SV Hundsangen e.V. 1926

05.11.2011, 12:50, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksligavorschau 14.Spieltag

Von: rhein zeitung

nicht wieder die Deppen der Liga sein, so Trainer Ralf Hannappel

SG Hundsangen/Obererbach - SG Westerburg/Gemünden.

Der vermeintliche Außenseiter gastiert mit einem Sieg im Rücken beim Meisterschaftsmitfavoriten. „Vor allem haben wir noch einmal anständig gespielt“, sagte Westerburgs Trainer Oliver Meuer angesichts des 2:0 gegen Puderbach. Er hätte sich gewünscht, dass die Hundsangener auch gewonnen hätten, doch die verpassten ausgerechnet beim Schlusslicht Neustadt-Fernthal den Sprung an die Tabellenspitze. „Ich kann mir vorstellen, was da unter der Woche im Training los war“, so Meuer. „Die werden heiß sein.“ Straftraining hat es nach dem 3:4 allerdings nicht gegeben. „Diese Annahme wäre vollkommen falsch“, stellt Hundsangens Trainer Ralf Hannappel klar. Viele Gespräche habe es gegeben. „So ein Spiel darf man gar nicht verlieren. Aber es zeigt, wie wichtig es ist, sich auch bei großer Überlegenheit erst einmal auf die Defensivarbeit zu konzentrieren.“ Genau dies soll seine Mannschaft auch am Sonntag beherzigen, denn einfach werde die Aufgabe auch gegen Westerburg nicht. Denn obwohl die Mannschaften in den letzten Jahren nicht in der gleichen Liga spielten, gab es auf Testspielebene viele Begegnungen, die immer sehr knapp ausgingen. Angesichts der „vielen anderen interessanten Spiele“ erhofft sich Hannappel eins: „Dass wir Sonntag nicht wieder die Deppen der Liga sind.“

 

SG Miehlen/Nastätten - TuS Montabaur.

Mit dem 5:2-Erfolg beim Tabellenführer in Neitersen hat der TuS Montabaur ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. „Er zeigt, was möglich wäre, denn der Sieg war auch in dieser Höhe verdient“, sagt Trainer Gerd Schenkelberg. Leider rufe seine Mannschaft diese Leistung aber nicht immer ab, so dass sie auf dem sechsten Platz stehe und eben nicht unter den ersten Drei. Am Sonntag wartet nun wieder so ein möglicher Stolperstein. Als „vom Papier her lösbar“ bezeicnet Schenkelberg selbst die Aufgabe, entscheidend wird wohl sein, ob sein Team die richtige Einstellung zum Gegner findet. Die Miehlener sind mit nur einem Sieg aus sechs Spielen die schlechteste Heimmannschaft der Liga, Montabaur stellt hingegen mit vier Siegen das zweitbeste Auswärtsteam.

 

SG Puderbach - FSG Stahlhofen/ Holler.

Von einem Schlüsselspiel der beiden Tabellennachbarn zu sprechen, wäre wahrscheinlich etwas zu viel, aber dennoch könnte das Ergebnis dieses Duells ein wenig Auskunft darüber geben, wohin es bis zur Winterpauise geht. Denn während der Sieger den Anschluss an das obere Tabellendrittel wird wahren können, muss der Verlierer wohl auch mit einem Blick die Abstiegsplätze im Auge behalten. „Das 1:1 gegen Bad Ems war sicher unsere schlechteste Saisonleistung“, ist auch Stahlhofens Spielertrainer Timo Kelterbach mit der zuletzt gezeigten Leistung nicht zufrieden. Allerdings hat er auch personelle Sorgen. Er selbst konnte nicht spielen, zwei Akteure sind krank, zwei weitere angeschlagen. Da müssen dann am Wochenende auch schon wieder Spieler der zweiten Mannschaft her. „Aber ich will nicht jammern“, so Kelterbach.

 

SG Bruchertseifen - SG Guckheim/ Kölbingen.

