SV Hundsangen e.V. 1926

16.03.2012, 15:04, Alter: 7 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga Vorschau Teil 1

Von: rhein zeitung

SG Puderbach - SG Hundsangen/Obererbach.

"Damit haben wir natürlich nicht gerechnet", so Hundsangens Trainer Ralf Hannappel angesichts der überraschenden Tabellenführung. Anteil daran hatte natürlich maßgeblich der eigene 4:2-Erfolg gegen Bad Ems, aber auch die überraschende 0:1-Heimniederlage von Neitersen gegen Puderbach. Deutlicher konnte sein Team vor dem Gegner am Sonntag allerdings auch nicht gewarnt werden. Denn auch die vier Tore gegen Bad Ems konnten kleinere eigene Schwächen nicht vertuschen. "Wir hatten unseren Rhythmus nicht so richtig gefunden, einige Leistungsträger blieben hinter den Erwartungen zurück", analysiert Hannappel und hofft, dass dies nun in Urbach wieder besser wird. Denn obwohl sich sein Team als einziges zum Ziel Meisterschaft bekennt, sieht er durchaus Mitbewerber. "Andere sprechen nur nicht so offen darüber." Schließlich könnten auch die Puderbacher, sofern ihnen auch am Sonntag ein Paukenschlag gelingt, bis auf vier Punkte an Hundsangen heranrücken. "Schon im Hinspiel haben sie gezeigt, dass sie zu den Teams in der Liga gehören, die das Mittelfeld nicht nur mit langen Bällen überbrücken können. Da ist schon eine große Menge fußballerischer Qualität."

 

SG Westerburg/Gemünden - SG Guckheim/Kölbingen.

Während die Guckheimer durch einen ungefährdeten 4:0-Erfolg gegen Neustadt den Kontakt zur Tabellenspitze wahrten, war der Einstand der Westerburger beim 1:4 gegen Weitefeld weniger erfreulich. "Wir haben zu keiner Zeit an die gute Form angeknüpft, die wir vor der Winterpause hatten", zeigte sich Spielertrainer Oliver Meuer höchst unzufrieden. Unter der Woche habe man deshalb miteinander gesprochen. "Auf die Reaktion am Sonntag bin ich gespannt", so Meuer, der natürlich weiß, dass die Guckheimer mindestens genauso stark einzustufen sind wie die Weitefelder. Denn die Überraschungsmannschaft der Hinrunde scheint auch die lange Pause nicht aus dem Tritt gebracht zu haben.

"Wir sind gut drauf", fasst Guckheims Spielertrainer Stefan Schäfer den physischen und psychischen Zustand seiner Mannschaft zusammen. Die überraschende Niederlage von Neitersen ließ den Rückstand auf die Spitze auf drei Punkte schrumpfen. "Wir wollen es uns da oben ein wenig gemütlich machen", hofft er auf eine Fortsetzung des positiven Laufs und denkt dabei auch an kommende Aufgaben. "Hundsangen hat nun Puderbach und Neitersen vor der Brust, wir nach diesem Wochenende Montabaur, und dann bekommen wir die drei Punkte aus dem Siegtal-Spiel", rechnet er. Positiv stimmt ihn dabei auch, dass Lukas Kuch in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen wird. Meuer freut sich auf das Derby und hofft, dass sein Team sich auch noch an die 0:3-Klatsche im Hinrundenspiel anlässlich der Guckheimer Kirmes erinnert. "Da haben sie uns alt aussehen lassen." Personell steht ihm wahrscheinlich der gleiche Kader zur Verfügung wie in der vergangenen Woche.

 

TuS Montabaur - SG Herdorf.

"Nein, das war natürlich nicht das, was man sich als Einstand wünscht", so Wolfram Kohns, seit letzter Woche Trainer des TuS Montabaur. 0:3 war seine Mannschaft in Bruchertseifen untergegangen, was den neuen Übungsleiter gleich zu einer Analyse veranlasste. Seine "jungen Wilden", wie er das Team gerne nennt, müssten lernen, schneller in die Positionen zurückzukehren. Disziplin heißt also der Schlüssel, mit dem ein ähnliches Dilemma in Zukunft verhindert werden soll. "Ich habe ja personell kaum Alternativen, kann also nur innerhalb des bestehenden Teams taktische Änderungen vornehmen." Die positive Botschaft: Dafür sieht er durchaus Potenzial. "Ich denke, wir sind in dieser Woche da schon ein Stück weitergekommen. Das wird auch von Nöten sein, denn die Herdorfer sind sicher genauso stark einzuschätzen wie Bruchertseifen. In Spielertrainer Andreas Krämer sieht Kohns den zentralen Akteur, den es auszuschalten gelte. Bald könnte den Montabaurern auch Tim Schenkelberg wieder zur Verfügung stehen, der nach seiner Schambeinverletzung kommende Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen wird.

 

FSG Stahlhofen/Holler - SG Weitefeld-Langenbach.

Das 3:4 in Berod habe ihm noch "lange im Magen gelegen", so der Vorsitzende und einmal mehr Interimscoach der Stahlhofener, Manfred Otto. Eine 3:1-Führung aus der Hand zu geben, die zu diesem Zeitpunkt auch durchaus viel höher hätte ausfallen können, das habe er so oft auch noch nicht erlebt. Denn angesichts von bis zu fünf Absteigern könne man sich solche Spiele nicht allzu oft leisten. Und ausgerechnet jetzt stellt sich mit Weitefeld eine Mannschaft vor, die mit dem 4:1 gegen Westerburg nicht nur hervorragend aus der Winterpause gestartet ist, sondern bei nur drei Punkten Rückstand auf Hundsangen auch noch direkten Kontakt zur Tabellenspitze hat. "Wir müssen gewinnen, aber das kann ich jetzt bei jedem Spiel bis Saisonende sagen", sieht Otto seine Mannschaft unter Zugzwang. Ein Sieg würde auch die Heimbilanz etwas aufpolieren, denn nur drei der neun Heimspiele wurden gewonnen.

Weitefeld gewann auswärts sechsmal, so oft, wie keine andere Mannschaft der Liga. Im Hinspiel gegen die FSG Stahlhofen (12. Platz/22 Punkte) netzte die Torfabrik der Liga (51 Treffer) gleich viermal ein. Doch viel mehr Positives kann Trainer Volker Heun dem 4:4 rückblickend nicht abgewinnen. "Da haben uns die Baruts und Krasniqis ganz schön durcheinander gewirbelt", erinnert sich Heun, der auch für das Rückspiel "kein leichtes Unterfangen" erwartet. "Stahlhofen ist nach vorne hin überdurchschnittlich gut besetzt, hinzu kommt der unbequem zu bespielende Sandkunstrasen."

 

 

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