SV Hundsangen e.V. 1926

11.11.2011, 16:19, Alter: 7 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga Vorschau Teil 2

Von: rhein zeitung

Wird Hundsangen Herbstmeister am Sonntag?

Am letzten Hinrundenspieltag der Fußball-Bezirksliga Ost erwartet die SG Guckheim/Kölbingen am Sonntag die SG Herdorf, die FSG Stahlhofen/Holler die SG Hundsangen/Obererbach, die SG Westerburg in Gemünden die SG Nievern und der TuS Montabaur den VfL Bad Ems. Alle Spiele werden am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen.

 

FSG Stahlhofen/Holler - SG Hundsangen/Obererbach.

Fünf Spieltage lang war die SG Hundsangen in der Hinrunde Tabellenführer, fünf Spieltage lang die SG Neitersen, viermal die SG Guckheim. Gewinnen die Hundsangener am Sonntag, würde das Verhältnis sechs zu fünf zu vier lauten. Dann wäre das Team um Trainer Ralf Hannappel nicht nur "Halbzeitmeister", sondern auch in dieser Statistik das erfolgreichste Team der Hinrunde. "Für mich hat es aber auch noch eine andere Qualität, ob ich nach drei, vier oder dreizehn, vierzehn Spieltagen Tabellenführer bin", sagt Hannappel. Er freute sich, dass seine Mannschaft beim Sieg gegen Westerburg mehr Stabilität in der Defensive zeigte und am Ende auch souverän und verdient gewann.

Die Stahlhofener kamen in dieser Saison nie über Platz sieben hinaus. Zu Hause holte die Mannschaft um Timo Kelterbach dabei genauso viele Punkte wie auswärts (jeweils neun). Kelterbach hat vor dem Gegner gehörigen Respekt: "Für mich ist das die beste Mannschaft der Liga", so sein Urteil über Hundsangen. Chancenlos sieht er sein Team dabei freilich nicht. "Wir werden auf unsere Offensivqualitäten setzen und schauen, was passiert." Hannappel ist jedenfalls gewarnt: "In der vergangenen Saison hatten wir in Stahlhofen keine Chance. Da hatten sie uns den Schneid abgekauft."

 

 

SG Guckheim/Kölbingen - SG Herdorf.

Platz eins, zwei, drei, vier, fünf  hieß es in den letzten Wochen für die SG Guckheim. In kleinen Schritten wurde die Mannschaft von der Tabellenspitze nach unten durchgereicht. Zwar steht der Beinahe-Absteiger der vergangenen Saison vor dem letzten Spiel der Hinrunde immer noch besser da, als viele das vor der Saison erwartet hatten, doch die Euphorie des ersten Saisondrittels ist ein wenig verflogen. Dabei hatte die Mannschaft Glück, dass auch die anderen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel zuletzt nicht regelmäßig punkteten, sodass der Rückstand zur Spitze gerade einmal drei Punkte beträgt.

"Genau das ist ja das Ärgerliche. Fünf Punkte aus den letzten vier Spielen, und die waren locker drin, hätten gereicht, um weiter ganz vorne zu stehen", so Trainer Stefan Schäfer. Ein Sieg gegen den direkten Tabellennachbarn am Sonntag vorausgesetzt, könnte aber wieder einem Sprung unter die ersten Drei gleichkommen. Einfach wird das aber nicht, auch wenn die Herdorfer 17 ihrer bislang 24 Punkte auf eigenem Platz holten. "Entscheidend wird die Einstellung sein. Wenn die stimmt, ist es für jede Mannschaft schwierig, hier in Guckheim zu gewinnen", sagt Schäfer. Dann sei es egal, wer spielt oder verletzt ist.

 

SG Westerburg/Gemünden - SG Nievern.

Seit sechs Spieltagen liegt Aufsteiger Westerburg auf dem 14. Tabellenplatz, der wahrscheinlich nicht zum Klassenverbleib reichen würde. "Natürlich ist das nicht die Konstanz, die man als Trainer haben möchte", so Trainer Oliver Meuer, der sich für die kommenden beiden Aufgaben viel vorgenommen hat. Mit einem Sieg am Sonntag in Gemünden gegen den Tabellennachbarn aus Nievern hätte Westerburg die Möglichkeit, zumindest mit Platz 13 gleichzuziehen und den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu wahren. Danach folgt mit dem Heimspiel gegen Bruchertseifen ein Aufeinandertreffen mit einem zweiten direkten Konkurrenten, an dem man im Falle eines Sieges vorbeiziehen könnte. "Aber wenn man gewinnen will, muss man natürlich auch Tore schießen.", weiß Meuer. Das sei in den letzten Spielen nicht immer so geglückt wie gewünscht.

 

TuS Montabaur - VfL Bad Ems.

Sieht man einmal vom ersten Spieltag ab, so tummelten sich die Montabaurer in der Hinrunde immer zwischen den Plätzen fünf und zehn. Das könnte Außenstehende auf eine gewisse Konstanz schließen lassen, doch die gibt es beim TuS nicht. Der Saisonverlauf der Montabaurer verlief keinesfalls langweilig oder unaufgeregt. Denn kaum eine Mannschaft zeigte sich in der Hinrunde so launisch und unberechenbar. Zuletzt ließ die Mannschaft um Trainer Gerd Schenkelberg einem souveränen 5:2-Sieg beim damaligen Tabellenführer Neitersen ein 0:6 in Miehlen folgen. Dies nur auf die Defensive zu schieben, wäre aus Sicht des Trainers falsch: "Alle haben in diesem Spiel versagt. Nur Torwart André Faller konnte einem Leid tun, der sich trotz Verletzung zur Verfügung gestellt hatte." Stabiler werden, lautet deshalb eine der vornehmlichsten Aufgaben der nächsten Wochen. Ob das schon gegen Bad Ems greifen wird? Die Gäste konnten auswärts in dieser Saison bereits zweimal gewinnen. In der Heimtabelle liegen die Montabaurer auf dem vorletzten Tabellenplatz, doch auch diese Statistik täuscht. Denn während einzelne Mannschaften bereits acht Heimspiele austragen konnten, waren es bei den Montabaurern erst fünf. Davon wurden zwei gewonnen, nur eines ging verloren.

 

 

Vereinsportal ]  [ Impressum ]  [ Datenschutzerklärung ]  [ Kontakt ]   © 2018 SV Hundsangen
[ Letzte Änderung: 12. Dezember 2018 ]