SV Hundsangen e.V. 1926

08.09.2016, 18:54, Alter: 2 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga Vorschau 5.Spieltag

Von: rhein zeitung

 

 

 

SG Müschenbach - SG Hundsangen/Obererbach (So., 14.30 Uhr, in Müschenbach).

 

Als "absolut nicht zufriedenstellend" bewertet Trainer Volker Heun die Entwicklung bei seiner SG Müschenbach. "Wir bekommen überall Komplimente, geben aber die Punkte ab", moniert er. Wichtiger sei es, auf dem Platz endlich einmal über 90 Minuten Konsequenz zu beweisen. Individuelle Fehler abstellen, Chancen verwerten - das ist die Formel, mit der Heun Mängel bekämpfen will, die sich bereits in der Vorbereitung angedeutet hätten. Punkte gegen Hundsangen wären wichtig für die Moral, aber der Gegner präsentiert sich deutlich stärker als vor Jahresfrist. "Martin Schlimm hat da frisches Blut und Begeisterung reingebracht", lobt Heun den Trainerkollegen.

Allerdings spüren die Hundsangener immer noch die Strapazen des Rheinlandpokal-Spiels gegen Eisbachtal, das erst im Elfmeterschießen verloren ging. "Beine wie Beton" - so beschreibt Schlimm das Körpergefühl vieler seiner Mitspieler. Trainiert werde bedächtig wegen der muskulären Probleme, Julian Jung sei außerdem umgeknickt, sodass die Aufstellung nicht langfristig planbar ist. Marcel Hürter und Niklas Noll trainieren hingegen wieder mit. So dürfte der Auftritt in Müschenbach eine "spannende Geschichte" werden, meint Schlimm, denn der Gegner müsse punkten - "wir allerdings auch". Hundsangen steht momentan mit einem positiven Saldo im Mittelfeld der Tabelle und soll den Anschluss nach oben nicht verlieren und den Abstiegskampf vermeiden, hofft der Spielertrainer.

 

 


 

 

SG Elbert - SV Fortuna Nauort (Fr., 19.30 Uhr, in Welschneudorf).

 

Nach den ersten eigenen Treffern soll der erste Saisonsieg her für die SG Elbert. Schon in Westerburg beim 2:2 wäre der verdient gewesen, meint Trainer Michael Diel, doch es haperte an der Chancenverwertung. Möglichkeiten spiele sich die Mannschaft jedoch genügend heraus. "Wir müssen in jedem Spiel an die Grenze gehen", verlangt Diel, auch Fortuna Nauort sei kein einfacher Gegner. "Die kämpfen in der Tat und geben keinen Ball verloren", ist ihm beim Aufsteiger aufgefallen. Personell herrsche bei der SG Elbert ein Kommen und ein Gehen. Marius Otto hat sich gerade in den Urlaub verabschiedet, andere Akteure kehren zurück oder sind weiter verletzt.

Auf 50:50 taxiert Nauorts Trainer Olaf Klee die Erfolgsaussichten im Auswärtsspiel. Seine Mannschaft hat gerade unter schwierigen Vorzeichen mit dem 2:1 gegen Osterspai ihren ersten Sieg in der Bezirksliga gefeiert. Das gibt Auftrieb, Elbert dürfte langfristig in einer ähnlichen Tabellenregion zu sehen sein. Allerdings sind die Bedingungen für Nauort erneut nicht gut aufgrund arger personeller Einschränkungen. "Ich müsste eigentlich schon wieder jammern", erzählt Klee, will dann jedoch lieber auf Klagen verzichten. Ihm fehlen die drei Rot-Gesperrten aus dem Rheinlandpokal und dazu drei Urlauber. Ein Beinbruch hat jüngst bei einem Spiel der Reserve-Mannschaft geschockt. Die Bank ist nicht breit besetzt, doch "wir werden genug Leute zusammenhaben und unser Bestes geben", verspricht Klee.

 


VfB Linz - Spvgg EGC Wirges II (Fr., 20 Uhr).


