SV Hundsangen e.V. 1926

29.10.2011, 09:26, Alter: 7 Jahre
Kategorie: Allgemein

Bezirksliga Vorschau Teil 2

Von: rhein zeitung

DJK Neustadt-Fernthal - SG Hundsangen/Obererbach.

Die Hundsangener scheinen ihre kleine Krise überwunden zu haben. Durch den 3:1-Erfolg gegen Guckheim kletterte die Mannschaft von Trainer Ralf Hannappel auf den zweiten Tabellenplatz und ist bei drei Punkten Rückstand sogar auf Schlagdistanz zu Tabellenführer Neitersen. „Jetzt heißt es weiter zu punkten, denn unser Ziel ist ja nicht, Zweiter zu werden“, sagt Hannappel. Dabei warnt er vor dem Spiel gegen den Tabellenletzten vor Arroganz. „Damit dürfen wir nicht anfangen. Aber wenn wir unsere Leistung abrufen, ist klar, dass wir das Spiel auch erfolgreich gestalten können.“ So wird es Veränderungen nicht deshalb geben, weil Hannappel glaubt, dass der zweite Anzug genügt, sondern deshalb, weil er überzeugt ist, viele nahezu gleichwertige Spieler im Kader zu haben. „Da ist es doch normal, dass man einmal etwas probiert.“ Neustadt hat in dieser Saison zu Hause bei einem Sieg bereits viermal verloren, Hundsangen ist auswärts noch ungeschlagen.

 

SG Guckheim - SG Nievern.

Noch immer sind 23 Punkte aus zwölf Spielen eine eindrucksvolle Saisonbilanz der SG Guckheim, doch zwei Niederlagen in Folge haben die Freude ein wenig getrübt. „Wir haben derzeit einen Personalschwund, den der Kader nicht verkraften kann“, sagt Trainer Stefan Schäfer. Zwar wird Niclas Schneider am Sonntag wieder spielen können, aber hinter dem Einsatz von Mario Wasna steht noch immer ein großes Fragezeichen. Zudem hat sich der 24-jährige Konstantin Krjutschkov einen Kreuzbandriss zugezogen, der ihn zu über einem Jahr Pause zwingen wird. Dennoch: Mit einem Heimsieg gegen die auf Platz 13 abgerutschten Nieverner könnte Guckheim den dritten Tabellenplatz halten oder auch festigen. Die Gäste mussten zuletzt eine schmerzhafte 1:5-Heimpleite gegen Weitefeld hinnehmen und konnten in dieser Saison erst ein Auswärtsspiel gewinnen.

 

SG Westerburg - SG Puderbach.

So richtig will es der SG Westerburg nicht gelingen, sich aus der Abstiegsregion zu verabschieden. Statt des erhofften Sieges gab es am vergangenen Spieltag ein 1:3 bei Mitaufsteiger VfL Bad Ems, wodurch die Mannschaft von Spielertrainer Oliver Meuer wieder auf den 14. Platz abgerutscht ist. „Wir hatten in dieser Woche ein Gespräch mit der gesamten Mannschaft“, sagt Meuer. „Denn einfach mal locker machen, das geht in der Bezirksliga nicht.“ Puderbach, der dritte Aufsteiger, hat seine Saison bislang wesentlich erfolgreicher gestaltet und liegt auf dem hervorragenden achten Tabellenplatz. „Puderbach ist vom Leistungsniveau her mit uns auf einer Stufe, zeigt aber, dass es auch anders geht“, findet Meuer. In der Vorbereitung hatte sein Team 2:0 gegen die Elf von Trainer Michael Roos gewonnen.

 

FSG Stahlhofen/Holler - VfL Bad Ems.

