SV Hundsangen e.V. 1926

12.10.2017, 17:29, Alter: 99 Tage
Kategorie: Fussball

Bezirksligavorschau 10.Spieltag

Von: rhein zeitung

                                               

 

 

Eröffnet wird der zehnte Spieltag der Bezirksliga Ost am Freitagabend mit dem Gastspiel der SG Weitefeld in Bad Ems. Am Samstag will die Spvgg EGC Wirges mit einem Heimsieg gegen das Schlusslicht VfL Hamm vorübergehend wieder die Tabellenführung übernehmen. Wer dann nach exakt einem Drittel der Saison oben steht, das wird am Sonntag entschieden, wenn der VfB Wissen in Kamp-Bornhofen bei der FSV Osterspai spielt und der Tabellendritte TuS Montabaur den aktuellen Spitzenreiter SG Emmerichenhain/Niederroßbach zum Topspiel empfängt, den die Kreisstädter in der Saisonvorbereitung beim Turnier in Horressen bezwangen.
 
 
SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod – SG Hundsangen/Obererbach
(Sonntag, 15 Uhr, in Ruppach-Goldhausen)


Nach einer Erfolgsserie hat die SG Ahrbach mal wieder ein Spiel verloren. Aber auch Trainer Peter Olbrich erkennt wegen des 0:2 bei der SG Emmerichenhain keinen Bruch. „Wenn man sieht, wo wir herkommen, haben wir ein gutes Spiel gemacht. Das wirft uns nicht um, im Gegenteil: Das war eine wertvolle Erfahrung. Wir sind immer noch Aufsteiger“, verdeutlicht Olbrich. Um das ausgegebene Ziel Klassenverbleib zu sichern, sollen nun gegen die SG Hundsangen weitere Zähler gesammelt werden. „Die Mannschaft ist keine Unbekannte“, sagt Olbrich über den Gegner. Etliche Spieler beider Teams haben vor allem in der Jugend gemeinsam gekickt. Wegen der schwankenden Ergebnisse bleibe Hundsangen aber schwierig einzuschätzen.


Auch Hundsangens spielender Co-Trainer Daniel Hannappel bestätigt eine „gute Bekanntschaft“ mit dem Gegner. Er vertritt noch einmal Spielertrainer Martin Scherer, der sich im Urlaub befindet. In der vergangenen Winterpause glückte ein hoher Testspielsieg gegen Ahrbach. Doch dieses Resultat ist nun nichts mehr wert, ist sich Hannappel im Klaren. Anzuknüpfen gilt es vielmehr an den Sieg über Osterspai. „Dieser erste Heimsieg war wichtig, alle waren ein bisschen erleichtert“, erzählt Hannappel. „Es gibt keinen Grund, sich in Ahrbach zu verstecken“, erklärt er weiterhin; sich einfach in die Defensive zu stellen, liege der Elf ohnehin nicht. Hannappel erwartet ein offenes Spiel und dass Marcel Hürter bis zum Sonntag wieder fit wird. „Die Personalsituation sollte kein Problem darstellen“, fasst er zusammen.

 

 


 
VfL Bad Ems – SG Weitefeld-Langenbach (Freitag, 19.30 Uhr)


