SV Hundsangen e.V. 1926

03.05.2012, 20:37, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Allgemein, Fussball

Bezirksliga Vorschau Teil 1

Von: rhein zeitung

SG Neitersen/Altenkirchen - SG Herdorf (Fr., 19.30 Uhr; Hinspiel 1:1).


Wohl selten hatte bisher ein Tabellenführer zu diesem späten Zeitpunkt einer Saison so wenig Tore geschossen wie die SG Neitersen (1. Platz/52 Punkte). Mit gerade einmal 38 Treffern bei 30 Gegentoren steht bei den Neitersern die Effizienz nach wie vor an erster Stelle. Nachdem das Team von Thorsten Gerhardt am vergangenen Spieltag quasi "kampflos" die Ligaspitze übernommen hat, lässt der Trainer keinen Zweifel daran, dass er und seine Mannschaft diese Position nun auch an den ausstehenden vier Spieltagen verteidigen wollen. Dennoch vermutet er: "Es wird wohl bis zum Schluss spannend bleiben. Wir haben jetzt noch vier Finalspiele vor uns, von denen jedes wie ein Armzug bei einem 50-Meter-Schwimm-Wettbewerb ist." Und um zumindest den Absprung schon einmal optimal erwischen zu können, hat Gerhardt das spielfreie Wochenende genutzt und den nächsten Gegner, die SG Herdorf (6./39), beobachtet. "Herdorf ist in der Lage, gegen jeden Gegner in dieser Liga zu bestehen und an einem guten Tag auch jeden zu schlagen. Die beiden erfahrenen Spielertrainer Dirk Spornhauer und Andreas Krämer prägen diese Mannschaft, die einige junge Talente hervorbringt", weiß Gerhardt.

Keinen guten Tag erwischten die Hellertaler hingegen am letzten Sonntag. Mit 1:3 ging die Partie bei der abstiegsbedrohten SG Bruchertseifen verloren. Zweimal scheiterten die Herdorfer am Aluminium und vergaben zudem einen Elfmeter. Doch die Mannschaft des Spielertrainerduos Spornhauer/Krämer steht ohnehin jenseits von Gut und Böse und kann befreit aufspielen. So auch gegen den Spitzenreiter. "Denen wollen wir schon noch ein Beinchen stellen. Wir haben nichts zu verlieren und wollen drei Punkte einfahren", gibt sich Spornhauer kämpferisch und fügt an: "In unserer Situation gibt es wohl keine leichtere Aufgabe, als gegen den Ersten zu spielen."

 

 

SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald - SG Nievern (So., 14.30 Uhr; Hinspiel 5:1).

Die SG Weitefeld (3./49) ist schon so etwas wie die "Mannschaft der Stunde" in der Bezirksliga Ost. Vier Siege in Folge, dazu die aufstiegsambitionierten Hundsangener "vom Thron" gestoßen - die Spielzeit 2011/12 ist gewissermaßen eine Saison zum Einrahmen für die junge Weitefelder Mannschaft. Doch noch ist das neu gesteckte Ziel von 50 Punkten nicht erreicht, kein Grund also für Nachlässigkeiten. "Wir wollen möglichst schnell die nächsten Punkte einfahren", meint Trainer Volker Heun. Motivation dürfte sein Team daraus schöpfen, die Siegesserie weiter ausbauen und weiterhin oben dranbleiben zu wollen. Und diesem Vorhaben will sich an diesem Sonntag mit der SG Nievern (12./31) eine Mannschaft in den Weg stellen, vor der Heun allergrößten Respekt hat. "Man muss schon den Hut davor ziehen, mit welch beschaulichen Mitteln dieser Verein seinen Anhängern seit Jahren Bezirksligafußball bietet. Vor allem nach dem Abgang von Torjäger Jonas Simek muss man Respekt zollen, wie die sich nach wie vor über Wasser halten", hegt Weitfelds Trainer große Sympathien für die Rhein-Lahn-Kicker und warnt: "Die brauchen im Kampf gegen den Abstieg jeden Punkt und werden deshalb auch gegen uns alles investieren. Da interessiert mich deren vermeintliche Auswärtsschwäche nicht."

 

 

SC Berod-Wahlrod - SG Bruchertseifen/Eichelhardt (So., 14.30 Uhr; Hinspiel 1:1).

Ganz und gar nicht zufrieden war Thomas Schäfer, Spielertrainer des SC Berod-Wahlrod (7./38), mit dem Auftritt seiner Mannschaft zuletzt in Nievern und sprach von der "mit Abstand schlechtesten Saisonleistung". Damit einhergehend ist also auch die stolze Serie von neun Spielen ohne Niederlage gerissen. Nichts desto trotz geht's für den SC an diesem Sonntag mit dem Derby gegen die SG Bruchertseifen (13./29) weiter.

Und für die SG steht damit auch das nächste Endspiel um den Klassenverbleib an. Dass der jüngste 3:1-Erfolg gegen Herdorf immens wichtig war, zeigt die Tatsache, dass auch die unmittelbare Konkurrenz aus Nievern und Miehlen gleich dreifach gepunktet hat. "Zum Glück haben wir gewonnen, sonst sähe es jetzt düster für uns aus", weiß Bruchertseifens Spielertrainer Torsten Ratzi, dass jeder Spieltag eine Vorentscheidung bringen kann. Und wie ist nun der SC Berod-Wahlrod zu knacken? "Indem wir wie in den letzten Spielen aggressiv zu Werke gehen und die nicht zur Entfaltung kommen lassen", sieht Ratzi den Schlüssel zum Erfolg in den Grundtugenden des Fußballs. "Wenn wir das am Sonntag wieder auf den Platz bringen, bin ich zuversichtlich." Verzichten muss der Spielertrainer allerdings auf Luan Muriqi, der für seine Rote Karte in Nievern für den Rest der Saison gesperrt wurde.

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