SV Hundsangen e.V. 1926

26.04.2012, 17:40, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga Vorschau Teil 1

Von: rhein zeitung

Weitefeld trifft im Topspiel auf Hundsangen

SG Hundsangen - SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald

Drei Siege verbuchte die SG Weitefeld (3./46) zuletzt in Folge, etabliert sich damit weiterhin in der Spitzengruppe und streckt sogar die Fühler in Richtung Tabellenplatz eins aus, den derzeit die SG Hundsangen (1./49) innehat. Ob die Weitefelder also nun wollen oder nicht: Sie müssen sich mittlerweile ernsthaft mit dem Aufstieg auseinandersetzen. "Noch", erklärt Trainer Volker Heun, "sollte man die Kirche im Dorf lassen." Und die Erklärung folgt auf dem Fuß: "Wenn man ganz oben hin will, muss man eben auch die Mannschaften schlagen, die einem in diesen Tabellenregionen im Weg stehen."

 

 

 

 

Doch gegen Guckheim setzte es zwei Niederlagen. Auch gegen Neitersen gab es nur einen Zähler in zwei Partien und aus Hundsangen mussten die Weitefelder gar mit einer 0:5-Packung die Heimreise antreten. Und nach wie vor ist der kommende Gegner Heuns Top-Favorit auf den Aufstieg, auch wenn der Ex-Rheinlandligist in den letzten fünf Spielen dreimal verlor. Doch auch dafür hat der Trainer eine Erklärung: "Mit ihrem Kapitän Daniel Hannappel, Torwart Tobias Kesseler und Torjäger Simon Fein fehlen denen drei wichtige Stützen." In Hundsangens Trainer Ralf Hannappel sieht Heun einen "Seelenverwandten": "Wir können beide nicht verlieren." Dementsprechend gibt sich Weitefelds Trainer selbstbewusst: "Wir fahren bestimmt nicht zum Gratulieren dahin." Die Bedingungen für ein Topspiel sind also gegeben.

 

 

SG Bruchertseifen/Eichelhardt - SG Herdorf

Für die SG Bruchertseifen (13./26) wird die Luft im Tabellenkeller immer dünner. Zwar verlor das Team um Spielertrainer Torsten Ratzi am vergangenen Spieltag trotz starker Vorstellung nur unglücklich mit 1:2, doch im Abstiegskampf zählen nun einmal ausschließlich Punkte. Geht man von am Ende vier Mannschaften aus, die den Gang in die Kreisliga A antreten müssen, dann belegen die Bruchertseifener derzeit den ersten Abstiegsplatz. Doch Ratzi blickt nach vorne, wenngleich ihm wohl auch nichts anderes übrig bleibt. "Wir wollen die Leistung aus dem Neitersen-Spiel auch gegen Herdorf wieder abrufen", hofft der Spielertrainer, dass sich seine Mannschaft diesmal auch mit Zählbarem belohnt. Nicht vergessen hat Ratzi zudem das Hinrundenspiel, in dem Herdorf knapp als Sieger vom Platz ging. "Da waren wir auch ein bisschen selbst dran schuld, dass wir da Punkte haben liegen lassen", erinnert sich Ratzi zurück. Damals verletzte sich Torwart Ralf Schupp nach einem Zweikampf schwer und musste ins Krankenhaus gebracht werden, woraufhin die Herdorfer anboten, das Spiel abzubrechen. Die Bruchertseifener entschieden sich aber dazu, weiterzumachen, stellten Feldspieler Robert Kotlinski ins Tor und verloren nach 1:0-Führung schlussendlich mit 2:3. "Die Punkte wollen wir uns zurückholen", verspricht Ratzi.

Allerdings reist in der SG Herdorf (5./39) ein Gegner an, der sich nach schwachem Jahresauftakt mittlerweile wieder gefunden hat und nach zuvor sechs sieglosen Spielen jüngst mit zwei Siegen in Folge überzeugen konnte. Und dennoch warnt Spielertrainer Dirk Spornhauer: "Bruchertseifen ist mit Sicherheit stärker, als es die Tabellenplatzierung vermuten lässt." Fehlen wird den Hellertalern beruflich bedingt Bünyamin Yigit, während auf Bruchertseifener Seite Luan Muriqi nach wie vor rotgesperrt pausieren muss.

 

 

SG Nievern - SC Berod-Wahlrod

Als "Bonuspunkte" will Thomas Schäfer, Spielertrainer des SC Berod-Wahlrod (6./38), den Dreier gegen Ligaprimus Hundsangen nicht bezeichnen. "Mir war klar, dass unser Leistungsvermögen ausreicht, um Hundsangen Paroli zu bieten", sagt Schäfer. Und tatsächlich war das durchaus beeindruckend, wie der SC dem Spitzenreiter den Schneid abkaufte und ihn schließlich mit 3:1 besiegte. Doch das ist schon wieder Schnee von gestern, nun gilt es, die vermeintliche Pflichtaufgabe beim Abstiegskandidaten SG Nievern (12./28) zu lösen. "Nievern steckt im Abstiegskampf, die werden alles in die Waagschale werfen", vermutet Schäfer, fügt aber an: "Ich denke, wenn auch wir alles in die Waagschale legen, werden wir als Sieger nach Hause fahren." Den Großteil ihrer bislang 28 Punkte holte Nievern daheim. Nur fünf Zähler gab es für die Lahn-Kicker auf fremden Plätzen, einen davon staubten sie beim 2:2 im Hinrundenspiel ab. "Mit dem kleinen, engen Hartplatz hat Nievern einen riesen Vorteil, den sie auch zu nutzen wissen. Wir müssen uns einfach den Gegebenheiten anpassen", weiß Schäfer, wo seine Mannschaft ansetzen muss, um auch im zehnten Spiel nach Gang ungeschlagen zu bleiben.

 

 

Derbyfieber im Unterwesterwald

 

Am Freitagabend stehen sich ab 19.30 Uhr im Mons-Tabor-Stadion der TuS Montabaur und FSG Stahlhofen/Holler im Kampf um drei begehrte Zähler in der Fußball-Bezirksliga gegenüber. Während die Kombinierten ausgeruht in "die Stadt" kommen und zuletzt die drei kampflosen Oppertsau-Zähler ihrem Konto gutschreiben konnten, setzte es für die Montabaurer eine derbe 1:6-Schlappe in Gemünden. Ergo haben die Schützlinge von Trainer Wolfram Kohns etwas gutzumachen. Und das gleich in doppelter Hinsicht, denn im ersten Vergleich mit Ismayil Barut und Co. musste der einstige Oberligist beim "kleinen Nachbarn" auf den Gelbach-Höhen eine 1:3-Niederlage hinnehmen. Die sehr gute Heimbilanz des TuS, der immerhin sieben seiner bisher elf Partien vor eigenem Publikum zu seinen Gunsten entschied, lässt die Montabaurer aber als Favorit in die Partie gehen.

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