SV Hundsangen e.V. 1926

23.03.2012, 17:53, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Allgemein

Bezirksliga Vorschau Teil 2

Von: rhein zeitung

SG Neitersen/Altenkirchen - SG Hundsangen (So., 14.30 Uhr).

Reichlich bedient war Torsten Gerhardt, Trainer der SG Neitersen (3./36), nach der vor allem in der Höhe unerwarteten 2:5-Pleite bei Schlusslicht Neustadt-Fernthal. "Da haben wir uns ganz schlecht verkauft", so der Trainer. Zwei Niederlagen setzte es zum Jahresauftakt, ein Abwärtstrend beim Ex-Rheinlandligisten ist unverkennbar. Da kommt die SG Hundsangen (1./43) doch gerade recht, oder? "Mit Sicherheit", macht Gerhardt unmissverständlich klar, dass seine Mannschaft jetzt Charakter zeigen muss, um wieder zurück in die Erfolgsspur zu finden. "Eine ähnlich desolate Leistung wie in Neustadt können wir uns gegen Hundsangen nicht erlauben", warnt Gerhardt. "Sonst laufen wir Gefahr, diesmal so richtig abgeschossen zu werden." In der Hinrunde gewannen die Neiterser durch einen Treffer von Markus Sander mit 1:0. Eine Wiederholung dieses Erfolgs würde das Team wieder in Reichweite zur Spitze bringen, andererseits dürfte bei einer Niederlage der Zug in Richtung Meisterschaft abgefahren sein. Ein dickes Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Torjäger Mario Marth, der sich in Neustadt einen Bluterguss im Knie zugezogen hat.

 

SG Herdorf - SG Miehlen (So., 14.30 Uhr).

Den Auftakt in die Restsaison hat sich die SG Herdorf (5./32) sicherlich anders vorgestellt. Nach einer 1:0-Halbzeitführung unterlagen die Hellertaler in Montabaur am Ende noch deutlich mit 1:4, zudem handelte sich Spielertrainer Andreas Krämer nach einem Disput mit dem Unparteiischen den achten Herdorfer Platzverweis in dieser Saison ein. Doch sein Pendant Dirk Spornhauer kann die Reaktion seines Kollegen durchaus nachvollziehen: "Natürlich haben wir uns diese Niederlage selbst zuzuschreiben, allein weil wir in der ersten Halbzeit bereits deutlich hätten führen müssen. Aber die Schiri-Leistung war bei weitem nicht optimal." Wie dem auch sei, am morgigen Sonntagnachmittag geht es mit der SG Miehlen (14./15) gegen einen Gegner, der durch die jüngst erzielten Ergebnisse (3:0-Sieg gegen Bruchertseifen, 1:2-Niederlage gegen Spitzenreiter Hundsangen) im Abstiegskampf Morgenluft wittert. "Die werden sich mit Händen und Füßen wehren", vermutet Spornhauer ein ähnlich knappes Spiel wie beim 1:0-Hinspielerfolg. Nach wie vor verzichten müssen die Herdorfer auf Joscha Vetter und wohl auch auf Peer Pracht; Sascha Cichowlas wird eventuell aus beruflichen Gründen verhindert sein.

 

SC Berod-Wahlrod - TuS Montabaur (So., 14.30 Uhr).

Aufgrund des Spielausfalls seines SC Berod-Wahlrod (6./31) bot sich SC-Spielertrainer Thomas Schäfer am vergangenen Sonntag die Gelegenheit, sich schon einmal ein Bild vom nächsten Gegner machen zu können. Mit 4:1 bezwang der TuS Montabaur (8./30) die SG Herdorf und bleibt seiner Linie, in dieser Saison beständig unbeständig zu sein, somit treu. Dass Montabaur über immenses Potenzial verfügt, ist unbestritten. Das weiß auch Schäfer: "Mit Wjatsheslav Stoppel und Hamit Dinler sind die Montabaurer gerade in der Zentrale sehr gut besetzt. Die gilt es für uns auszuschalten." Was sein eigenes Team anbelangt, spricht Schäfer Klartext: "Nur weil wir im Moment Sechster sind, braucht keiner denken, dass die Saison damit beendet ist. Wir haben die Chance uns weiter abzusetzen und wollen diese auch wahrnehmen." An Motivation hapert es beim Spielertrainer also nicht. Ob er das auf den Rest der Mannschaft wie beim 3:2-Hinspielerfolg übertragen kann, wird sich zeigen. Fehlen wir den Berodern Timo Land, der wegen eines Bänderrisses wohl länger ausfallen wird.

 

SG Bruchertseifen/Eichelhardt - VfL Bad Ems (So., 14.30 Uhr).

Teilweise als "ideenlos" bezeichnete Torsten Ratzi, Spielertrainer der SG Bruchertseifen (11./23), den Auftritt sein Team beim 0:3 in Miehlen. Nur eine Woche zuvor hatte sich die Mannschaft in einer tollen Verfassung präsentiert und den TuS Montabaur mit 3:0 vom Platz gefegt. "Wir haben in Miehlen einfach nicht ins Spiel gefunden, keiner hat an diesem Tag Normalform erreicht", erklärt sich Ratzi den immensen Leistungsabfall. Nun geht es gegen den nächsten Rhein-Lahn-Vertreter, den VfL Bad Ems (9./30). Das Hinrundenspiel verloren die Bruchertseifener nach einer 1:0-Halbzeitführung schließlich noch mit 1:2, demnach scheint noch eine Rechnung offen zu sein. Doch die ohnehin schon schwierige Personalsituation bei der SG hat sich weiter zugespitzt. So wird Luan Krasniqi definitiv rotgesperrt fehlen, hinzu kommen René Meyer (Rippenprellung) und vermutlich auch Torsten Ratzi selbst (Adduktorenzerrung). Doch Ratzi gibt sich kämpferisch: "Egal wer aufläuft, wir werden alles geben."

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