Der Letzte muss beim Zweiten antreten. Dennoch will es Trainer Ali Mut von der Wirgeser Reserve beim Gastspiel am Kaiserberg dem Favoriten "so schwer wie möglich machen". Gute Ansätze hat er trotz des klaren Ergebnisses beim 0:5 gegen die SG Emmerichenhain ausgemacht, wenngleich deren Stürmer David Quandel nicht zu stoppen war. "Wir haben uns nicht hängen lassen und uns selbst Chancen herausgearbeitet, allerdings hat uns ein ausgebildeter Stürmer gefehlt", fasst Ali Mut zusammen. Die Frage nach dem Personal stellt sich bei seinem Team immer besonders dringlich, bei der schweren Aufgabe in Linz sollen wieder A-Junioren und Spieler aus dem Rheinlandliga-Kader mithelfen. "Wir planen auch mit Spielern auf der Bank", so der Trainer.

 

 


 


VfL Hamm - SG Westerburg/Gemünden (So., 14.30 Uhr).


"Wir müssen sehen, dass wir in die Spur kommen und den Anschluss nicht verlieren", fordert Hamms Trainer Jens Hanas vor dem Heimspiel gegen Westerburg. Die Chancenverwertung hat er als Manko bei seiner Elf ausgemacht: "Uns fehlt ein Knipser vorne", daher müsse die Verantwortung im Angriff auf mehrere Schultern verteilt werden.

Marvin Binge hat beim Gegner die Qualitäten, die Hanas im eigenen Team vermisst, erklärt er. Trotzdem verbreitet er Zuversicht: "Gegen Westerburg kann man etwas holen." Personell gehe der VfL jedoch "auf dem Zahnfleisch", Andreas Krieger, Eric Neufeld und Dennis Schlesinger heißen die Ausfälle. Sergej Neufeld hingegen wird wieder mitwirken können am Sonntag. Auf Westerburgs Seite erwartet Co-Trainer Steffen Dörner gleichfalls eine Begegnung auf Augenhöhe. Die Formkurve hat sich bei der SG allerdings derzeit nach unten ausgedellt. "Wir sind im Moment nicht gut drauf", gesteht Dörner, gegen Elbert reichte ein 2:0 nicht zum Sieg. "Wir haben die letzte Entschlossenheit und den letzten Biss vermissen lassen", blickt der Co-Trainer zurück.

Hamm stuft er als kampfstark ein - eine Tugend, die er sich von der eigenen Mannschaft ebenso wünscht. Einen herben Verlust haben die Westerburger zudem zu verkraften, denn ihr Torhüter Carsten Wolf hat sich an der Hand verletzt. Hinter dem Einsatz von Nico Goliasch sehen Steffen Dörner und Trainer Oliver Meuer noch ein Fragezeichen wie bei einigen anderen angeschlagenen Akteuren.


 

SG HWW Emmerichenhain - TuS Montabaur (So., 14.30 Uhr, in Niederroßbach).


Bei der Wirgeser Reserve hat die SG Emmerichenhain zuletzt hoch gesiegt, nun wartet eine andere Herausforderung. "Das ist ein Gegner auf Augenhöhe, wir müssen alles geben", ahnt Trainer Nihad Mujakic vor dem Vergleich mit seinem Ex-Klub TuS Montabaur, der in der Tabelle direkt vor der SG rangiert. Ziel der Emmerichenhainer sind drei Punkte auf eigenem Hartplatz. Dabei muss Qualität von der Auswechselbank helfen, denn die SG plagen Verletzungssorgen. Vor allem den Ausfall von Schlüsselspieler Keigo Matsuda bedauert Mujakic. Fabian Göbel hat das Training wieder aufgenommen, brauche allerdings noch zwei bis drei Wochen, um fit für den Ligaspielbetrieb zu werden.

Nihad Mujakic bot sich am Mittwoch die Gelegenheit, den TuS Montabaur im Rheinlandpokal gegen die SG Malberg zu beobachten. Die Kreisstädter verloren 0:2, aber "völlig unverdient", wie ihr Trainer Benedikt Lauer sagt, denn "das war ein richtig gutes Spiel von unserer Seite, wir haben vorne viel liegen gelassen". Es lasse sich Schwung mitnehmen aus dem Pokal in die Liga. Zudem hat sich niemand bei den Montabaurern verletzt. "Stand jetzt sind alle fit", am heutigen Freitag wird noch einmal trainiert. Lauer erwartet am Sonntag eine "ganz schwierige Aufgabe" und bekundet Respekt vor der Offensive der Emmerichenhainer. "Aber Angst haben wir nicht", schließlich ist er "zufrieden mit den Jungs" seines Vereins und sieht trotz des Pokal-Aus keinen Grund, die Köpfe hängen zu lassen.