Nach zwei Niederlagen in Folge gelang den Guckheimern am Wochenende beim 0:0 gegen Nievern zumindest wieder ein Punktgewinn. Drei Zähler Rückstand auf Tabellenführer Neitersen und elf Punkte Vorsprung auf den vermeintlichen ersten Abstiegsplatz sind sicher eine komfortable Voraussetzung vor den letzten vier Spielen vor der Winterpause, dennoch hatte sich Trainer Stefan Schäfer aus den jüngsten drei Spielen sicher mehr versprochen. Nun steht in Bruchertseifen erneut eine unangenehme Aufgabe an. Zwar hatte der Gegner am vergangenen Spieltag eine deutliche 2:5-Schlappe gegen Weitefeld hinnehmen müssen, doch insgesamt waren die Ergebnisse in dieser Saison sehr viel knapper. Erst acht Gegentore hat Bruchertseifen auf eigenem Platz in dieser Saison hinnehmen müssen, weniger kassierten nur vier Mannschaften der Liga. Ohne den etatmäßigen Sturm Wasna/ Krjutschkov hatten die Guckheimer gegen die starke Defensive der Nieverner am Sonntag kein probates Mittel gefunden. Konstantin Krjutschkov fällt nach seinem Kreuzbandriss längerfristig aus, und auch für Mario Wasna kommt ein Einsatz wohl noch zu früh. „Vielleicht spiele ich selbst im Sturm“, bastelt Schäfer derzeit an Alternativen. Entscheidend sei aber, dass sein Team endlich einmal wieder die richtige Einstellung finde. Für die Guckheimer spricht, dass sie erst zwei von sieben Auswärtspielen verloren haben.

 

SG Herdorf - SG Weitefeld-Langenbach.

Es ist ohne Frage das Topspiel des Spieltags. Denn nicht nur räumlich trennen die SG Herdorf (3./24) und die SG Weitefeld (5./22) nur wenige Kilometer voneinander, auch tabellarisch liegen beide Mannschaften im oberen Drittel eng zusammen. Wenn dann auch noch sowohl die sattelfesteste Abwehr der Liga (Herdorf: 13 Gegentore) den besten Angriff (Weitefeld: 40 Tore) als auch die zweitstärkste Heimmannschaft das stärkste Auswärtsteam empfängt, ist klar: In diesem Derby ist alles drin.

Das sieht auch Herdorfs Spielertrainer Dirk Spornhauer so, der ein spannendes Nachbarschaftsduell „mit hoffentlich vielen Zuschauern“ erwartet und diese Partie durchaus als Belohnung für eine bislang gelungene Saison seiner jungen Truppe sieht. Denn auch auswärts ist mit dem jüngsten 6:0-Erfolg beim SC Berod-Wahlrod endlich der Knoten geplatzt. Auch Weitefelds Trainer Volker Heun hat momentan kaum einen Anlass zur Sorge. So brachte seine junge Truppe mit dem 5:2 über die SG Bruchertseifen den zweiten Heimsieg unter Dach und Fach und ließ den sonst eher bescheidenen Heun, der seiner Mannschaft enormes Potenzial und eine gute Form bescheinigte, kurz ins Schwärmen geraten. Doch auch vor der SG Herdorf hat der Trainer höchsten Respekt: „Wie die trotz ihrer Sperren zuletzt die Punkte eingesammelt haben, da kann man nur den Hut ziehen.“

 

SC Berod-Wahlrod - SG Neitersen/ Altenkirchen.

Im Rückblick auf den vergangenen Spieltag könnte man von einem Duell zweier Enttäuschter sprechen, die sich rehabilitieren wollen. Zuvor ohne jeglichen Gegentreffer auf eigenem Platz, musste die SG Neitersen (1./27) beim 2:5 gegen Montabaur direkt eine ganze Handvoll hinnehmen, und auch der SC Berod-Wahlrod (10./17) kassierte gegen Herdorf beim 0:6 gleich ein halbes Dutzend an Gegentoren. Doch ganz so enttäuscht, wie es die Ergebnisse vermuten lassen, war SC-Spielertrainer Thomas Schäfer dann doch nicht. „Das war so ein Tag, an dem wir vermutlich noch ewig hätten weiterspielen können, ohne dass uns ein Tor gelungen wäre“, meinte Schäfer. Er sieht einige seiner Spieler derzeit in einem kleinen Leistungstief und kündigt an, dass es am Sonntag im Derby „ein paar Veränderungen geben wird.“



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