SV Hundsangen e.V. 1926

20.04.2012, 19:10, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga Vorschau Teil 2

Von: rhein zeitung

SC Berod-Wahlrod - SG Hundsangen/Obererbach

 

Zwei Niederlagen musste die SG Hundsangen zuletzt in der Fremde quittieren. Ein statistischer Wert, der Thomas Schäfer, Spielertrainer des SC Berod-Wahlrod, aber nur wenig interessiert. "Vielmehr interessiert mich, dass wir seit acht Spielen ungeschlagen sind", blickt Schäfer auf die stolze Serie, die auch nach diesem Wochenende noch von Bestand sein soll. Dass sein Team dafür "immer wieder auf's Neue Gas geben muss", ist für den Spielertrainer unbestritten. "Wir wollen denen auch diesmal wieder ein Bein stellen", erinnert sich Schäfer an das 2:2 im Hinspiel. Zwar gibt es für ihn in dieser Saison keine überragende Mannschaft in der Klasse. "Wenn bei Hundsangen allerdings alle Mann fit sind, dann sind die für mich schon das Top-Team der Liga und stehen auch zurecht an erster Stelle."

 

"Ergebnis, Auftreten und Ausgangslage stimmen uns zufrieden", so Hundsangens Trainer Ralf Hannappel über das jüngste 3:1 über Herdorf. Dass in Fonzo und Steinebach zwei seiner zuletzt fehlenden Spieler wieder dabei waren, könnte ein Grund für den guten Auftritt gewesen sein. "Ähnlich selbstbewusst müssen wir auch am Sonntag den Gegner dominieren", fordert Hannappel, wohl wissend, dass es eine schwierige Aufgabe wird. Denn Berod schwächelte zwar zu Saisonbeginn, stellt aber die viertbeste Rückrundenmannschaft der Liga. Schäfer selbst zählt Hannappel auch zu dem herausragenden Spieler einer insgesamt starken Offensivabteilung. "Aber wir haben defensiv zuletzt gut gestanden. Auch das sollten wir hin kriegen", sagt der Übungsleiter.

 

 

SG Herdorf - SG Nievern/Fachbach

 

Mit dem Dreier gegen die SG Bruchertseifen/Eichelhardt haben die Kombinierten von der Lahnbrücke wieder den Sprung "über den Strich" geschafft. Und dort wollen Murat Saricicek und seine Jungs auch bleiben. "Die Mannschaft hat nach dem Rückstand eine super Reaktion gezeigt und bewiesen, dass sie mit dem Druck umgehen kann", so der Hertha-Trainer.

Eines aber ist bei aller Freude über den Sieg gegen den unmittelbaren Konkurrenten unumgänglich: Die äußerst dürftige Auswärtsbilanz muss unbedingt im Endspurt der Runde aufgebessert werden. Ganze fünf Pünktchen haben die Grün-Weißen bis dato in der Fremde einkassiert - da hat nur die DJK Neustadt noch weniger zu bieten. Saricicek ist dennoch zuversichtlich, dass der viel zitierte Bock umgestoßen werden kann. "Wir haben bewiesen, dass wir uns steigern können. In Neitersen beispielsweise hat nur eine Kleinigkeit gefehlt, sonst hätten wir beim Tabellenzweiten etwas mitgenommen."

Bis auf Tobias Zaun und Stefan Driesch können die Gäste von der Lahn an der Heller mit dem kompletten Kader antreten. Dass die Herdorfer erst am vergangenen Mittwoch mit dem 3:0 gegen Puderbach den ersten Dreier des Jahres 2012 eingetütet haben, sollte den Siegstädtern den großen Druck weggenommen haben. Vielleicht liegt auch darin eine Nieverner Chance, die Bilanz merklich aufzupolieren...

 

 

SG Guckheim/Kölbingen - VfL Bad Ems


Das 2:2 in Miehlen, bei dem eine scheinbar komfortable 2:0-Führung vergeigt wurde, hat die Vereinigten aus dem Westerburger Land im Titelkampf in Zugzwang gebracht. Jetzt helfen nur noch Siege, um am Ende vielleicht doch erstmals den Sprung in die Rheinlandliga zu packen. Das könnte dem personell weiterhin aus dem allerletzten Loch pfeifenden VfL in die Karten spielen, denn die Kurstädter sind angesichts der noch geschenkten drei Zähler gegen Oppertsau mit 38 Punkten nach menschlichem Ermessen vorzeitig auf der sicheren Seite. "Wir können also in Guckheim befreit aufspielen und haben dort überhaupt nichts zu verlieren", fahren Frank Wendland und Co. mit einer gewissen Lockerheit in den Westerwald. Der Coach, der zuletzt beim 1:2 gegen Weitefeld 90 Minuten selbst aktiv mitwirkte, will sich trotz begrenzter Möglichkeiten etwas einfallen lassen. "Vielleicht machen wir bei der Aufstellung mal was ganz Verrücktes." Na, dann lassen wir uns doch mal überraschen, welche Kniffe der Nieverner aus dem Hut zaubern wird...

 

 

SG Westerburg - TuS Montabaur

 

Für die Westerburger wäre der sechste Heimsieg der Saison im 13. Spiel ein riesiger Schritt in Richtung Klassenverbleib. "Zu Hause hatten wir bislang nicht so unsere Stärke" sagt Trainer Oliver Meuer selbstkritisch. Noch am vergangenen Wochenende hatte sein Team die drei Punkte aus dem Spiel gegen Siegtal geschenkt bekommen. "Das war wohl das letzte Geschenk, alles andere müssen wir uns erarbeiten." Die Montabaurer haben unter dem neuen Coach Wolfram Kohns frühzeitig die letzten Abstiegssorgen weggewischt, auch wenn es am vergangenen Wochenende gegen den wahrscheinlichen Absteiger aus Fernthal nur zu einem sehr knappen 2:1 reichte. Kohns hatte ja angekündigt, in den letzten Spielen der Saison rotieren zu wollen, um auch Perspektivspielern die Möglichkeit zu geben, sich für die neue Spielzeit zu empfehlen. "Wir hoffen natürlich, dass er das auch gegen uns so macht", so Meuer. Vier ihrer bislang 13 Auswärtsspiele konnte der TuS bislang gewinnen, in der Rückrunde gewannen sie von zwölf Spielen ebenfalls vier

 

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