SV Hundsangen e.V. 1926

03.11.2016, 17:05, Alter: 1 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksligavorschau 13.Spieltag

Von: rhein zeitung

 

 

 

 

Hundsangen peilt gegen Westerburg ersten Heimsieg der Saison an


 

Da Müschenbach und Weitefeld (1:2) ihr Spiel vorgezogen hatten,

steht in der Bezirksliga Ost ein reduziertes Programm an.

 


 

SG Hundsangen/Obererbach - SG Westerburg/Gemünden (So., 15 Uhr, in Hundsangen)

 

"Das ist ein Spiel, in dem man punkten muss, wenn man nichts mit dem Abstieg zu tun haben will", blickt Hundsangens Spielertrainer Martin Schlimm auf die Partie gegen die SG Westerburg voraus. Vor allem besteht die Hoffnung, endlich den ersten Heimsieg zu landen - bisher glückten nur zwei Unentschieden.


Der Unterschied zwischen Heim- und Auswärtsergebnissen ist nirgends so krass wie bei der SG Hundsangen. "Zu Hause sind wir etwas nervöser und machen Leichtsinnsfehler", ist Schlimm aufgefallen. Um dies zu ändern, steht ihm am Sonntag der Kader fast vollständig zur Verfügung. Sebastian Schneider kehrt nach beruflich bedingter Pause zurück, Fabian Steinebach fehlt. Langfristig droht nach Schlimms Worten Kelvin Lima auszufallen, der sich in Brasilien aufhält und Probleme mit seinem Visum hat.


Bei der SG Westerburg ist die personelle Lage ungleich angespannter, schildert Co-Trainer Steffen Dörner. "Wir müssen sehen, dass wir allmählich punkten", fordert er dennoch, denn der letzte Westerburger Sieg datiert von Ende August, bei hochsommerlichen Temperaturen gab es in Kamp-Bornhofen ein 1:0. Die zahlreichen Misserfolge, die folgten, haben das Selbstvertrauen angefressen.

Dörner schätzt die Offensive der Hundsangener sehr stark ein: "Die haben nach vorne definitiv ihre Stärken." Daher gelte es, die Angreifer des Gegners in den Griff zu bekommen im "kleinen Derby". "Dann müssen wir eigene Nadelstiche setzen", erklärt er, zuletzt erschien ihm seine Mannschaft aber als zu harmlos, es habe an Entlastung gemangelt. "Wir müssen uns mit uns selbst beschäftigen", stellt Dörner klar.

 

 


VfB Linz - SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen (Fr., 20 Uhr)

 

Nach etlichen Erfolgen hat die SG Elbert jüngst wieder mal ein Spiel verloren. "Das war kein Debakel, aber es musste nicht sein", sagt Trainer Michael Diel über das 1:2 gegen die SG Emmerichenhain. Die Aufgabe am Freitagabend wird nicht leichter, erneut müssen die Elberter gegen ein Spitzenteam ran, diesmal beim VfB Linz auf dem Kaiserberg. "Linz schätze sich als Mannschaft unterm Strich stärker ein als Emmerichenhain", erklärt Diel und gesteht dem Gegner zu, kompakt, laufstark und variabel zu agieren. Wenn man punkten wolle, müsse alles funktionieren. Allerdings fehlen ihm heute drei Spieler, die noch am Sonntag im Kader waren, nämlich Marcel Müller, Matthias Stera und Marius Otto. "Wir fangen trotzdem nicht an zu jammern", betont Michael Diel.

TuS Montabaur - SV Fortuna Nauort (So., 14.30 Uhr). Der Tabellenzweite hat es auf eigenem Platz mit dem Vorletzten zu tun, einem Aufsteiger. Der Vergleich des TuS Montabaur mit dem SV Fortuna Nauort sollte eine klare Angelegenheit werden. TuS-Trainer Benedikt Lauer will die Favoritenrolle auch gar nicht abstreiten, warnt aber zugleich: "Das ist eine Kopfsache, wir müssen den Gegner zu 100 Prozent ernstnehmen."

Mit 80 Prozent Einstellung gehe keine Mannschaft in der Bezirksliga als Sieger vom Platz. Außerdem ist Lauer aufgefallen, dass sich Nauort gegen spielstarke Kontrahenten sehr gut schlage. Dennoch sieht der Trainer natürlich die Chance auf den siebten Montabaurer Sieg in Folge, zumal lediglich Dennis Orentsis Verletzungsprobleme hat. Oliver Merl ist nach einem Kreuzbandriss wieder ins Training eingestiegen.

