SV Hundsangen e.V. 1926

11.11.2016, 06:18, Alter: 2 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksligavorschau 14.Spieltag

Von: rhein zeitung

 

 

 

SV Fortuna Nauort - SG Hundsangen/Obererbach

 

Der SV Fortuna Nauort schlägt sich achtbar, wenn er gegen die Top-Mannschaften der Bezirksliga antreten muss, das erkennen viele Beobachter an. „Richtig schlecht waren wir nur in Ellingen“, meint auch Trainer Olaf Klee. Zugleich wird vor dem Spiel gegen Hundsangen deutlich, dass dem Aufsteiger Punkte fehlen.

„Fünf Endspiele“ sieht Klee daher bis Weihnachten noch vor seiner Mannschaft. Die kann er mit einem recht gut besetzten Kader angehen, wenngleich „die üblichen drei bis vier Verletzten“ zu beklagen sind. Die SG Hundsangen schätzt er als solide, kompakt und „schwer zu bespielen“ ein. Besonderes Augenmerk soll auf Chihuri Nogi gelegt werden, „einen der überragenden Spieler“ der Liga.

 

SG-Spielertrainer Martin Schlimm ist natürlich ebenfalls sehr zufrieden mit dem jungen Japaner. „Ich habe noch nie einen so abgezockten 19-Jährigen gesehen“, lobt er Nogi, der ihn selbst an früherer gemeinsamer Wirkungsstätte bei den Eisbachtaler Sportfreunden oft im Training vorgeführt habe. Auch sonst darf er am Sonntag auf einen leistungsfähigen Kader hoffen. Er selbst und Fabian Steinebach sollen wieder spielen können.

 

„Es läuft ganz gut momentan, die Stimmung ist wieder etwas besser“, sagt Schlimm über die Verfassung seiner Mannschaft. Auftrieb hat jüngst der erste Heimsieg der Saison gegeben, der mit einem 3:0 über Westerburg gleich klar ausfiel. „Wir wollen unsere Serie fortsetzen“, betont der Spielertrainer und weist zugleich darauf hin, dass Nauort oft nur knapp verloren hat und der Sachverhalt so deutlich nicht ist.

 

 

SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen – SG Ellingen/Bonefeld/ Willroth  

 

Erstmals in dieser Saison tritt die SG Elbert auf dem alten Kunstrasen in Stahlhofen an. „Die Umstellung ist enorm“, schildert Trainer Michael Diel nach nun drei Trainingseinheiten auf dem ungewohnten Untergrund, bei denen er zuletzt nur fünf Feldspieler und zwei Torhüter begrüßen konnte. Weder der Platz noch die personelle Lage sollen ein Alibi sein gegen die SG Ellingen, die sich auch nach Diels Einschätzung „berappelt hat“ nach schwachem Start.

Seine Elf zehrt aktuell von den Erfolgen vergangener Wochen und hält trotz Niederlagen gegen starke Gegner passabel mit. „Es ist eine Entwicklung zu sehen, die Jungs machen das sehr gut“, ist Diel mit dem Saisonverlauf zufrieden, er erwartet aber noch einige harte Aufgaben bis zur Winterpause.

Am 24. September kassierten die Ellinger ihre letzte Niederlage in der Liga. Seitdem holten sie in sechs Pflichtspielen 14 Punkte und blieben ungeschlagen.

 

 

 

SG Müschenbach/Hachenburg - VfL Bad Ems

 

„Gegen Bad Ems sind wir ein bisschen unter Zugzwang“, meint Müschenbachs Trainer Volker Heun, der mit der jüngsten Punktausbeute nicht zufrieden ist: In Hamm und gegen Weitefeld gab es insgesamt nur einen Zähler. „Wir liegen vier bis fünf Punkte unter dem Soll, wir schießen zu wenig Tore“, zieht Heun eine Zwischenbilanz. Nun geht es auf dem Hachenburger Hartplatz an der Rundsporthalle gegen den VfL Bad Ems, eine Mannschaft, die Heun als stärksten Rhein-Lahn-Vertreter in der Bezirksliga einstuft. Das Rheinlandpokalspiel in Bad Ems gewann Müschenbach mit 3:1. Mit Ausfällen von Spielern haben beide Mannschaften zu kämpfen.

