SV Hundsangen e.V. 1926

14.10.2011, 18:06, Alter: 7 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksliga Vorschau Teil 2

Von: rhein zeitung

SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald - SG Hundsangen


Nach zuletzt eher durchwachsenen Ergebnissen steht die SG Hundsangen schon ein wenig unter Druck. "Es ist doch klar, dass bei uns derzeit die Köpfe ein wenig hängen", sagt Trainer Ralf Hannappel. Auch beim 2:2 gegen Berod-Wahlrod waren zwei Punkte vollkommen unnötig verschenkt worden. "Aber das kommt davon, wenn man zu viele Torchancen vergibt und Unsicherheiten in der Defensive zeigt", analysiert Hannappel. Die Weitefelder hingegen kommen selbstbewusst. Der 1:0-Erfolg in Puderbach ließ das Punktekonto auf 13 steigen. "Die scheinen auf dem neuen Kunstrasen Spaß am Fußball bekommen zu haben", so Hannappel, der sich gerne daran erinnert, dass seine Mannschaft auf dem alten Hartplatz regelmäßig die Punkte mitgenommen hatte. Da kommt es ihm natürlich ungelegen, dass neben allen Langzeitverletzten nun auch noch Stefan Sprenger ausfällt.

Ob die SG Hundsangen (3./18) nun ihren Ansprüchen hinterherläuft oder nicht, das ist Volker Heun gleich. "Für meinen Begriff ist Hundsangen die spielstärkste Mannschaft der Liga", legt sich der Trainer der SG Weitefeld (6./16) nach eigenen Beobachtungen fest, fügt allerdings an: "Damit allein ist es nicht getan, es sind auch andere Tugenden gefragt." Und genau so scheint es zu sein, denn trotz aller spielerischen Fertigkeiten holten die Hundsangener aus den letzten fünf Partien nur magere fünf Zähler. Heun: "Die dürfen sich wohl keinen weiteren Patzer erlauben, wenn die oben dran bleiben wollen." Im Gegensatz zum Gegner liegen die Weitfelder hingegen voll im Soll und könnten mit einem Sieg sogar am kommenden Kontrahenten in der Tabelle vorbeiziehen.

 

 

Fernthal – Bad Ems

 

Von einem Spiel mit dem viel zitierten richtungsweisenden Charakter will Joachim Weißenfels nichts mehr wissen. "Wir hatten schon so viele richtungsweisende Spiele, die wir dann verloren haben", sagt der Trainer des Fußball-Bezirksligisten SG DJK Neustadt-Fernthal vor dem Heimspiel gegen den VfL Bad Ems (Sonntag, 14.30 Uhr, Kunstrasen Fernthal), "dass ich diesen Begriff fast schon nicht mehr hören kann. Was ich mir wünsche, ist, dass wir einfach mal etwas mehr Glück haben."

Es sei, daran glaubt Weißenfels ganz fest, oft so, dass der Tabellenletzte nicht in jeder Partie weit weg ist von einem Erfolgserlebnis, dann aber doch zu oft leer ausgeht. Jüngstes Beispiel: Im Nachholspiel am Mittwochabend gegen den TuS Montabaur hielt die Weißenfels-Elf bei Dauerregen über 90 Minuten tapfer dagegen, musste aber trotz ihrer 1:0-Führung mit ansehen, wie das Team aus der Westerwälder Kreisstadt noch zwei Treffer markierte. "Wir machen uns die Tore oft selbst rein", kritisiert der DJK-Coach, der seiner Mannschaft darüber hinaus aber keine großen Vorwürfe machen will oder kann. "Niemand gibt sich auf, die Einstellung stimmt."

Der Respekt vor Aufsteiger Bad Ems, der als Zehnter schon fünf Punkte Vorsprung hat, hält sich in Grenzen. "Ich denke, wir werden die Möglichkeit haben, selbst Akzente zu setzen", sagt Weißenfels. In welche Richtung die Reise geht, wenn das klappt, muss nicht mehr extra erwähnt werden.

 

Puderbach – Guckheim

 

Es ist eine der schwierigsten Aufgaben, die die SG Puderbach/Urbach-Dernbach/Daufenbach, am Sonntag, 14.30 Uhr, vor der Brust hat. Der Aufsteiger muss bei der ambitionierten SG Guckheim/Kölbingen antreten, die gleichauf mit der SG Neitersen/Altenkirchen das souveräne Spitzenduo bildet. Obschon für die Mannschaft um Spielertrainer Stefan Schäfer sieben Siege und zwei Remis bei lediglich einer Niederlage zu Buche stehen, sagt Puderbachs Trainer Michael Roos selbstbewusst: "Ich denke, dass wir da etwas holen können." Bemerkenswert ist diese Aussage vor dem Hintergrund, dass der Tabellenzwölfte zuletzt zwei Niederlagen hat einstecken müssen (0:1 gegen Weitefeld, 0:3 in Berod). "Das waren zwei schlechte Spiele von uns, das kann vorkommen", sagt Roos. "Wir haben darüber gesprochen und wollen es jetzt besser machen."

 

 

SC Berod-Wahlrod - SG Nievern (Sa., 16 Uhr).


Als "Reifeprüfung" deklarierte Thomas Schäfer die Partie bei der SG Hundsangen am vergangenen Wochenende. Ob seine Mannschaft diese Prüfung nach dem 2:2 nun bestanden habe oder nicht, weiß der Spielertrainer des SC Berod-Wahlrod (7. Platz/15 Punkte) selbst nicht so recht. "Jein", meint er und erklärt: "Wir haben nicht gut angefangen, uns aber nach dem schnellen 0:2-Rückstand eindrucksvoll zurückgekämpft." Insgesamt müsse sein Team mehr Konstanz in die Leistungen bekommen, wenngleich es andererseits immer für ein Tor gut sei. Seit sechs Spielen ist der SC bereits ungeschlagen. Diese Serie soll gegen die SG Nievern (11./13) ausgebaut werden, zumal "mit denen noch eine Rechnung offen ist", verrät Schäfer. Gemeint ist damit die herbe 0:4-Pleite aus der zurückliegenden Saison auf eigenem Platz.