„Fast eine Heim-Macht“ ist der VfL Bad Ems nach den Worten seines Trainers Kay Ludwig in der Bezirksliga Ost geworden. Nach dem jüngsten Erfolg gegen die SG Ellingen, dem nun dritten Sieg auf der Silberau, wartet heute in der SG Weitefeld ein noch spielstärkerer Kontrahent. „Wir dürfen ihnen auf keinen Fall Raum geben und sie ins Spiel kommen lassen, sonst laufen wir denen nur noch hinterher“, warnt Ludwig. Die Aufgabe angehen kann er mit einem weitgehend kompletten Kader. Christian Richter wird allerdings fehlen, hinter dem Einsatz von Torwart Marvin Rixen steht ein Fragezeichen, weil er bald Vater wird. Als Vertreter würde dann Dennis Bender zwischen die Pfosten rücken, dessen Leistungen sein Trainer kaum schwächer einstuft als die seiner Nummer eins.
„In Bad Ems haben wir immer schlecht ausgesehen“, erinnert sich Weitefelds Trainer Jörg Mockenhaupt, so beim 1:2 in der vorigen Saison. Doch das soll sich jetzt ändern. Auch aktuell fehlt der SG ein wenig das „Matchglück“, wie der Coach formuliert. Nach dem 0:2 gegen Wissen war Mockenhaupt jedoch „nicht unzufrieden damit, wie wir aufgetreten sind“, er will daher nicht viel ändern an der Mannschaft. Bei 17 Leuten im Training sieht die personelle Situation wieder günstiger aus bei den Westerwäldern. Maik Oliver Seibel wird aber noch gesperrt fehlen, Joshua Weller und Maximilian Strauch hindern Verletzungen am Mitwirken. Andere Spieler haben ihre Blessuren weitgehend überwunden und trainieren wieder. Unter dem Strich fehlen den Weitefeldern einige Optionen für die Offensive.


 
Spvgg. EGC Wirges – VfL Hamm (Samstag, 17.30 Uhr). 


„Das wird auf keinen Fall ein Selbstläufer“, mahnt der Wirgeser Trainer Nikolai Foroutan vor dem Vergleich mit dem Tabellenletzten VfL Hamm. Vor der Begegnung zweier Traditionsvereine will er sich „vom Tabellenbild nicht blenden lassen“. Gewarnt sein dürften seine Akteure von ihrer unerwarteten 2:3-Niederlage in Müschenbach. „Wir brauchen eine klare Marschroute und ein anderes Abwehrverhalten“, folgert Foroutan aus diesem Misserfolg. Dabei sei nicht alles schlecht gewesen an der eigenen Leistung. Erfahrungen mit solchen Spielen müsse eine Mannschaft wohl machen. Ansonsten gibt Zuversicht, dass bei der EGC 17 Spieler am Training teilnehmen und alle fit sind. Es herrsche gesunder Konkurrenzkampf um die Startelfplätze.
Trotz einer erneuten Niederlage, diesmal gegen Montabaur, schöpft Hamms Trainer Philipp Höhner etwas Hoffnung im Abstiegskampf, denn die grundlegende Einstellung stimmte wieder in seiner Mannschaft. „Das müssen wir annehmen wie ein Pokalspiel“, sagt er vor der Partie in Wirges, dann könnte womöglich dem Außenseiter eine Überraschung gelingen gegen „eines der Top-Teams der Liga“. Eines ist Höhner wichtig: „Wir müssen konstanter werden, die Leistungen sind noch zu schwankend.“ Es gelte, daran hart zu arbeiten. Anknüpfen möchte er gerne mit dem VfL an die Rückrunde der Vorsaison, als taktisch diszipliniert und effektiv Punkte gesammelt wurden. Am Samstag wird Daniel Krieger womöglich mit muskulären Problemen aussetzen müssen. Nick Madronte ist noch verletzt.


