SV Hundsangen e.V. 1926

22.09.2011, 20:24, Alter: 7 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga Vorschau 8.Spieltag

Von: rhein zeitung

SG Hundsangen - SG Bruchertseifen/Eichelhardt (So., 14.30 Uhr).

Das 6:1 in Nievern reichte den Hundsangenern noch nicht, den Sprung an die Tabellenspitze zu schaffen, doch zumindest was die Anzahl der geschossenen Tore angeht, steht die Mannschaft von Trainer Ralf Hannappel mit 20 Treffern nun ganz vorne. "Viel besser geht es eigentlich nicht", imponierte Ralf Hannappel vor allem die Teamleistung. "Einfach so weitermachen", lautet sein Auftrag an das Team. Auch gegen Bruchertseifen spricht eigentlich alles für einen Sieg. Dem 2:1-Erfolg gegen Puderbach am vergangenen Wochenende ließen die Gäste unter der Woche ein 1:2 in Bad Ems folgen. "Die hatten ganz andere Ansprüche vor der Saison, da müssen wir aufpassen", warnt Hannappel davor, den Gegner zu unterschätzen.

Das Glück ist der SG Bruchertseifen/Eichelhardt (11./7) derzeit nicht hold. "Selbst zuzuschreiben" hatte sich die SG die 1:2-Niederlage am Mittwochabend beim VfL Bad Ems laut Trainer Marc Odink, der vor allem die Chancenauswertung seiner Mannschaft kritisierte. Nun geht es zur ambitionierten SG Hundsangen (2./16). Dass aber auch die Bruchertseifener vor der Saison hoch gehandelt wurden, macht das Duell zum vermeintlichen Top-Spiel. Denn zweifellos ist das Team von Marc Odink von der Kaderstärke her höher zu bewerten, als es der momentane Tabellenstand vermuten lässt...

 

TuS Montabaur - SG Guckheim/ Kölbingen.

Mit dem augenblicklichen sechsten beziehungsweise dritten Tabellenplatz ist man im Lager beider Mannschaften zufrieden. Schließlich waren die Guckheimer in der vergangenen Saison nur knapp dem Abstieg entgangen, scheinen sich in dieser Saison aber zu einer Mannschaft zu entwickeln, die im oberen Tabellendrittel mithalten kann. Zuletzt gab es einen knappen 2:1-Sieg gegen Siegtal. "Wenn wir jetzt schon Spiele gewinnen, in denen wir nicht so gut spielen, ist das doch prima", freut sich Spielertrainer Stefan Schäfer.

Auch die Montabaurer scheinen bei ihrem Neuanfang eine glückliche Hand gehabt zu haben. Das 3:1 in Langenbach gegen die SG Weitefeld war bereits der dritte Sieg in dieser Saison. Mit einem Erfolg gegen Guckheim könnte der Sprung unter die ersten Fünf der Liga gelingen. "Wir werden uns gegenüber der Vorwoche gehörig steigern müssen, um da was mitzunehmen", weiß Schäfer. Am Sonntag wird mit Kapitän Mario Wasna aber auch ein Stück Erfahrung zurückkehren."

 

FSG Stahlhofen/Holler- SG Westerburg/Gemünden.

Es sollte so etwas wie die "Woche der Wahrheit" für die Stahlhofener sein. Vier Punkte sind die bisherige Ausbeute aus den Aufgaben in Fernthal (5:2) und gegen Berod-Wahlrod (3:3). Mit einem Sieg heute könnten es sieben sein. Dann hätte die Mannschaft um Trainer Timo Kelterbach zehn Punkte auf dem Konto, und der Anschluss an das Mittelfeld wäre hergestellt.

Für die Westerburger würde es dann allerdings düster aussehen. Ohnehin hat die Mannschaft von Oliver Meuer erst drei Punkte auf dem Konto, ist noch sieglos. Wirklich enttäuscht hat der Aufsteiger dabei noch nicht, musste aber allzu oft Lehrgeld zahlen. "Nur gegen Guckheim waren wir ohne Chance", sagt Trainer Meuer, der sich bislang in der Bezirksliga ein wenig wie auf Klassenfahrt vorkommt: "Wir schauen uns alles an, aber nehmen nichts mit."

Das Spiel wurde wegen des 30. Geburtstages von Stahlhofens Spielertrainer Timo Kelterbach vorgezogen. Der wird allerdings ebenso wenig mitwirken können wie Regjep Krasniqi, die sich beide im Spiel gegen Berod-Wahlrod verletzten. "Das ärgerliche 3:3 nach einer 3:0-Führung haben wir teuer bezahlt", so Kelterbach.

 

 

SG Nievern - SG Neitersen/Altenkirchen (So., 14.30 Uhr).

