SV Hundsangen e.V. 1926

16.09.2016, 06:16, Alter: 1 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga Vorschau 6.Spieltag

Von: rhein zeitung

 

 

 

SG Hundsangen/Obererbach – SG HWW Emmerichenhain/Niederroßbach

(Sa., 15.30 Uhr, in Hundsangen).

 

Die SG Hundsangen ist gut in die Saison gestartet, doch ein Heimsieg fehlt noch in der Bilanz. Der soll am Samstag her, wobei Spielertrainer Martin Schlimm jedoch bewusst ist, dass in der SG Emmerichenhain kein gewöhnlicher Aufsteiger, sondern ein „ganz dicker Brocken in dieser Klasse“ anreist. Allerdings scheut Schlimm nicht vor der Herausforderung zurück, zumal sein Kader mit 19 Leuten gut bestückt und die körperliche Verfassung nach den Pokalstrapazen wieder ansehnlich ist. Kelvin Lima kann außerdem wieder mitwirken. Der Spielertrainer sieht im Vergleich mit Emmerichenhain auch eine Richtungsbestimmung: Es werde sich zeigen, ob sein Team Mittelmaß darstelle oder ein Stück besser sei.

„In Hundsangen wollen wir nachlegen“, verspricht Nihad Mujakic, der Trainer der Gäste, die zuletzt Montabaur besiegt haben. Er fragt sich übrigens ebenso wie Schlimm, wie sich seine Mannschaft letztlich einsortieren lässt in der Bezirksliga. Im Mittelfeld oder weiter oben? Drei schwierige Begegnungen in Serie sollen Aufschluss geben, nach Hundsangen ist der VfB Wissen als Gegner an der Reihe.

Doch zunächst gilt die Konzentration der SG Hundsangen. Mujakic will die offensiven Qualitäten seiner Elf zur Geltung bringen, „das heißt aber nicht, dass wir da Hauruck-Fußball spielen wollen“. Keigo Matsuda dürfte wieder fit werden, Fabian Göbel befindet sich im Lauftraining. Insgesamt ist die personelle Lage also auf beiden Seiten günstig, Mujakic ist zudem mit den Trainingseindrücken zufrieden.

 

 

 

 

SG Birlenbach/Balduinstein - SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen

 

 Schon heute Abend erwartet die SG Birlenbach einen Gegner, der in der Tabelle direkt hinter ihr rangiert. „Die letzten beiden Mannschaften haben auch hinter uns gestanden“, warnt Spielertrainer Wladimir Stumpf, doch gegen Bad Ems und in Osterspai setzte es jeweils knappe Niederlagen. Um das zu verhindern, will der Aufsteiger vor allem seine Chancen konsequenter nutzen. „Daran arbeiten wir im Training“, verrät Stumpf, zudem soll die Mannschaft zu Hause offensiv auftreten und Druck ausüben. Was die personelle Lage angeht, so freuen sich die Birlenbacher, dass ihnen Jeffrey Steinke wieder zur Verfügung steht. Tristan Engelmann läuft nach Problemen im Knie immerhin wieder.

Beide Kontrahenten haben außerdem eine Rote Karte vom vergangenen Wochenende zu verkraften: Moritz Detrois musste bei den Birlenbachern vom Feld und Jonas Klotz bei den Elbertern. Es wird noch einige weitere Ausfälle bei den Gästen geben, doch deren Trainer Michael Diel betont: „Ich kümmere mich um die, die da sind.“ In Birlenbach steht das zweite Spiel gegen einen Aufsteiger hintereinander an.

Gegen den SV Fortuna Nauort gelang den Elbertern zuletzt der erste Sieg. „Die Saison läuft im Grunde normal“, findet Diel, denn zuvor hatte es seine Elf vermehrt mit Spitzenteams zu tun. In Birlenbach wolle man erneut auf Sieg spielen, aber die Aufgabe sei schwierig aufgrund ähnlicher Ausgangslage für beide Seiten. „Druck wird uns die gesamte Saison über begleiten“, vermutet Michael Diel.

