SV Hundsangen e.V. 1926

18.11.2011, 11:32, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Allgemein

Bezirksliga Vorschau Teil 1

Von: rhein zeitung

SG Miehlen/Nastätten - VfL Bad Ems (So., 15.30 Uhr).

 

Es war der erste Spieltag, die Standortbestimmung für den Neuling VfL Bad Ems. Und es war alles andere als ein Start nach Maß, den die Mannschaft von Trainer Frank Wendland erwischte. Im Stadion Silberau führte die SG Miehlen/Nastätten nach Lars Leibigs frühem Treffer lange mit 1:0, ehe Dennis Gilberg ausglich und Marco Jockel in der zweiten Minute der Nachspielzeit noch das 2:1 markierte. „Das ist lange her“, sagt Frank Wendland. „Für das Spiel am Sonntag hat das keine Bedeutung mehr.“

 

Mit 20 Punkten nach der Hälfte der Spiele ist ausgerechnet der Neuling von der Lahn der beste Rhein-Lahn-Vertreter auf überkreislicher Bühne. Als Zehnter liegt der Aufsteiger auf Kurs, bleibt Bad Ems in der zweiten Halbserie von größeren Verletzungssorgen verschont, sollte der Klassenverbleib diesmal eine Selbstverständlichkeit sein. Davon können die Miehlener nur träumen. Das weiß auch VfL-Coach Wendland und warnt seine Elf deshalb: „Für unseren Gegner ist jetzt jedes Spiel ein Endspiel, das wird ein ganz heißer Kampf.“ Drei Siege, drei Remis, zwölf Punkte – das ist eindeutig zu wenig, will die Mannschaft des spielenden Trainerduos Michele Saal/Rüdiger Graden nicht zurück in die Kreisliga A. „Ich denke, man muss 35 Punkte holen, um sicher drin zu bleiben“, glaubt Wendland. „Das wird eine schwere Aufgabe, aber ich halte Miehlen für eine starke Mannschaft, die das packen kann.“

 

Davon geht auch Kollege Graden aus, der seine Mannschaft trotz des jüngsten 0:1 bei der SG Neitersen auf einem guten Weg sieht. „Vor ein paar Wochen wären die Köpfe noch nach unten gegangen“, sagt der ehemalige Metternicher Oberliga-Torjäger. „Am vergangenen Sonntag sind aber alle bis zur letzten Minute marschiert, um doch noch das 1:1 zu erzielen. Das ist der Unterschied.“

Miehlens Spielertrainer-Duo ist bewusst, dass „man mit 20, 25 Punkte nicht drin bleiben kann“. Deshalb gilt es, am Sonntag die große Aufholjagd zu starten, an der mit Ausnahme von Eduard Fischer alle Akteure mitwirken können. „Das Personal stimmt, die Form auch“, sagt Graden. „Wir sind bereit für das Derby.“

 

 

FSG Stahlhofen/Holler - SG Nievern/Fachbach (So., 17 Uhr).

 

Alles andere als Mannschaften der Stunde begegnen sich am späten Sonntagnachmittag auf dem Kunstrasen in Stahlhofen. Am 16. Oktober hat die FSG zuletzt gewonnen (3:1 gegen Montabaur), der letzte Erfolg der Nieverner liegt noch eine Woche länger zurück (9. Oktober, 2:1 gegen Herdorf). „So langsam wird es Zeit“, sagt SG-Trainer Björn Wickert. „Das Problem ist, dass wir in den letzten drei, vier Wochen immer erst zur zweiten Halbzeit aufwachen. Hätte ein Spiel keine 90, sondern nur die zweiten 45 Minuten, dann würde es besser aussehen für uns.“

Fakt ist, dass es auch in Stahlhofen eine Halbzeit vor und eine nach der Pause geben wird. Und deshalb hat sich Wickert einiges einfallen lassen, um sein Team aus dem Trott der Erfolglosigkeit zu holen. Den hoch veranlagte Torjäger Salvatore Mayer wird er aus dem Kader der zweiten Mannschaft nach oben ziehen, Assistent Stefan Driesch soll von Beginn an spielen, ebenso Stefan Deusner, der nach auskurierter Verletzung erstmals wieder an Bord ist. Und auch Wickert selbst plant, die Schuhe zu schnüren. Erfahrung ist gefragt, in diesen schweren Herbstwochen, in denen die SG Nievern/Fachbach auf den 14. Platz abgerutscht ist, der am Ende der Runde den Abstieg bedeuten würde. „Ich traue mir zu, der Mannschaft auch auf dem Platz weiterhelfen zu können“, sagt der ehemalige Rheinlandliga-Fußballer Wickert, dem es darum geht, Ruhe ins Spiel zu bringen. „Wenn wir in Führung liegen, brauchen wir einfach Leute, die den Ball halten und das Ding nach Hause bringen.“

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