 

VfL Bad Ems - SG Ellingen/Bonefeld/Willroth (Fr., 19.30 Uhr).


Der erste Saisonsieg gibt dem VfL Bad Ems Auftrieb vor der Partie gegen die SG Ellingen. "Das 3:2 in Birlenbach hat uns gutgetan, das sieht man auch tabellarisch", erklärt VfL-Trainer Kay Ludwig. Dennoch sieht er seine Elf als "Underdog", wenn heute Abend auf dem Kunstrasen auf der Insel Silberau der Ball rollt. Das liegt zum einen am Gegner: Ellingen kann als Zweiter der Vorsaison bislang nicht an alte Leistungen anknüpfen. Ludwig schätzt die Mannschaft trotzdem als "sehr robusten und sehr athletischen Gegner", will aber mindestens einen Punkt sichern. Im eigenen Kader wachsen die Personalsorgen. Zehn Verletzte beklagt Ludwig, zum großen Teil hätten sie sich Blessuren außerhalb des Fußballplatzes beim Schwimmen, Radfahren oder Tennisspielen zugezogen. Zuletzt fiel Elia Brustolon aus.

Obwohl es bei Ellingen nicht rund läuft, behält Trainer Thomas Kahler die Ruhe und versucht in kleinen Schritten, die SG wieder in ruhiges Gewässer zu führen. "Die Last für die Führungsspieler darf nicht so groß sein, und die Youngster müssen wieder ihre Lockerheit bekommen. Dann werden wir zur alten Form zurück finden", ist er sicher. Deshalb will er auch den Druck aus der Partie in Bad Ems nehmen. "Wer gewinnt, hat sich etwas Luft verschafft. Doch es ist noch kein richtungsweisendes Spiel für beide Teams. Der Verlierer steckt nicht automatisch bis zum Saisonende im Abstiegskampf."


 

FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen - SG Birlenbach/Balduinstein


Vor dem Rhein-Lahn-Derby gegen die SG Birlenbach steht die mit vier Niederlagen gestartete FSV Osterspai unter Druck. "Ein Punkt wäre zu wenig", betont Co-Trainer Sebastian Weinand, der unter der Woche noch den urlaubenden Coach Nico Helbach vertritt. Groß ist noch die Enttäuschung über das 1:2 beim SV Fortuna Nauort, der wie Birlenbach erst aufgestiegen ist. Planlose Bälle aus der Defensive, Kopflosigkeit in der Offensive: "Spielerisch ist noch sehr viel Luft nach oben", hat Weinand erkannt. Wie er schildert, wurde deshalb im Training viel miteinander geredet. Die Spieler wüssten, woran es gelegen habe, doch "Lippenbekenntnisse helfen nicht weiter". Immerhin ist die personelle Lage bei der FSV stabil, auch Linksverteidiger Max Kirchner kehrt zurück. "Hoffentlich läuft die zweite Auflage besser als die erste" wünscht sich Wladimir Stumpf, der mitspielende Teil des Birlenbacher Trainer-Duos mit Bernd Moos. Das erste Kreisderby verlor die SG nämlich gerade gegen Bad Ems. "Individuelle Fehler abstellen und Bereitschaft zeigen, auf dem Platz Gas geben zu wollen", lauten seine Forderungen. Einstellung sei aber Kopfsache und nicht trainierbar. Bei den Birlenbachern ist der Kader ebenfalls fast vollständig komplett, einzig Tristan Engelmann steht am Samstag nicht zur Verfügung. Den Gegner erwartet Stumpf als sehr robust: "Die gehen in die Zweikämpfe, das müssen wir annehmen." Und natürlich richtet auch er das Augenmerk auf FSV-Stürmer Adrian Knop. Dass auf dem eher kleinen Rasen in Kamp gekickt wird, könne ein Vorteil sein.

 

 


 

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[ Letzte Änderung: 22. April 2018 ]