SV Hundsangen e.V. 1926

11.11.2011, 13:22, Alter: 7 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga Vorschau Teil 1

Von: rhein zeitung

15. Spieltag

Siegtaler Sportfreunde - SG Puderbach (Fr., 19.30 Uhr).


Nach der vermeidbaren 2:4-Niederlage beim VfL Bad Ems, bei der Spielgestalter Slobodan Kresovic schmerzlich vermisst wurde, geht es für die Siegtaler Sportfreunde (10. Platz/19 Punkte) nun gegen den nächsten Aufsteiger, die SG Puderbach (6./20). Dass es für die Oppertsauer damit eine harte Nuss zu knacken gilt, zeigen die letzten Wochen aus Sicht der Gäste: Drei der letzten vier Spiele entschieden die Puderbacher für sich und stellen zusammen mit der SG Neitersen nach der SG Herdorf die zweitbeste Abwehr der Liga. Dafür hapert es im Angriff umso mehr. Mit gerade einmal 19 Treffern in 14 Spielen fällt der SG Puderbach das Toreschießen so schwer wie keinem anderen Team in der Liga...

"Wir wollen Siegtal in der Tabelle weiter hinter uns lassen", lautet die Vorgabe von Puderbachs Trainer Michael Roos an seine Mannschaft. Das Selbstvertrauen, das aus Roos' Worten dieser Tage spricht, hat sich sein Team in den vergangenen Wochen mit überwiegend guten Leistungen und Ergebnissen redlich erarbeitet. "Wir wollen im Siegtal punkten, wenn's geht, gern auch dreifach. Wenn bei uns die Einstellung, Ordnung und Disziplin stimmen, können wir überall bestehen", sagt der Coach.

 

Personell sieht es wieder besser aus bei den Gästen. Christoph Hartstang und Henrik Sawadsky sind einsatzbereit und drängen in die Startelf.

Dort wird es mindestens eine Veränderung gegenüber dem jüngsten 1:0-Heimerfolg gegen die FSG Stahlhofen/Holler geben. Innenverteidiger Jan Erik Grunewald laboriert an einer schmerzhaften Muskelquetschung und fällt aus.

Eine Einschätzung des Gegners fällt Roos diesmal besonders schwer. "Siegtal hat schon einige komische Ergebnisse geliefert, zu Hause gegen Weitefeld 1:7 und beim Aufsteiger Westerburg 2:6 verloren, dafür aber auf eigenem Platz 6:2 gegen Montabaur gewonnen", so Roos. Den Schlüssel zu einem erfolgreichen Spiel an der nordöstlichen Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen sieht Roos für seine Puderbacher in der Defensive: "Wir müssen stabil nach hinten arbeiten, dann bekommen wir unsere Chancen."

 

 

SG Neitersen/Altenkirchen - SG Miehlen (So., 14.30 Uhr).

 

Rein vom Papier her scheint diese Begegnung eigentlich eine klare Angelegenheit zu sein. Doch die jüngsten Ergebnisse beider Mannschaften haben mal wieder bewiesen: In dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Mit 2:5 und 0:3 verlor die SG Neitersen (2./27) ihre jüngsten beiden Spiele deutlich. Da verwundert es nicht, dass beim Titelaspiranten unter der Woche reichlich Gesprächsbedarf bestand. "Wir haben natürlich im Training versucht, das eine oder andere aufzuarbeiten", verrät Trainer Thorsten Gerhardt. "Die Mannschaft hat sich auch selbst kritisch hinterfragt und so hoffe ich, dass sie am Sonntag die richtige Reaktion zeigen wird." Zwar musste der Trainer zuletzt auf einige seiner Stammkräfte verzichten, doch das will nicht als Ausrede gelten lassen. "Genau deshalb haben wir uns vor der Saison für einen großen Kader entschieden, um solche Ausfälle eben kompensieren zu können." Gegen die SG Miehlen (15./12) soll also wieder ein Sieg für die Neiterser her. Dass dieses Unterfangen allerdings kein leichtes werden dürfte, zeigt der 6:0-Kantersieg der Gäste am vergangenen Spieltag über Montabaur.

 

SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald - SC Berod-Wahlrod (So., 14.30 Uhr).

 

Wer hätte das gedacht? Mit fünf Siegen aus den letzten sechs Spielen schwebt die SG Weitfeld (3./25) derzeit auf Wolke sieben, seit dem achten Spieltag klettert die Mannschaft von Trainer Volker Heun kontinuierlich nach oben. So kommt es nicht von ungefähr, dass sich der jungen Mannschaft nun die Möglichkeit bietet, mit einem Sieg über den SC Berod-Wahlrod (7./20) die Hinrunde auf dem beachtlichen dritten Tabellenplatz abzuschließen. Theoretisch käme sogar die Tabellenspitze in Frage. "Natürlich ist diese Konstellation eine besondere Motivation für uns", gibt Trainer Volker Heun zwar zu, dass der derzeitige Höhenflug seiner jungen Mannschaft schon etwas besonderes ist, besinnt sich aber gleich wieder aufs Wesentliche: den nächsten Gegner. "Berod verfügt über junge und hungrige Leute, wobei Spielertrainer Thomas Schäfer mit Sicherheit ein für diese Klasse überragender Spieler ist. Die Tabelle mag vielleicht einen Leistungsunterschied darstellen, ich selbst sehe allerdings keinen."

 

Ähnlich sieht das Berods Spielertrainer Thomas Schäfer ("Es wird auf Kleinigkeiten ankommen"), der aus dieser Begegnung unbedingt etwas mitnehmen will. Dabei ist Weitefeld für den 30-Jährigen schon so etwas wie das Überraschungsteam: "Ich habe denen schon einiges zugetraut, aber dass die so weit oben stehen, hätte ich nicht gedacht." Wie schon beim überraschend deutlichen 3:0-Erfolg gegen Neitersen will der SC über die mannschaftliche Geschlossenheit ins Spiel finden und auch genau so leidenschaftlich zu Werke gehen wie vor einer Woche. "Wenn wir jedes Spiel so angehen, bin ich unbesorgt, dass wir die Saison positiv gestalten", ist Schäfer überzeugt. Und wenn sein Team diese Forderung umsetzt, dann ist er auch durchaus dazu bereit, Kompromisse einzugehen: So einigten sich Spieler und Trainer vor dem Neitersen-Spiel darauf, bei einem Sieg am 11. Oktober trainingsfrei zu bekommen - und der Trainer steht zu seinem Wort. "Wir hatten bereits gestern unser Abschlusstraining, damit wir heute in Köln einen draufmachen können", verrät Schäfer, äußert aber auch seine Bedenken: "Wichtig ist, dass wir bis Sonntag wieder fit sind..."

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