SV Hundsangen e.V. 1926

18.11.2011, 17:45, Alter: 7 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga Vorschau Teil 2

Von: rhein zeitung

Am ersten Rückrundenspieltag der Fußball-Bezirksliga Ost gastiert der Tabellenführer SG Hundsangen/Obererbach bereits am Samstag, 17.30 Uhr, bei den Siegtaler Sportfreunden. Am Sonntag um 15 Uhr erwartet der TuS Montabaur die SG Puderbach, die SG Guckheim/Kölbingen den SC Berod-Wahlrod und die SG Westerburg/Gemünden die SG Bruchertseifen. Erst um 17 Uhr beginnt das Heimspiel der FSG Stahlhofen/Holler gegen die SG Nievern/Fachbach.

 

Siegtaler Sportfreunde - SG Hundsangen/Obererbach.

Mit 4:0 hatten die Hundsangener das Hinspiel am ersten Spieltag gewonnen und damit gleich die Tabellenführung übernommen. Die haben sie auch am Ende der Hinrunde inne. "Das ist ein schönes Etappenziel, aber kein Ruhekissen", fordert Hundsangens Trainer Ralf Hannappel nun weiter konstant gute Leistungen. In den jüngsten Spielen habe man zudem gesehen, dass auch eine Spitzenmannschaft in der Liga nichts geschenkt bekomme. Die Punkte seien hart erarbeitet worden. Hannappel zeigt sich zuversichtlich, dass seine Mannschaft die Tabellenspitze verteidigen kann. "Sie ist selbstbewusst und glaubt an sich. Und das nicht, weil ich ihr es erzähle." Mit 22 Punkten belegen die Siegtaler derzeit Platz sieben. Zu Hause konnten sie von acht Heimspielen fünf gewinnen. Hundsangen stellt die zweitbeste Auswärtsmannschaft der Liga.

 

TuS Montabaur - SG Puderbach.

Der 3:1-Hinspielsieg ließ die Montabaurer zum Saisonauftakt noch auf eine erfolgreichere Hinrunde hoffen. Daraus wurde nichts. Doch der 3:1-Erfolg des TuS im letzten Hinrundenspiel gegen Bad Ems ließ die Mannschaft zumindest auf den sechsten Platz klettern. Sieben Punkte beträgt der Rückstand auf die Tabellenspitze, sieben Punkte allerdings auch nur der Vorsprung auf den wahrscheinlich ersten Abstiegsplatz. "Insgesamt hatte ich mir von der Hinrunde durchaus mehr versprochen", gibt Trainer Gerd Schenkelberg selbstkritisch zu. Dies betreffe nicht nur die Punktausbeute, sondern auch das, was die Mannschaft derzeit an Leistung abrufe. "Das hat aber auch den Vorteil, dass wir noch Entwicklungspotenzial haben", sagt Schenkelberg. Zuletzt hätten sich dabei gerade die vermeintlichen Reservisten bei kleineren Rotationen in der Mannschaftsaufstellung gut geschlagen.

 

SG Guckheim/Kölbingen - SC Berod-Wahlrod.

Was für eine tolle Hinrunde der Guckheimer! Platz vier und nur drei Punkte Rückstand zur Spitze. Da ist bis zur Winterpause in den verbleibenden drei Spielen sogar noch mehr drin. Denn die Aufgabe gegen den Tabellenneunten Berod-Wahlrod scheint machbar. Für Guckheims Trainer Stefan Schäfer ist ein Sieg sogar Pflicht. "Alleine schon, weil es gegen meinen Bruder Thomas geht", sagt Schäfer. Im Hinspiel hatten die Guckheimer mit dem 2:1-Erfolg den Grundstein für die erfolgreiche Hinrunde gelegt. Einfach wird die Aufgabe allerdings nicht, denn die Gäste haben nur zwei ihrer sieben Auswärtsspiele verloren. Zudem wird auch Kapitän Mario Wasna noch fehlen, der gestern erstmals wieder am Training teilnehmen sollte. "Da gehen wir kein Risiko ein und hoffen lieber, dass er in den letzten beiden Spielen bis zur Winterpause dann eingesetzt werden kann." Doch auch ohne ihn zeigte die Mannschaft zuletzt nach einer kleinen Krise wieder einen Aufwärtstrend. "Das merkt man schon im Training", sagt Stefan Schäfer.

 

SG Westerburg/Gemünden - SG Bruchertseifen.

Durch den 3:1-Erfolg gegen Nievern haben die Westerburger erstmals seit Wochen wieder einen direkten Abstiegsplatz verlassen. Mit einem Sieg am Sonntag gegen den Tabellennachbarn Bruchertseifen könnten nun weitere Plätze gutgemacht werden. Doch einfach wird das nicht, denn Bruchertseifen hatte vor der Saison noch andere Ziele als den Kampf gegen den Abstieg. Zuversichtlich ist Westerburgs Trainer Oliver Meuer dennoch: "Wir haben endlich verstanden, dass wir nur als Team Erfolg haben können. Der gute Einzelspieler alleine zählt da nicht", sagt er und hofft, diesen neuen Teamgeist auch am Sonntag zeigen zu können. "Das war ein Prozess, den wir durchmachen mussten", lautet sein Fazit der durchwachsenen Hinrunde. Vier der bisherigen sieben Heimspiele konnten die Westerburger gewinnen, nur einmal gingen sie als Verlierer vom Platz. Bruchertseifen gewann auswärts zweimal. Das Hinrundenspiel endete 1:1.

 

SG Neitersen/Altenkirchen - SG Weitefeld-Langenbach.

Zweiter gegen Dritter, bester Angriff gegen beste Abwehr - diese Paarung ergibt unbestritten das Topspiel des Spieltags. Neitersens Trainer Torsten Gerhardt warnt: "Im Hinspiel haben wir vor allem in der ersten Halbzeit die Qualitäten der Weitefelder zu spüren bekommen." Mit 0:3 lag seine Truppe damals zur Pause zurück, rappelte sich nach Wiederbeginn aber auf und kam durch einen Hattrick Tobias Sanders noch zu einem Punktgewinn. "Ich hoffe natürlich, dass wir diesmal anders ins Spiel finden", so Gerhardt weiter. Respekt hat er vor der Weitefelder Offensive: "Wenn die sich in einen Rausch spielen, kann es bitter werden." Es ist schon beachtlich, wie unbekümmert die junge Weitefelder Truppe in den vergangenen Wochen von Sieg zu Sieg "spazierte". Dies erstaunt auch Trainer Volker Heun: "Dass wir nach der Hinrunde nur zwei Punkte Rückstand auf Platz eins haben würden, hätten wir uns in unseren kühnsten Träumen nicht erhofft." Die Favoritenrolle schiebt Heun aber dem Gegner zu: "Gut drei Viertel der Mannschaft hat schon in der Rheinlandliga gespielt, die sind uns gegenüber wesentlich erfahrener." Ersetzen muss er zudem Michael Kleinhenz, der beim 4:0-Pokalsieg gegen Neustadt-Fernthal die Rote Karte sah.

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