"Von den Einzelspielern her ist Montabaur die beste Mannschaft in der Bezirksliga", findet Nauorts Trainer Olaf Klee, der den Gegner beobachtet hat. Der Aufsteiger muss sich etwas überlegen, um bestehen zu können, ist dem Übungsleiter bewusst. An einem richtig guten Tag und mit entsprechender Einstellung sollte es möglich sein zu punkten in der Kreisstadt, hofft er im Vorfeld.

"Es wäre naiv, Hurra-Fußball spielen zu wollen", erklärt Klee. Aber dosiert soll seine Mannschaft durchaus nach vorne spielen, denn wenn man nur hinten drin stehe, gehe auf die Dauer sicher etwas schief. Anders als Lauer hat Klee "1000 Baustellen im Kader" wegen verletzter, kranker oder angeschlagener Spieler. Wer auflaufen kann, werde sich zum Teil erst kurzfristig von Samstag auf Sonntag entscheiden.

 

 


SG Emmerichenhain/Niederroßbach - VfL Hamm

 

Alle sechs Heimspiele hat die SG Emmerichenhain in dieser Saison gewonnen. Nun gastiert der VfL Hamm, der erst einen Punkt in der Fremde geholt hat, beim starken Aufsteiger. "Auf dem Papier ist die Sache klar", sagt SG-Trainer Nihad Mujakic, gerade deshalb will er "den Druck hoch halten" in der Mannschaft. Laufbereitschaft, Zweikampfstärke und der Wille, zweite Bälle zu erobern, sind für ihn die Basis, um anschließend individuelle fußballerische Klasse auszuspielen. Dafür steht den Emmerichenhainern ihr kompletter Kader zur Verfügung, Mario Pavelic und Marko Zelenika kehren zurück. Gute Voraussetzungen also für den siebten Heimdreier, doch einem Tabellenführer stelle jeder gerne mal ein Bein. "Wir fahren mit Respekt dahin, aber verstecken werden wir uns nicht", kündigt Hamms Trainer Philipp Höhner an. Allerdings sind die personellen Voraussetzungen beim VfL weit weniger gut als bei der SG. So fällt Dennis Schlesinger erneut aus, nachdem er gerade in die Mannschaft zurückgekehrt war. Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Sebastian Trautmann und Mert Zeycan.

Obendrein steht Simon Langemann langfristig nicht mehr bereit, weil es ihn beruflich nach Thailand zieht. "Wir müssen sehen, dass wir elf fitte Spieler auf den Platz kriegen", folgert Höhner. Helfen könnte, dass die A-Junioren spielfrei haben. Ungewohnter Untergrund erwartet die Hämmscher obendrein, denn es wird auf einem Hartplatz gespielt. "Ich hoffe auf ein bisschen Regen, es muss ein schönes Kampfspiel werden", so Höhner.


 

 

TuS Montabaur - SV Fortuna Nauort

 

Der Tabellenzweite hat es auf eigenem Platz mit dem Vorletzten zu tun, einem Aufsteiger. Der Vergleich des TuS Montabaur mit dem SV Fortuna Nauort sollte eine klare Angelegenheit werden. TuS-Trainer Benedikt Lauer will die Favoritenrolle auch gar nicht abstreiten, warnt aber zugleich: "Das ist eine Kopfsache, wir müssen den Gegner zu 100 Prozent ernstnehmen."

Mit 80 Prozent Einstellung gehe keine Mannschaft in der Bezirksliga als Sieger vom Platz. Außerdem ist Lauer aufgefallen, dass sich Nauort gegen spielstarke Kontrahenten sehr gut schlage. Dennoch sieht der Trainer natürlich die Chance auf den siebten Montabaurer Sieg in Folge, zumal lediglich Dennis Orentsis Verletzungsprobleme hat. Oliver Merl ist nach einem Kreuzbandriss wieder ins Training eingestiegen.


"Von den Einzelspielern her ist Montabaur die beste Mannschaft in der Bezirksliga", findet Nauorts Trainer Olaf Klee, der den Gegner beobachtet hat. Der Aufsteiger muss sich etwas überlegen, um bestehen zu können, ist dem Übungsleiter bewusst. An einem richtig guten Tag und mit entsprechender Einstellung sollte es möglich sein zu punkten in der Kreisstadt, hofft er im Vorfeld.

