SV Hundsangen e.V. 1926

17.11.2016, 16:58, Alter: 1 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksligavorschau 14.Spieltag

Von: rhein zeitung

 

 

SG Hundsangen sucht den Anschluss an das Führungsquartett

SG Hundsangen/Obererbach - SG Birlenbach/Balduinstein (Sonntag, 14.30 Uhr)


Mit einem Sieg über den Aufsteiger SG Birlenbach könnte die SG Hundsangen gleich zwei Ziele erreichen. Erst einmal siegte die Mannschaft von Spielertrainer Martin Schlimm auf eigenem Platz. "Das wollen wir ausbauen, um die Fans wieder auf unsere Seite zu kriegen", schildert er. Zum anderen erkennt Schlimm die Chance, Anschluss an Tabellenplatz vier zu finden. Allerdings warnt er davor, am Sonntag auf die Papierform zu vertrauen: "Birlenbach hat gezeigt, dass sie gegen starke Mannschaften bestehen können" durch ein 1:1 gegen Montabaur. Personell hat Schlimm wenig Neues zu berichten, Schicht- und Bereitschaftsdienste könnten kurzfristig noch zu Ausfällen führen.

Birlenbachs Spielertrainer Wladimir Stumpf hofft, dass zwei angeschlagene Akteure bis zum Wochenende fit werden. Er wünscht sich mit seinem Trainerkollegen Bernd Moos, dass das Team endlich mehr Konstanz beweist. "Das ist eine Einstellungssache der Kameraden", vermutet Stumpf nach herben Pleiten wie dem 0:10 in Linz und Teilerfolgen gegen Spitzenvereine wie Emmerichenhain und Montabaur. An das jüngste Unentschieden gegen die Kreisstädter sollen seine Leute natürlich anknüpfen. "Hundsangen ist vorne gut besetzt, hinten kann man Lücken entdecken. "Wenn die Einstellung stimmt, könnte was rausspringen", wünscht sich Stumpf.

 

 

 



 

VfB Linz - SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen

 

"Ich hoffe, dass das Spiel stattfindet", betont Weitefelds Trainer Jörg Mockenhaupt, denn nachdem witterungsbedingt die Partie gegen Emmerichenhain abgesagt und auf Mittwoch, 30. November, verschoben wurde, hat seine Elf seit zweieinhalb Wochen nicht mehr in der Liga gekickt. Personell hat sich in dieser Zeit nichts getan. Der eigene Platz war übrigens am Dienstag noch wegen des Schnees gesperrt. "Mit einem Punkt könnten wir gut leben", findet Mockenhaupt im Hinblick auf das Match auf dem Kaiserberg. Er erwartet eine offene und ausgeglichene Begegnung. Weitere schwierige Aufgaben folgen bis zum Beginn der Winterpause. Nicht mitwirken kann am Sonntag vermutlich Mario Schönberger, ansonsten dürfte der Kader komplett sein - und "frisch und erholt" nach langer Ruhephase, meint der Trainer.

 

 

VfL Bad Ems - SG Westerburg/ Gemünden


Der VfL Bad Ems und die SG Westerburg haben einige gemeinsame Probleme. Eines davon ist die mangelnde Torgefahr, die Gastgeber haben zuletzt am 16. Oktober ein Tor erzielt, bei den Westerwäldern liegt ein solches Erfolgserlebnis noch eine Woche länger zurück. In den Personalsorgen erkennt der Bad Emser Spielertrainer Kay Ludwig die Hauptursache für diesen Mangel: "Wir haben keine richtige Spitze." Trotzdem sollen bis zur Winterpause noch sechs Punkte her. Westerburg erscheint da als "Gegner auf Augenhöhe", gegen den ein Dreier her soll. Kay Ludwig selbst ist erkrankt und kann nicht spielen.

Sperren wegen Roter Karten müssen beide Mannschaften außerdem kompensieren. Beim VfL betrifft dies Gökhan Acar, bei der SG Tim Niedermowe. Wieder zur Verfügung stehen den Westerburgern hingegen David Meuer und Justin Keeler, deren Sperren abgelaufen sind. Auch Oliver Meuer darf wieder als Trainer aktiv sein und klagt: "Momentan läuft alles gegen uns", wenngleich die Elf nicht so schlecht spiele. In zehn Partien blieben die Westerburger nun sieglos. Chancen rechnen sie sich jedoch für die vier Spiele bis zur Winterpause aus. Da geht es gegen Mannschaften, "die wir unbedingt hinter uns lassen wollen". Allerdings werden die für die Offensive wichtigen David Gläser und Marvin Binge in diesem Jahr nicht mehr auflaufen können.

 


TuS Montabaur - FSV Osterspai/ Kamp-Bornhofen


Trotz der Favoritenrolle betont Montabaurs Trainer Benedikt Lauer: "Ein Sieg über die FSV Osterspai ist nur möglich, wenn die Einstellung 100-prozentig stimmt." Er erwartet einen tiefstehenden Gegner, der auf Konter setzt. Deshalb dürften die Ordnung und die Absicherung auf dem Platz nicht vernachlässigt werden. "Konsequenz in allen Aktionen" bis hin zu den Abschlüssen lautet die Kernforderung. Immerhin sind nahezu alle Akteure fit, wobei Waldemar Pineker jüngst in Birlenbach ausgewechselt werden musste und Pascal Tillmanns gerade wieder ins Training einsteigt. Der Regen dieser Tage lasse ein kräftezehrendes Spiel auf tiefem Rasen erwarten - und gegen den Tabellenführer seien die Gegner immer motiviert.