 
SG Westerburg/Gemünden – SG Müschenbach/Hachenburg  


Nach vier Partien ohne Niederlage darf die SG Westerburg mit Zuversicht ihr Heimspiel gegen die SG Müschenbach angehen. Das jüngste Unentschieden in Wallmenroth hat sich nach einer 2:0-Führung jedoch „wie eine Niederlage angefühlt“. Da sieht Trainer Dobri Kaltchev seine junge Mannschaft noch in einem Lernprozess. Insgesamt ist Kaltchev aber überzeugt: „Wir sind zu 100 Prozent auf dem richtigen Weg.“ Er will Geduld haben mit Spielern, die kürzlich noch mit der eigenen Reserve oder für einen anderen Verein der B-Klasse aufliefen. Gegen Müschenbach muss er Justin Keeler und Marvin Binge ersetzen. „Wichtig sind die Leute, die da sind“, stellt der Trainer fest. Mit der Beteiligung am Training – drei Mal pro Woche – ist er sehr zufrieden.
„Diese Überraschung war auch wichtig“, sagt Müschenbachs Trainer Volker Heun über das unerwartete 3:2 gegen Wirges. „Das hat meine Einschätzung bestätigt, dass in der Bezirksliga nicht unbedingt spielerische Mittel zum Erfolg führen“, erklärt er. Wille, Zweikampfstärke und Laufbereitschaft sind nun erneut bei der SG Westerburg gefordert, einem „sehr schwer zu bespielenden Gegner“. Letztlich komme es wohl auf die Tagesform an, meint Heun. Den Kontrahenten hat er in Wallmenroth beobachtet und war beeindruckt: „Vor dieser Einstellung muss ich den Hut ziehen, Dobri Kaltchev hat eine klare Handschrift.“ Müschenbach selbst könnte mit einem Dreier den Anschluss zum Mittelfeld herstellen. Um den Klassenverbleib zu schaffen, muss man aus Heuns Sicht vier Vereine hinter sich lassen.


 
SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen – SG Wallmenroth/Scheuerfeld


 
„Die Aufsteiger machen die Klasse stärker“, ist Elberts Trainer Michael Diel schon seit längerem überzeugt. Nach dem TuS Burgschwalbach hat es seine Mannschaft am Sonntag nun mit der SG Wallmenroth zu tun, einem direkten Tabellen-Nachbarn. Einstellung und Geduld seien in der Partie wichtig. In Burgschwalbach fand Diel zwar das Ergebnis in Ordnung, aber nicht die Darbietungen seiner Leute. Da habe der letzte Biss gefehlt, was schon im Abschlusstraining spürbar gewesen sei. „Alle müssen ein bisschen mehr machen“, verlangt der Übungsleiter. Das erscheint um so wichtiger, weil etliche Elberter Spieler derzeit ausfallen. Diel lobt aber die nachgerückten Akteure. Zuletzt musste gar ein Feldspieler das Tor hüten, auf dieser Position ist allerdings wieder Besserung in Sicht.
Mit seinem Trainer-Kollegen Stefan Häßler von der SG Wallmenroth hat Diel gemeinsam, dass er nicht über Verletzungen von Spielern jammern will. Beim Aufsteiger gesellen sich zu fünf Langzeit-Verletzten jetzt auch Timo Schulz mit Verdacht auf Kreuzbandriss und Philipp Freudenberg mit einem Bänderanriss im Sprunggelenk. Doch es gelte, in dieser Lage den neu zu Nominierenden zu vertrauen. Ohne Druck dürfen die Wallmenrother nach Oberelbert fahren mit dem Ziel, den ersten Auswärtssieg der Saison zu landen. „Es werden Kleinigkeiten entscheiden“, vermutet Häßler, der einige Gegner auf ähnlichem Niveau vor seiner Mannschaft sieht. Die habe gegen Westerburg bewiesen, dass sie mit Rückschlägen umgehen kann und Moral bewiesen. Zuvor war sie allerdings „20 Minuten nicht auf dem Platz“.


 
TuS Montabaur – SG Emmerichenhain/Niederroßbach


Dritter gegen Erster: Das ist die Tabellenkonstellation, die hinter der Partie des TuS Montabaur gegen die SG Emmerichenhain steht. TuS-Trainer Sven Baldus blickt froh gestimmt auf die Partie. „Alle Spieler sind an Bord“, im Training sollen nochmal „die Zügel angezogen werden“, um drei Punkte in der Kreisstadt zu behalten. „Wir wollen unser Spiel durchsetzen und gewinnen“, kündigt Baldus einen aktiven Auftritt seiner Mannschaft an. Er ist überzeugt, dass seine Leute eine gute Leistung bringen werden. Zugleich seien ihm die offensiven Stärken der SG Emmerichenhain bewusst. „Vor allem müssen wir auf David Quandel höllisch aufpassen“, der Topstürmer der Bezirksliga soll möglichst vom eigenen Tor ferngehalten werden.
„Kleiner Kader mit breiter Brust“: So umschreibt Trainer Nihad Mujakic die Lage des Tabellenführers, den einige Verletzungssorgen plagen. Sechs Leute fehlen am Sonntag. Aber es sei noch genügend Qualität vorhanden im Kader der SG Emmerichenhain. Der Coach setzt dabei nicht nur auf primär sportliche Aspekte. „Die Mannschaft hat Charakter und Willensstärke“, hebt Mujakic hervor. Vor dem TuS Montabaur äußert er Respekt. Gleichzeitig will die SG Emmerichenhain im Spitzenspiel ihren Stil weiterpflegen und offensiv spielen. „Wir richten uns nicht nach Montabaur. Wir sind keine Mannschaft, die sich hinten reinstellt. Wir müssen auf uns gucken und brauchen uns nicht zu verstecken“, sagt Mujakic zur Ausgangslage, die somit für beide Seiten sehr ähnlich sein dürfte.