"Es wäre naiv, Hurra-Fußball spielen zu wollen", erklärt Klee. Aber dosiert soll seine Mannschaft durchaus nach vorne spielen, denn wenn man nur hinten drin stehe, gehe auf die Dauer sicher etwas schief. Anders als Lauer hat Klee "1000 Baustellen im Kader" wegen verletzter, kranker oder angeschlagener Spieler. Wer auflaufen kann, werde sich zum Teil erst kurzfristig von Samstag auf Sonntag entscheiden.

 

 

 

 

VfL Bad Ems - VfB Wissen

 

„Momentan wäre ich unser Wunschgegner“, sagt der Bad Emser Spielertrainer Kay Ludwig, denn die Verletzungssorgen beim VfL werden immer größer. „Aktuell habe ich keinen Torwart“, weist der Coach auf ein Problem hin: Konstantin Smirnov hat sich verletzt. Ludwig denkt nun daran, den 44-jährigen Mario Gros erneut zu reaktivieren.

 

 

Zudem leidet zum Beispiel Julian Bär an einer frisch zugezogenen Muskelverletzung. „Ich muss sehen, dass ich elf Leute zusammenkriege“, sagt Ludwig. Erst dann könne er entscheiden, wie er seine Mannschaft einstellen soll. Auch beim 0:4 in Weitefeld war nach der Pause zu spüren, dass manchem, der aushilft, die körperliche Verfassung für 90 Minuten Bezirksliga-Fußball fehlt. „Wir müssen zusammenrücken und uns bis zur Winterpause durchkämpfen“, fordert Ludwig. Wissens Trainer Dennis Reder schlägt sich mit ähnlichen Problemen herum. „Ich konnte in dieser Saison noch nie zweimal hintereinander dieselben elf Spieler auf den Platz schicken, sagt er zur eigenen Verletzten-Misere und schildert, dass von bis zu 24 Mann im Kader nur 11 oder 12 gesund sind. Fation Foniq fehlt nun länger wegen einer Schambeinverletzung, Rüdiger Schulz hat eine Grippe erwischt.

 

 

„Es nimmt kein Ende“, klagt Reder, dem womöglich auch Sebastian Land aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung steht. Immerhin haben Till Niedergesäß und Silas Honeiser wieder das Lauftraining aufgenommen. Letztlich sieht der Trainer beide Vereine unter Zugzwang nach Wochen voller Misserfolge. „Da können wir uns Selbstvertrauen holen“, hofft Reder auf Punkte auf der Insel Silberau.

 

 

SG Ellingen/Bonefeld/Willroth – FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen

 

Aus den letzten fünf Spielen holten die Ellinger nach ihrem schwachen Saisonstart elf Punkte. So langsam scheint der letztjährige Tabellenzweite wieder in den gewohnten Trott zurückzufinden. Auch die Aufgabe gegen Osterspai scheint nicht unmöglich, da die Gäste in dem bisherigen Saisonverlauf zwei Gesichter zeigten. Während die Elf auswärts in fünf Spielen fünf Niederlagen mit einem Torverhältnis von 3:27 hinnehmen musste, holte sie zu Hause elf Punkte. Diese Heimstärke musste auch der Ellinger Kreisrivale VfB Linz erfahren, der in Osterspai nur zu einem 1:1 kam. „Wir haben am Wochenende die Möglichkeit, noch mehr Abstand zu den Abstiegsplätzen zu schaffen. Alle Mitkonkurrenten haben schwere Spiele vor der Brust“, sieht SGE-Trainer Thomas Kahler sogar die Chance, einen weiteren Sprung nach oben in der Tabelle zu machen. Personell haben die Ellinger keine Probleme. Kahler kann auf den erfolgreichen Kader der vergangenen Wochen zurückgreifen. „Wir sind gut drauf und wollen auch im sechsten Spiel ungeschlagen bleiben – und zu Hause natürlich gewinnen“, gibt sich der Ellinger Trainer optimistisch. FSV-Coach Nico Helbach stuft den Gegner als eine Topmannschaft der Bezirksliga ein. Dass es auswärts teils herbe Niederlagen setzte, habe auch am Spielplan mit vielen Partien bei starken Gegnern gelegen. Verzichten muss Helbach weiterhin auf Josip Topic und vermutlich auf Bej Ali Simbargov.

 


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[ Letzte Änderung: 18. Januar 2018 ]