 

 

TuS Montabaur - VfB Linz

 

„Da kommt ein harter Brocken auf uns zu“, ist sich Montabaurs Trainer Benedikt Lauer gewiss. Schließlich tritt der verlustpunktfreie Spitzenreiter VfB Linz in der Kreisstadt an. „Es bringt aber nichts, wenn wir uns 90 Minuten hinten reinstellen“, erklärt der Coach. „Wir wollen selbst die Initiative ergreifen und haben Qualitäten, um dem Gegner Probleme zu bereiten.“ Entscheidend könne letztlich sein, ein bisschen mehr in das Spiel zu investieren, was die Laufbereitschaft und den Kampf anbetrifft. Bei der knappen 2:3-Niederlage bei der SG Emmerichenhain habe seine Mannschaft hervorragend begonnen, ihr Konzept aber nicht durchgängig umsetzen können. Personell sieht es nach wie vor gut aus. Oliver Merl fehlt nach seinem Kreuzbandriss aber noch bis ins neue Jahr.

 

 

 

VfB Wissen - SG Müschenbach/ Hachenburg

 

Mit dem Auftrieb durch frische Pokalerfolge gegen Rheinlandligisten stehen sich am Sonntag der VfB Wissen und die SG Müschenbach gegenüber. „Der befürchtete Härtetest ist eingetroffen, aber unser Sieg war über 90 Minuten gesehen verdient“, meint Wissens Trainer Dennis Reder nach dem 1:0 gegen die SG Malberg am Mittwoch.

Mit „breiter Brust“ können beide Mannschaften ins Spiel gehen. Personell sieht es beiderseits ebenfalls gut aus, Wissen darf sogar wieder auf Sebastian Land bauen, der im Pokal verhindert war. „Wir haben alles an Bord“, sagt Reder, der beim Gegner vor allem Stürmer Jan Nauroth hoch einschätzt: „Den müssen wir auf dem Schirm haben.“ Außerdem gebe es etwas gutzumachen gegen Müschenbach. Deutlich mit 4:0 hat die Elf von Trainer Volker Heun die SG Betzdorf am Mittwoch geschlagen. „Da sieht man, was möglich ist, wenn man über 90 Minuten konzentriert und zielstrebig bleibt“, freut sich der erfahrene Coach.

Die Müschenbacher können also jedem Paroli bieten, in der Meisterschaft stehen sie mit bislang drei Punkten allerdings unerwartet schlecht da. Heun will daher kein Einzelergebnis überbewerten. „Wissen bewegt sich beim Personal auf einer anderen Ebene. Das ist im Grunde eine andere Liga als wir“, sagt Müschenbachs Trainer über den Kader des Gegners. Der VfB sei für ihn der „Aufstiegsfavorit Nummer eins“. Doch auch die SG ist frei von personellen Sorgen. Abgesehen von der Blessur, die Gerrit Oettgen seit dem ersten Spieltag zu schaffen macht, sind alle Akteure gesund und fit.

 

 

SG Westerburg/Gemünden - SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen

 

„Es kommt einer der Mitfavoriten in der Klasse zu uns, das wird kein leichtes Spiel“, ist Westerburgs Co-Trainer Steffen Dörner vor dem Vergleich mit der SG Weitefeld klar. Zudem schwächeln die Gastgeber derzeit und haben gerade zu Hause nicht überzeugt. „Spielerisch ist das in Ordnung, aber unsere Chancenverwertung ist eine Katastrophe“, erklärt Dörner, der mit Trainer Oliver Meuer die Verantwortung für die Mannschaft trägt. Die müsse als „geschlossene Einheit auf den Platz gehen“ und den Kampf annehmen, dann werde sie auch wieder belohnt. Nicht mithelfen kann dabei jedoch Torwart Carsten Wolf, der nach wie vor verletzt ausfällt.