Eklatant sind diese Probleme seit Wochen bei den Kurstädtern, denen gleichwohl am vorigen Sonntag ein 0:0 gegen Wissen gelang. Allerdings sind für Spielertrainer Kay Ludwig daraus die nächsten Schwierigkeiten erwachsen: Stürmer Johann Imgrund half im Tor aus, hielt die Null – und brach sich die Hand. So beginnt die Torwartsuche erneut, womöglich endet sie bei Mario Spanier aus der dritten Mannschaft.

Routinier Vernatius Emeka wird ebenso fehlen, er hat sich das Knie verdreht. Rückkehrer kann Kay Ludwig hingegen keine begrüßen: „Jetzt wird es richtig eng“, schwant ihm. Er wird auf Akteure aus den Reserve-Teams zurückgreifen, zugleich macht die couragierte Leistung gegen Wissen Mut: „Die Jungs lassen sich nicht kleinkriegen. Die Einstellung und die Moral stimmen“, hebt der Trainer hervor.

 

 

SG Westerburg/Gemünden - VfB Wissen  

 

„Momentan sind wir eher ein Aufbaugegner“, fürchtet Westerburgs Co-Trainer Steffen Dörner vor der Begegnung mit dem VfB Wissen, der allerdings auch nicht frei von Sorgen ist. Eine schwierige Saison sei zu erwarten gewesen, dann kam Verletzungspech dazu: „Wir sind angeknockt“, gesteht Dörner. Leistungsträger Marvin Binge fällt bei den Westerburgern vermutlich länger verletzt aus, Justin Keeler und David Meuer sind letztmals gesperrt. So werde der Kader ähnlich wie in Hund-sangen aussehen, wo Nachrücker gute Leistungen boten. Den VfB Wissen kann der Co-Trainer nur schwerlich einschätzen: „Man weiß nicht, wo man bei denen dran ist. An einem guten Tag können die alles in Grund und Boden spielen.“

VfB-Trainer Dennis Reder dürfte seine Mannschaft ebenfalls einige Rätsel aufgeben. Es werde gut trainiert, aber viel zu wenig davon in der Liga umgesetzt. Das jüngste Unentschieden in Bad Ems war nicht befriedigend – mal wieder. „Wir investieren einfach zu wenig, sind zu leicht auszurechnen und zu ideenlos im Spiel nach vorne“, zählt er einige Mängel auf. Pech bei einem Pfostenschuss gesellte sich dazu.

Zudem ist die personelle Situation angespannt. Alexander Rosin heißt der nächste prominente Verletzte, ein Führungsspieler, der nach Reders Worten seine Nebenleute mitreißen kann. Max Ebach fehlt womöglich wegen eines Kahnbeinbruchs. „Der komplette Sturm fällt aus“, beschreibt Reder die Malaise am Beispiel eines Mannschaftsteils. Dennoch hofft er auf einen „dreckigen 1:0-Sieg“ auf dem Westerburger Hartplatz.

 

 

 

SG Birlenbach/Balduinstein - TuS Montabaur

 

Nach einem 0:10 und einem 1:6 kam der SG Birlenbach ihr spielfreier Tag gerade recht. „Es wurde vermehrt trainiert und sich in einer internen Sitzung ausgesprochen“, berichtet Spielertrainer Wladimir Stumpf. „Mal sehen, ob es gefruchtet hat“, blickt er auf die anstehende Partie gegen den Tabellenzweiten aus Montabaur voraus. Vor allem die Flut an Gegentoren will der Aufsteiger eindämmen. Nicht mehr mitwirken wird dabei Patrick Thiesen. Wegen Knieproblemen und beruflichen Verpflichtungen setze er zumindest bis zur Winterpause aus. „Ein wichtiger Mann – wenn er da war“, sagt Stumpf über den Abgang. Ansonsten dürften alle Spieler zur Verfügung stehen für ein Match auf einem tiefen Rasen im Birlenbacher Wald.

„Wir werden auf keine Mannschaft treffen, die Punkte einfach hergibt“, ist sich Montabaurs Trainer Benedikt Lauer bewusst. Birlenbach ist zwar Tabellenletzter, hat aber den Anschluss nicht verloren und vor Wochen dem Spitzenreiter SG Emmerichenhain einen Punkt abgetrotzt. Lauer ist also gewarnt und fordert die Grundtugenden des Fußballs von seinen Leuten ein vor deren Auswärtsspiel.