3:3 hat Stahlhofen unter der Woche in Miehlen gespielt und damit den Sprung ins obere Tabellendrittel verpasst. Dennoch hat sich die Mannschaft nach schlechtem Saisonbeginn wieder zu einer festen Größe gemausert. „Am Wochenende peilen wir endlich die 20-Punkte-Marke an“, sagt Trainer Timo Kelterbach, der seine Mannschaft im Aufwärtstrend sieht. Von einer leichten Aufgabe will er aber nichts wissen. „Das wird eine feurige Angelegenheit“, ist sich Kelterbach sicher. Den vielen verpassten Punkten von Saisonbeginn trauert der FSG-Coach nicht nach. „Nach der verkorksten Vorbereitung war klar, dass wir einige Wochen brauchen werden, bis wir auf dem Stand sind, den man für eine gute Saison braucht.“

 

SG Neitersen - TuS Montabaur.

Hätten die Montabaurer die letzten Wochen so erfolgreich gestaltet, wie es sich TuS-Trainer Gerd Schenkelberg vorgestellt hatte, wäre diese Partie ein Spitzenspiel. Doch zuletzt haben die Kreisstädter bei den Siegtaler Sportfreunde 2:6 verloren und sich „damit aller Chancen beraubt“, so Schenkelberg. Die Art und Weise, wie seine Mannschaft verloren habe, beunruhige ihn. „Man könnte uns schon fast als launische Diva bezeichnen“, sagt er angesichts der wechselhaften Leistungen seines Teams. Dabei habe die Mannschaft durchaus das Potenzial, selbst gegen Mannschaften wie Neitersen zu bestehen. Und das ist immerhin der Tabellenführer mit augenblicklich zehn Punkten mehr auf dem Konto. Mit Waldemar Pineker und Agron Dervishay fallen zwei wichtige TuS-Spieler aus.

 

SC Berod-Wahlrod - SG Herdorf (So., 14.30 Uhr).

Und die Serie hält. Seit mittlerweile acht Spielen ist der SC Berod-Wahlrod ungeschlagen, 16 von 24 Punkten strich die Mannschaft von Spielertrainer Thomas Schäfer zuletzt ein. Und auch für die Begegnung mit der SG Herdorf gibt Schäfer die Devise aus: „Wir wollen nach dem Spiel weiterhin ungeschlagen bleiben.“ Dass dieses Unterfangen jedoch aller Voraussicht nach nicht einfach werden wird, dessen ist sich Schäfer bewusst, fügt aber auch an: „In letzter Zeit hat sich Herdorf durch zahlreiche Platzverweise immer mal wieder selbst geschwächt und sich dadurch das ein oder andere Mal um den eigenen Lohn gebracht.“ Was dem SC entgegenkommen dürfte, sind nun die Nachwirkungen solcher Disziplinlosigkeiten. Denn in Peer Pracht, Arthur Berwanger, Ömer Saftekin und Bünyamin Yigit fehlen den Hellertalern gleich vier Spieler rotgesperrt. Ganz anders die Beroder, die zum ersten Mal alle Mann an Bord haben. Schäfer: „Im Training herrscht zurzeit reger Konkurrenzkampf. Was will ein Trainer mehr?“

 

SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald - SG Bruchertseifen/Eichelhardt (So., 14.30 Uhr).

Es ist wohl die Kuriosität schlechthin in der Bezirksliga Ost. Im Stile einer Topmannschaft bewältigt die SG Weitefeld ihre Auswärtsaufgaben und steht in dieser Hinsicht mit vier Siegen, einem Remis und nur einer Niederlage auf Rang eins. Nur daheim will es (noch) nicht ganz so funktionieren. Zwar schoss die Elf von Trainer Volker Heun bislang die meisten Treffer auf eigenem Platz (19), dennoch verbuchten die Weitefelder auf dem neuen Langenbacher Kunstrasen erst einen einzigen Sieg. In der Summe mit drei weiteren Unentschieden bedeutet das in der Endabrechnung den drittletzten Platz in der Heimtabelle. Zwar wünscht sich natürlich auch Volker Heun mehr Ertrag aus den Heimspielen, will seinem jungen Team aber keineswegs einen Vorwurf machen: „Auswärts bieten sich uns mehr Räume, das kommt uns entgegen.“ Die SG Bruchertseifen sieht Heun, wie viele seiner Kollegen, besser, als es die Tabellensituation aussagt. „Ich bin überzeugt, dass Marc Odinks Philosophie bald greift und die Mannschaf am Ende unter den ersten fünf stehen wird.“

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