Endlich mal auswärts so spielen wie daheim - das ist der Wunsch von Osterspais Trainer Nico Helbach. In der Fremde hat seine Elf nämlich noch keinen einzigen Zähler geholt, in Montabaur bietet sich in der Hinrunde die letzte Gelegenheit dazu. Soll zumindest ein Teilerfolg gelingen, müsse diesmal ein früher Gegentreffer vermieden werden. "Aggressiver und mutiger" sollen seine Leute auftreten.

Ein gewisses Selbstvertrauen ist demnach nötig, um beim Rangersten zu bestehen. Doch die SG Birlenbach hat zuletzt mit ihrem 1:1 gegen Montabaur "ein Zeichen gesetzt, dass etwas möglich ist". Zuletzt hatten die Osterspaier spielfrei und Zeit zu regenerieren.


 

VfB Wissen - SV Fortuna Nauort


Eine lange Durststrecke hat der VfB Wissen am Sonntag beendet. Endlich gelang wieder ein Sieg, der beim 3:0 in Westerburg zudem souverän ausfiel. Jetzt könnte die Mannschaft von Trainer Dennis Reder auch ihr Heimpublikum versöhnen. Der SV Fortuna Nauort erscheint als lösbare Aufgabe beim Blick auf Resultate und Tabelle. Die Tatsache, dass der Aufsteiger lediglich am zweiten Spieltag in Bad Ems einen Auswärtspunkt ergatterte, rückt den VfB in die Favoritenrolle.

Der Aufsteiger SV Fortuna Nauort muss erst einmal seine bisher höchste Saisonniederlage verkraften. "Das 1:9 hat geschmerzt", sagt Trainer Olaf Klee nach dem Heim-Debakel gegen Hundsangen. Dabei habe seine Mannschaft gar nicht so schlecht agiert, vor allem nicht in der ersten Halbzeit. Den VfB Wissen stuft Klee auf ähnlichem Niveau ein wie Hundsangen. "Wir wissen, was auf uns zukommt." An der Sieg wollen die Nauorter kompakt, aber nicht nur defensiv stehen. Einige Ausfälle gilt es zu kompensieren; so ist die Besetzung der Torwartposition offen, und Verteidiger Artur Bäcker ist an den Bändern verletzt.

 


SG Emmerichenhain/Niederroßbach - SG Müschenbach/Hachenburg


Der Aufsteiger geht wieder einmal als Favorit in ein Spiel, doch Emmerichenhains Trainer Nihad Mujakic fürchtet, dass die Begegnung mit der SG Müschenbach nicht einfach wird. "Die können einem weh tun", sagt er über den Gegner, den er zweimal beobachtet hat. Laufbereitschaft, Zweikampfstärke und Geduld sind die Elemente, die er daher einfordert. Und "ein frühes Tor wäre wichtig" gegen eine Mannschaft, die vermutlich tief und gut geordnet steht. Immerhin hat Mujakic fast alle seine Leute dabei. Die zuletzt abgesagte Partie in Weitefeld soll am Mittwoch, 30. November, nachgeholt werden.

Die SG Emmerichenhain sei für manchen in der Bezirksliga Ost "ein bisschen ein Feindbild", wegen der vermuteten finanziellen Möglichkeiten, fürchtet Müschenbachs Trainer Volker Heun. Er selbst zollt seinem Trainerkollegen Respekt: "Nihad Mujakic leistet da hervorragende Arbeit." Gezielte Verstärkungen, individuelle Klasse und Stärken bei Standards zeichneten den Gegner aus, lobt der erfahrene Coach. "Wir fahren nicht dahin, um die Sache kampflos preiszugeben", stellt Heun zugleich klar. Kein Pressing, aber Mut, nach vorne zu spielen, gibt er als Vorgabe aus. Wer sich nur hinten reinstelle, werde in Niederroßbach verlieren, schließlich schießen die Gastgeber Tore wie kein andere Mannschaft in der Liga.

 

SG Ellingen/Bonefeld/Willroth - VfL Hamm


Mit einem Punkt wäre Hamms Trainer Philipp Höhner im Gastspiel bei der SG Ellingen zufrieden. Schließlich schätzt er den zunächst schlecht in die Saison gestarteten Gegner als ebenso stark ein wie Weitefeld oder Linz. "Wir müssen hinten gut stehen und lange die Null halten, vorne sind wir immer für ein Tor gut", erklärt er.

Personell werde sich vor dem Winter nicht mehr viel verändern beim VfL. Für das neue Jahr hofft Höhner, dass einige Spieler zurückkehren in den Kader, der immerhin aktuell von der Grippewelle verschont geblieben ist. So ist der Trainer mit der personellen Situation zufrieden, was die erste Elf anbelangt. Es werde allerdings schwierig, wenn ausgewechselt werden soll, da fehlten Alternativen, um neue Impulse zu setzen.

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[ Letzte Änderung: 16. Januar 2018 ]