Das soll die Basis bilden, um fußballerische Vorzüge einzubringen und für den Gegner gefährliche Situationen zu schaffen. Die Kreisstädter profitieren seit Wochen davon, dass ihr Kader nahezu komplett beisammen ist, was auch aktuell der Fall ist. Lediglich für Pascal Tillmanns dürfte ein Einsatz nach einer Blinddarmentzündung noch zu früh kommen. Sieben Siege in Serie haben in Montabaur die Stimmung gehoben.

 

 

SG Weitefeld-Langenbach - SG Emmerichenhain/Niederroßbach 

 

Richtungsweisend könnte das Heimspiel der SG Weitefeld gegen die SG Emmerichenhain für die Gastgeber werden. Gelingt der Elf von Trainer Jörg Mockenhaupt am Sonntag ein Sieg vor sicherlich vielen Zuschauern, schließt sie bis auf einen Punkt zum Spitzenreiter auf. Der kann wiederum mit einem Dreier auf sieben Punkte Vorsprung davonziehen. Mockenhaupt erwartet ein „offenes Spiel“, bei dem die Tagesform entscheiden könnte. Vorausgesetzt, die Partie kann angepfiffen werden, denn in Langenbach liegt Schnee, sodass sich die Weitefelder zuletzt auf Lauftraining beschränken mussten. „Personell sieht es ganz gut aus“, berichtet Jörg Mockenhaupt; sein Sohn Jan Niklas Mockenhaupt plagt sich allerdings noch mit einer Grippe herum.

„Das wäre viel Holz“, sagt Emmerichenhains Trainer Nihad Mujakic zur Aussicht auf sieben Punkte Vorsprung. Der Coach des Aufsteigers und Tabellenführers gibt als Ziele aus, den „positiven Lauf fortzusetzen und die Herbstmeisterschaft zu holen“. Am Sonntag stehen ihm fast alle seine Aktiven zur Verfügung, lediglich Fabian Göbel wird seiner Mannschaft fehlen wegen beruflicher Verpflichtungen. Beim jüngsten 6:2 über den VfL Hamm war das noch anders, schildert Mujakic; damals galt es gleich sieben Ausfälle zu kompensieren. Das gelang sehr gut, der Trainer ist stolz auf inzwischen 44 erzielte Tore: „Das zeigt die Qualität dahinter.“ Die Treffer verteilen sich mittlerweile recht breit auf das Team. Marco Schwarze und Dennis Besirovic rückten zum Beispiel vor Wochenfrist in die Startelf, spielten gut und machten Tore. „Wie alte Hasen“ hätten sie sich präsentiert, lobt der Trainer.

 

 

VfL Hamm - VfB Linz

 

„Ich erwarte eine Reaktion auf das Spiel von letzter Woche“, stellt Hamms Trainer Philipp Höhner klar. „Einstellung und Zweikampfverhalten waren nicht bezirksligawürdig“, moniert er nach dem 2:6 in Niederroßbach. Es muss sich also einiges ändern gegen den VfB Linz, den Höhner allerdings zu den spielstärksten Teams der Liga zählt. Große Neuheiten in der Aufstellung werde es aber nicht geben. Zuletzt fiel Tormann Mert Zeycan kurzfristig aus, hinter Sebastian Trautmanns Einsatz steht ein Fragezeichen, die Langzeitverletzten fehlen weiterhin. „Defensiv müssen wir gut stehen, um dann Akzente nach vorne zu setzen“, fordert er in taktischer Hinsicht. Wichtig sei es gegen die Linzer vor allem, lange ohne Gegentor zu bleiben.

Der VfB Linz schwächelt momentan auf fremden Plätzen. Von den vergangenen vier Auswärtsaufgaben konnte keine einzige gewonnen werden. „Wir haben keine schlechten Spiele abgeliefert. Doch wir brauchen einfach zu viele Chancen, um erfolgreich zu sein“, sagt Trainer Paul Becker. Doch der VfB möchte gerne auf einem Spitzenplan überwintern. Dazu wäre ein Dreier in Hamm notwendig.

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[ Letzte Änderung: 23. Juni 2018 ]