 

 

SG Neitersen/Altenkirchen - Siegtaler Sportfreunde


Zum Ende der vergangenen Spielzeit hin, als es für die Sportfreunde Neitersen schon quasi um nichts mehr ging, meinte Trainer Torsten Gerhardt: "Wir wollen die restlichen Spiele allesamt positiv gestalten, um mit einer guten Moral in die neue Saison gehen zu können." Gesagt, getan. Nun stehen die Neiterser (2./23), die seit Beginn der Runde in einer Spielgemeinschaft mit der ASG Altenkirchen auflaufen, nach zehn Spieltagen punktgleich mit der SG Guckheim an der Spitze - und wie. Vor allem auf eigenem Platz ist das Gerhardt-Team eine Macht: fünf Spiele, fünf Siege und 10:0 Tore. Ohnehin bildet die Abwehr das Prunkstück der Neiterser, die zwar selten viele Tore schießen, aber eben auch nur wenige kassieren. Die blütenweiße Weste auf eigenem Platz will die Mannschaft jedenfalls auch am kommenden Wochenende weiterhin wahren. "Was soll ich sagen, es ist ja sowieso immer das gleiche Klagelied", scherzt Heiko Bedranowsky, Trainer der Siegtaler Sportfreunde (8./15). Anhand von Detlef Lemke lässt sich die Personalnot bei den Oppertsauern durchaus anschaulich beschreiben. So musste der 45-Jährige beim 1:3 gegen Stahlhofen ohne jegliche Trainingseinheit im Vorfeld eine Stunde lang ran, ehe er erschöpft ausgewechselt wurde. "Der Detlef ist die ganze Woche im Training nur ausgelaufen, weil ihm alle Knochen wehgetan haben", erzählt Bedranowsky. Dennoch bescheinigt er den wenigen Spielern, die einsatzbereit zur Verfügung stehen, dass sie willig sind und sich auch gegen Neitersen wieder "so gut wie möglich verkaufen wollen". Bedranowsky: "Wer weiß, vielleicht erwischen wir die ja sogar auf dem falschen Fuß..."

 

SG Herdorf - SG Bruchertseifen/Eichelhardt (So., 14. 30 Uhr).

Seit drei Spielen ist die SG Herdorf (4./17) mittlerweile sieglos. Vielleicht fehlt den Hellertalern zurzeit auch ein wenig das nötige Quäntchen Glück. "Gegen Hundsangen waren wir nah dran", blickt Dirk Spornhauer zurück. "Ich glaube aber, dass wir im Moment eher ein Problem damit haben, auswärts zu punkten", meint der Spielertrainer weiter. Daher wollen er und sein Pendant Andreas Krämer gemeinsam mit der Mannschaft nun daheim gegen die SG Bruchertseifen (9./13) wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Dass dies allerdings keine leichte Herausforderung wird, dessen sind sich im Herdorfer Lager alle bewusst. "Die wurden vor der Saison zurecht hoch gehandelt und haben sich nach holprigem Start so langsam gefunden." Für Spornhauer besteht also kein Zweifel, dass die SG Bruchertseifen stärker ist als es die derzeitige Tabellensituation aussagt.

Nach der Niederlage gegen die mit an der Tabellenspitze postierte SG Neitersen/Altenkirchen war Bruchertseifens Trainer Marc Odink zwar nicht unbedingt unzufrieden, bemängelt aber im Nachhinein die mangelhafte Chancenverwertung sowie vermeidbare Fehler, wie beispielsweise vor dem entscheidenden Gegentor zum 0:1. "Wenn wir da konsequenter gewesen wären, hätten wir das Feld auch als Gewinner verlassen können", ist Odink überzeugt. Die SG Herdorf sieht er indes als "überdurchschnittliche Bezirksligamannschaft" an, bestehend aus einer guten Mischung aus älteren, erfahrenen und jungen, hungrigen Spielern. Besonders die Scherreiks-Brüder - Marvin (Torwart) und Kenny (Stürmer) - sowie den 40-jährigen "Oldie" Andreas Krämer hebt er dabei hervor.

 

 

FSG Stahlhofen/Holler - TuS Montabaur.


Mit 3:1 haben die Stahlhofener bei den Siegtaler Sportfreunden gewonnen und damit endgültig den Sprung ins gesicherte Mittelfeld geschafft. Bei einem Sieg am Sonntag könnten sogar die Voraussetzungen dazu geschaffen werden, in den kommenden Wochen den Sprung ins obere Tabellendrittel zu schaffen. Doch einfach wird dies für die Mannen um Trainer Timo Kelterbach nicht. Denn auch die Montabaurer schwimmen auf einer kleinen Erfolgswelle. Die Siege gegen Westerburg und Neustadt-Fernthal (beide 2:1) ließen die Mannschaft auf den fünften Tabellenplatz klettern. "Wir haben gute Aussichten", erklärt Trainer Gerd Schenkelberg zuversichtlich. Zum einen, weil seinem Team Aufgaben anstünden, die lösbar seien und zum anderen, weil am kommenden Wochenende die ersten vier Teams der Liga gegeneinander spielen. "Wenn wir unsere beiden Spiele gewinnen, könnten wir danach dicke im Geschäft sein", hofft Schenkelberg.

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