Mit 1:6 kam die SG Nievern (13./7) am vergangenen Spieltag daheim gegen Hundsangen unter die Räder. Daraufhin stellte Trainer Björn Wickert seiner Mannschaft die Vertrauensfrage mit dem Ergebnis, dass Mannschaft und Trainer die Saison gemeinsam fortsetzen wollen. Der Tabellenführer SG Neitersen (1./17) reist also zu durchaus angeschlagenen Gastgebern. "Doch gerade solche Gegner sind oft gefährlich", weiß Neitersens Trainer Torsten Gerhardt und fügt hinzu: "Ich denke, dass die jetzt nach allem, was passiert ist, jedem beweisen wollen, dass sie es besser können." Unter der Woche zog Nievern zumindest schon mal mit einem 4:1-Sieg souverän in die nächste Pokalrunde ein...

 

SG Miehlen - SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald (So., 14.30 Uhr).

"Das ist momentan wohl die undankbarste Aufgabe", vermutet Volker Heun, Trainer der SG Weitefeld (8./9), dass die Auswärtstour zur SG Miehlen (16./3) möglicherweise unangenehm verlaufen könnte. Erst einen Sieg hat das derzeitige Schlusslicht vorzuweisen, demnach rechnet die Mehrheit wohl mit einem Erfolg der Weitefelder. Doch Heun warnt: "Ich könnte mir vorstellen, dass denen zuletzt auch das nötige Glück gefehlt hat. Mit dem 2:1-Sieg in Bruchertseifen haben die durchaus aufhorchen lassen und ich glaube auch nicht, dass Miehlen über die Saison hinweg da unten bleiben wird." Der Tabellenstand täuscht also möglicherweise, genau das macht die Sache für die SG Weitefeld umso schwerer. Für die lange Fahrt hat der Verein einen Bus gechartert, der um 11.45 Uhr von der Volksbank in Weitefeld abfährt und noch Platz für Fans frei hat.

 

SG Puderbach - SG Herdorf (Fr. 20 Uhr).

Drei Siege feierte die SG Herdorf (4. Platz/16 Punkte) zuletzt in Serie und erzielte dabei sechs Tore ohne auch nur eines hinnehmen zu müssen. Es läuft also bei den Hellertalern. Dementsprechend will die Mannschaft um die beiden Spielertrainer Dirk Spornhauer und Andreas Krämer bei der SG Puderbach (9./8) die Serie fortsetzen, wenngleich Spornhauer den Wiederaufsteiger stärker einschätzt als noch vor zwei Jahren: "Das ist eine durchaus unangenehme Aufgabe." Nicht mit von der Partie sein werden am heutigen Abend der nach wie vor im Urlaub weilende Peer Pracht sowie Steffen Busch, der aus privaten Gründen verhindert ist.

 

Siegtaler Sportfreunde - DJK Neustadt-Fernthal (Sa., 17.30 Uhr).

So schnell kann's gehen im Fußball. Erst schwammen die Siegtaler Sportfreunde (5./12) mit vier Siegen in Serie auf der Erfolgswelle, dann mussten die Oppertsauer jedoch ihrer seit Saisonbeginn andauernden Verletztenmisere Tribut zollen und unterlagen knüppeldick mit 1:7 zu Hause gegen Weitefeld und ließen eine weitere Niederlage (1:2 in Guckheim) folgen. Aber auch der kommende Gegner DJK Neustadt (14./4) reist mit einer Serie von drei Niederlagen im Gepäck nach Oppertsau. Mal sehen, welche der beiden Mannschaften sich vielleicht aus dem aktuellen Tief herausziehen kann.

 

VfL Bad Ems - SC Berod-Wahlrod (So., 14.30 Uhr).

Dass es in den Spielen des SC Berod-Wahlrod (10./8) immer hoch hergeht, belegt allein die Tatsache, dass die Beroder mit 18 erzielten Treffern zwar den drittbesten Angriff der Liga stellen, mit 22 Gegentreffern im bisherigen Saisonverlauf aber auch die Schießbude unter allen Mannschaften sind. Weitaus weniger aufregend scheint es indes bei Partien mit Beteiligung des VfL Bad Ems (7./10) zuzugehen: Gerade einmal 14 Törchen (5:9) fielen da in bislang sieben Spielen. Und trotzdem liegen die Bad Emser Minimalisten in der Tabelle momentan vor dem SC. "Die spielen halt sehr effektiv, lassen hinten nur wenig zu und hoffen, dass vorne vielleicht mal einer reingeht", meint SC-Spielertrainer Thomas Schäfer über die Spielweise des Aufsteigers Bescheid zu wissen. Derweil hofft er selbst darauf, dass "wir angesichts der hohen Anzahl an Gegentoren in Zukunft die individuellen Fehler minieren können und aggressiver zu Werke gehen als beispielsweise gegen Stahlhofen". Denn da verschliefen die Beroder unter der Woche die Anfangsphase komplett und sahen sich prompt mit 0:3 im Hintertreffen. Dass die Schäfer-Elf am Ende dennoch mit 3:3 einen Punkt entführen konnte, spricht wiederum für den SC. "Die Moral stimmt jedenfalls, und vorne machen wir immer unsere Tore", weiß Schäfer.

 

 

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