SV Hundsangen e.V. 1926

02.12.2011, 17:41, Alter: 7 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga Vorschau Teil 2

Von: rhein zeitung

SG Miehlen - SG Hundsangen/ Obererbach.

Dem mageren 1:1 gegen Montabaur möchte der Tabellenführer aus Hundsangen am Sonntag wieder eine ansprechende Leistung folgen lassen. "Zum einen natürlich, weil wir mit einem Sieg die Tabellenführung behaupten können, zum anderen aber auch, weil so ein letztes Spiel vor der Winterpause lange emotional nachwirkt", meint Trainer Ralf Hannappel. Dabei warnt er davor, den Gegner nach dem Tabellenplatz einzustufen. "Entscheidend ist immer die Leistung, die in den 90 Minuten auf dem Platz abgerufen wird", sagt er. "Miehlen wird mit Sicherheit versuchen, uns ein Bein zu stellen", rechnet Hannappel jedenfalls mit einem hochmotivierten Gegner. Der aber auch einen sehr guten Tag erwischen muss. 22 Punkte trennen beide Teams, acht Punkte fehlen Miehlen derzeit auf einen möglichen Nichtabstiegsplatz. Und auch in der Heimbilanz stehen die Miehlener mit nur acht Punkten aus acht Spielen auf dem letzten Tabellenplatz.



VfL Bad Ems - SG Puderbach/Urbach-Dernbach/Daufenbach/Raubach

Die Parallelen bei beiden Aufsteigern springen ins Auge: Punkgleich nehmen sie die Tabellenplätze sechs und sieben ein und haben beide bisherigen Rückrundenspiele gewonnen. Klar, dass auch das Hinspiel unentschieden endete. Doch ein 0:0 wie im August hält Puderbachs Trainer Michael Roos diesmal nicht für wahrscheinlich: "Ich bin überzeugt, dass Tore fallen."

Die Kurstädter hat Roos mehrfach beobachtet, weil die Bad Emser meist gegen den nächsten Puderbacher Gegner spielten. Seine Erkenntnisse: "Bad Ems hat zwar nicht die überragenden Einzelspieler, aber die Mannschaft arbeitet gut nach hinten und hat einige kopfballstarke Akteure, die vor allem bei Standardsituationen gefährlich sind."

Nach der jüngsten Erfolgssträhne mit fünf Siegen aus sieben Spielen haben sich die Puderbacher im Mittelfeld der Tabelle festgesetzt; dennoch warnt Roos davor, das neue Jahr allzu leichtfertig anzugehen: "Der Viertletzte hat nur sechs Punkte weniger, und den kann es durchaus erwischen. Da sollten wir uns nicht zu weit aus dem Fenster lehnen." Trotzdem wollen sich die Puderbacher in der Winterpause zusammensetzen und die Weichen nicht nur für den Rest dieser Saison, sondern auch schon für die nächste stellen. "Wir haben drei Langzeitverletzte, die noch gar kein Saisonspiel für uns gemacht haben und die im Januar hoffentlich wiederkommen", freut er sich auf die Quasi-Neuzugänge. Gut möglich, dass in der spielfreien Zeit auch über seine Zukunft gesprochen wird. "In meinen bisherigen drei Jahren hier in Puderbach haben wir ein ständiges Auf und Ab erlebt. Mir ist wichtig, dass wir eine Perspektive entwickeln, um uns mittelfristig in der Bezirksliga zu etablieren."

Gute Verhandlungsgrundlage wäre gewiss ein Erfolgserlebnis zum Jahresabschluss. "Das letzte Spiel nimmt man mit in die Pause", weiß Roos aus Erfahrung. "Keiner will sich mit einer Niederlage für drei Monate verabschieden."



SG DJK Neustadt-Fernthal - SG Weitefeld

Neustadts Trainer Joachim Weißenfeld kommt die Winterpause sehr gelegen. "Angesichts unserer Personalprobleme können wir nur auf einen halbwegs versöhnlichen Abschluss hoffen", sagt der. Für das Sonntagsspiel stehen ihm gerade mal zehn Akteure aus dem Bezirksligakader zur Verfügung, den Rest muss er mit Spielern aus der A-Jugend und aus unteren Mannschaften auffüllen.

Trotzdem richtet der Tabellenletzte immer mal wieder einen verschämten Blick Richtung rettendes Ufer, denn, so Weißenfels: "Beim 0:6 in Berod sind wir eigentlich zum ersten Mal so richtig eingebrochen, auch bedingt durch die beiden Platzverweise. Sonst haben wir meistens ganz gut mitgehalten." Dass es trotzdem nur zu zwölf Punkten gereicht hat, liegt laut Weißenfels an individuellen Mängeln: "Gegen die klasse Stürmer in anderen Teams stellen wir uns im eins gegen eins manchmal zu ungeschickt an, auch wenn ich der Mannschaft für ihr taktisches Verhalten keine Vorwürfe machen kann." 53 Gegentore, mit Abstand die meisten der Liga, sprechen für sich. Dennoch sieht Weißenfels sein Team nicht aussichtslos gegen den Tabellenfünften. "Mit einem Sieg könnten wir den Abstand noch etwas verkürzen", sinniert der Trainer, räumt aber ein: "Wir gehen mit der Situation sehr realistisch um und planen zweigleisig."



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