SV Hundsangen e.V. 1926

05.05.2012, 09:15, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga Vorschau Teil 2

Von: rheinzeitung

SG Guckheim - SG Hundsangen.

Die 1:3-Heimpleite gegen Weitefeld hat die Meisterschaftshoffnungen der Hundsangener auf ein Minimum schrumpfen lassen. "Wir haben in den letzten Wochen nicht gespielt wie eine Spitzenmannschaft", sagt Trainer Ralf Hannappel selbstkritisch. Wir waren personell nicht entsprechend aufgestellt und hatten auch nicht die Fitness." Der Aufstieg ist erst einmal in weite Ferne gerückt. Denn mit dem Derby in Guckheim wartet bereits der nächste Hammer. Die Guckheimer haben zwar am vergangenen Spieltag in Puderbach ebenfalls mit 3:4 gepatzt, doch die Mannschaft um Trainer Stefan Schäfer spielt immer noch eine hervorragende Saison. "Dadurch, dass wir in den letzten drei Spielen nur einen Punkt geholt haben, ist es jetzt kein richtiges Spitzenspiel mehr, aber natürlich freuen wir uns darauf." Schäfer selbst und Mario Wasna haben schließlich auch schon in Hundsangen ihre Fußballschuhe geschnürt. "Die werden wir ausschalten müssen", so Hannappel. "Das wird schwierig genug." Guckheim gewann zu Hause siebenmal, Hundsangen auswärts genauso oft.

 

 

SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald - SG Nievern.

Die SG Weitefeld ist schon so etwas wie die "Mannschaft der Stunde" in der Bezirksliga Ost. Vier Siege in Folge, dazu die aufstiegsambitionierten Hundsangener "vom Thron" gestoßen - die Spielzeit 2011/12 ist gewissermaßen eine Saison zum Einrahmen für die junge Weitefelder Elf. Doch noch ist das neu gesteckte Ziel von 50 Punkten nicht erreicht, kein Grund also für Nachlässigkeiten. "Wir wollen möglichst schnell die nächsten Punkte einfahren", meint Trainer Volker Heun. Motivation dürfte sein Team daraus schöpfen, die Siegesserie weiter ausbauen und weiterhin oben dranbleiben zu wollen. Und diesem Vorhaben will sich an diesem Sonntag mit der SG Nievern eine Mannschaft in den Weg stellen, vor der Heun allergrößten Respekt hat. "Man muss schon den Hut davor ziehen, mit welch beschaulichen Mitteln dieser Verein seinen Anhängern seit Jahren Bezirksligafußball bietet."

 

 

FSG Stahlhofen/Holler - SG Miehlen.

Ein Sieg der Stahlhofener gegen Miehlen würde für die Gastgeber den wohl entscheidenden Schritt in Richtung Klassenverbleib bedeuten, andererseits würde eine Niederlage die Miehlener wieder näher heranbringen. "Ich habe immer gesagt, dass 40 Punkte für den Klassenverbleib nötig sein werden. Das bewahrheitet sich jetzt", sagt FSG-Trainer Manfred Otto, der froh ist, personell aus dem Vollen schöpfen zu können. Denn bei einer Niederlage wäre doch noch einmal Zittern angesagt. Zu Hause hat Stahlhofen erst fünf Spiele gewonnen, nur Miehlen und Neustadt (jeweils vier) bringen es auf weniger Heimsiege. Miehlen gewann auswärts drei Spiele, verlor aber neun. Die Miehlener holten in den elf Spielen der Rückrunde bereits zwei Punkte mehr als in der gesamten Vorrunde. "Die waren schon totgesagt, aber zeigen nun tolle Moral", warnt Otto.

 

 

SG Westerburg - VfL Bad Ems.

Durch das 2:5 in Miehlen ist Westerburg noch einmal in den Abstiegskampf gerutscht. "Wir hatten einen schönen Vorsprung. Aber plötzlich punktet alles um uns herum", beobachtet auch Trainer Oliver Meuer mit Sorge, dass es noch einmal eng werden könnte. Die Bad Emser hingegen konnten sich mit einer tollen Rückrunde frühzeitig aller Abstiegssorgen entledigen. 21 Punkte holten die Badestädter aus den bisherigen elf Spielen, mehr schaffte nur Neitersen (22). Nur fünf der bislang 13 Auswärtsspiele der Saison gingen bislang verloren. Auch die Westerburger haben in der Rückrunde erst drei Spiele verloren. "Es waren ein paar Unentschieden zu viel dabei", ärgert sich Meuer, dass die Punktausbeute nicht besser war als 16 Zähler.

 

 

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