 
FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen – VfB Wissen


Wer auswärts Spiele „vergeigt“, muss zuhause punkten, und sei es gegen den Tabellenzweiten. So sieht Osterspais Trainer Nico Helbach die Lage vor dem Spiel gegen den einstigen Regionalligisten VfB Wissen. „Wir müssen als Mannschaft auftreten, alle müssen nach hinten arbeiten, da darf sich keiner ausnehmen“, fordert er, denn seine Elf kassiert „viel zu viele Gegentore“ – bisher sind es 26, fast drei im Schnitt pro Spiel.
Der VfB Wissen stellt da ein Vorbild dar und besitzt bei nur acht Gegentreffern die sicherste Deckung der Liga. Kompakt zu stehen ist deswegen das erste Gebot. Verletzt fehlen werden dabei allerdings Max Kirchner und Christoph Heymann, gleichfalls zu ersetzen sind bei der FSV Till Hunsänger und Marvin Huss. „Bei einigen Angeschlagenen hoffen wir noch, dass sie fit werden“, erläutert Helbach.
„Wir dürfen Selbstvertrauen haben, das sollte aber nicht zu Überheblichkeit führen“, erklärt Wissens Trainer Walter Reitz vor der Reise an den Rhein. Basis dafür ist das 2:0 in Weitefeld in einem „guten Spiel von beiden Seiten“. Doch Osterspai sei ebenfalls in der Bezirksliga etabliert und bekannt für seine Heimstärke und seinen Torjäger Adrian Knop, dessen Ruf auch in Wissen präsent sei.
Neulich hat der VfB schlechte Erfahrung gemacht mit dem Können eines anderen Premium-Stürmers – David Quandel von der SG Emmerichenhain. Trotzdem will Reitz nach Kamp-Bornhofen fahren, um dort zu gewinnen. Einige Spieler werden ihm fehlen, das gilt vor allem für Sebastian Land in der Abwehr. Hüseyin Samurkas ist hingegen zurück und erzielte in Weitefeld als Einwechselspieler bereits ein Tor.


 
SG Ellingen/Bonefeld/Willroth – TuS Burgschwalbach


Nach der Kerb und dem ersten Heimpunkt fährt die TuS Burgschwalbach zur SG Ellingen, um zu „versuchen, etwas mitzunehmen“ gegen einen eher unbekannten Gegner, sagt Trainer Torsten Baier. Seine Mannschaft soll sich weder verstecken, und „wir werden keinesfalls hinfahren, um uns zu ergeben“.
Um zu punkten, sei es aber nötig, „dass wir im Kollektiv besser verteidigen“. Dem Trainer ist aufgefallen, dass sein junges Team sich in manchen Situationen noch nicht clever genug verhalte und gelegentlich „zu brav“ auftrete. „Uns fehlt ein Häuptling auf dem Platz“, bedauert er, zumal der dafür geeignete Janosch Lauter noch länger verletzt aussetzen muss. Wieder im Kader stehen Maximilian Janz und Julian Kohl.

 

 

Vereinsportal ]  [ Impressum ]  [ Kontakt ]   © 2018 SV Hundsangen
[ Letzte Änderung: 20. Januar 2018 ]