Enttäuschung herrschte bei der SG Weitefeld am Dienstag nach dem 0:2 im Rheinlandpokalspiel gegen die Eisbachtaler Sportfreunde. „Wir haben viel investiert und es denen nicht leicht gemacht“, beteuert Trainer Jörg Mockenhaupt. Immerhin hat sich keiner verletzt – „nicht körperlich“, wie der Übungsleiter ergänzt. Oliver Seibel fehlt aber am Sonntag ein letztes Mal wegen seiner Rot-Sperre.

Ansonsten fahren die Weitefelder mit vollem Aufgebot nach Gemünden, es werde auf einigen Positionen Wechsel geben zwischen gleichwertigen Spielern. „Westerburg wird gegen uns versuchen, wieder in die Spur zu kommen“, vermutet Mockenhaupt und erwartet wie gewohnt ein interessantes Spiel zwischen beiden Kontrahenten. Das Selbstbewusstsein dürfte bei seiner Elf größer sein aufgrund des Saisonverlaufs.

 

 

Spvgg EGC Wirges II - SG Ellingen/Bonefeld/Willroth

 

 „Die Mannschaft war sehr frustriert“, berichtet Ali Mut, Spielertrainer der Wirgeser Reserve, von der Stimmung nach dem 0:11 beim Spitzenreiter VfB Linz. Zunächst standen die Wirgeser nur zu zehnt auf dem Feld nach vier kurzfristigen Absagen wegen Trauerfällen in der Familie, Verletzungen und Krankheiten. „Das waren alles gute Gründe“, hat Mut Verständnis für seine Aktiven. „Am Sonntag gegen Ellingen sieht es besser aus“, blickt er voraus. Eine schlagkräftige Formation soll dann zu Hause punkten gegen den Zweiten der Vorsaison, über dessen aktuell schwache Tabellenposition sich nicht nur Ali Mut wundert. „Die werden noch kommen“, ist er sich sicher – „nur hoffentlich nicht schon am Sonntag.“

 

 

 

FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen - VfL Bad Ems

 

Nach dem ersten Saisonsieg herrscht bei der FSV Osterspai Zuversicht vor dem zweiten Rhein-Lahn-Duell in Folge. „Wir wollen nachlegen“, verspricht Trainer Nico Helbach. Drei Punkte sind also das Ziel, um Anschluss in der Tabelle zu finden. In der Vorsaison hat Osterspai gegen den VfL Bad Ems übrigens beide Begegnungen verloren, es gilt etwas gutzumachen.

Spielerisch tut sich die Elf vom Rhein allerdings wesentlich schwerer als zum Ende der vorigen Rückrunde. Beim Herausspielen von Chancen herrscht Aufholbedarf, vier Niederlagen zum Start haben das Selbstvertrauen nicht gehoben. Gegen Bad Ems wollen die Osterspaier nun nach vorne spielen und auf dem eigenen kleinen Platz früh attackieren und trotzdem defensiv gut stehen, so Helbach.

 

„Ein schönes Spiel wird es nicht werden“, vermutet der Bad Emser Spielertrainer Kay Ludwig. Die Kreisstädter fahren aber mit dem Schwung von zwei Siegen nach Kamp-Bornhofen. Sie haben die Chance, mit einem weiteren Erfolg einen Mittelfeldplatz einzunehmen und durchatmen zu können. „Die Mannschaft kompensiert unsere Verletzungssorgen gut“, lobt Ludwig seine Leute.

Osterspai hält er für „definitiv schlagbar“. Dennoch sei der Gegner nicht zu unterschätzen, vor allem Adrian Knop dürfe man nicht ins Laufen kommen lassen, der sei ein Schlüsselspieler. Schwierig werde die Aufgabe, wenn seine Mannschaft früh in Rückstand gerate, denn dann könne die FSV tief stehen und auf eine Kontertaktik setzen. Geduld sei also gefragt, um die Gastgeber aus der Reserve zu locken.

Vereinsportal ]  [ Impressum ]  [ Kontakt ]   © 2018 SV Hundsangen
[ Letzte Änderung: 20. Januar 2018 ]