SV Hundsangen e.V. 1926

23.11.2017, 19:12, Alter: 306 Tage
Kategorie: Fussball

Bezirksligavorschau 16.Spieltag

Von: rhein zeitung

                                             

 

 

SG Hundsangen/Obererbach - VfL Bad Ems

Sonntag, 14.30 Uhr, in Dornburg-Frickhofen

Wieder zieht es die SG Hundsangen bei einem Heimspiel jahreszeitbedingt in die Fremde, diesmal auf den Kunstrasen nach Dornburg-Frickhofen. Der Platz sei dem Team bekannt, sagt Daniel Hannappel, der sich als Spielertrainer mit Dominik Pistor die sportliche Verantwortung teilt bei der SG. Auf jeden Fall solle endlich der zweite Heimsieg her, zudem gebe es gegen Bad Ems etwas gutzumachen nach der Niederlage im Hinspiel. Mit der Leistung beim 1:1 in Nentershausen gegen Ellingen sind die Hundsangener zufrieden. Sie wollen mit Selbstvertrauen die Favoritenrolle annehmen und den Vorsprung auf Bad Ems ausbauen. Fabian Steinebach kehrt nach einer Sperre in den Kader zurück, Marcel Hürter sollte wieder fit werden. Fehlen werden Niklas Noll und Tobias Kegel.

Abwehrspieler im Angriff und der Ersatztorwart läuft als Feldspieler auf: Die personelle Situation des VfL Bad Ems ist äußerst prekär. Speziell in der Offensive werden die Optionen spärlich, berichtet Trainer Kay Ludwig. Marco Lorch hat sich einen Muskelfaserriss zugezogen, Julian Bär ist erkrankt. „Wenn er ausfällt, haben wir noch elf Mann“, sagt Ludwig, der auf Vernatius Emekas Rückkehr hofft. Womöglich stoßen Akteure der zweiten Mannschaft zum Bezirksliga-Aufgebot, das bei der SG Hundsangen nicht einfach auf die Winterpause warten will.

 

TuS Montabaur - Spvgg EGC Wirges

Das Spitzenspiel zum Auftakt der Rückrunde besitzt Derby-Charakter. Zugleich treffen der TuS Montabaur und die EGC Wirges als zwei Vereine aufeinander, die zuletzt keinen Sieg gefeiert haben. „Wir müssen Grundtugenden auf den Platz bringen wie Laufbereitschaft und Leidenschaft“, verlangt Montabaurs Trainer Sven Baldus. Seine Elf soll zielstrebiger nach vorne spielen. „An sich selbst zu glauben“ ist eine weitere Bedingung, die er einfordert. Die Bezirksliga Ost sei so stark wie nie zuvor. Günstig ist die personelle Lage bei den Kreisstädtern, die mit allen Spielern planen, wenngleich Simon Schwickert und Mario Denker noch kleinere Blessuren überwinden müssen. Der Platz im Stadion ist Ende November nicht im besten Zustand für ein Top-Spiel, ein großes Thema ist dies aber nicht.

Die Partie ist übrigens die einzige des Spieltages, die auf einem Naturrasen angesetzt ist. Für den Wirgeser Trainer Nikolai Foroutan ist dies aber ebenfalls nicht markant: „Die Platzverhältnisse sind für beide Mannschaften gleich.“ Die Montabaurer hat er mehrfach beobachtet, ihm imponiert vor allem deren schnelles Spiel auf den offensiven Außenbahnen. Letztlich sei eine Begegnung auf Augenhöhe zu erwarten. Es werde auf die Tagesform ankommen, erklärt Foroutan, ein hohes Laufpensum sei nötig. Sechsmal in Serie blieb sein Team ungeschlagen, das gibt Selbstvertrauen, genauso wie die verbesserte Defensivarbeit. „Die Mannschaft ist zweikampfstärker geworden“, sagt Foroutan und fordert, in Montabaur die Räume eng und die Bälle festzumachen. Fehlen werden der EGC Pascal Schmidt wegen eines Auslandsaufenthalts und der verletzte Torwart Deniz Sakalakoglu. Hinter dem Einsatz von Yannik Haas stehe ein Fragezeichen.

 

SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod - SG Westerburg/Gemünden

Heimstärke trifft auf Auswärtsstärke, wenn die SG Ahrbach am Sonntag die SG Westerburg empfängt. Zudem haben beide Spielgemeinschaften in den vergangenen Wochen überzeugt. Die Ahrbacher hatten zuletzt viel Freude am Unentschieden gegen den Spitzenreiter EGC Wirges. „Auch die Zuschauer haben das Spiel als hochklassig empfunden“, erzählt Trainer Peter Olbrich. Mit 24 Punkten als Zwischenmarke ist er hochzufrieden. „Aber die Rückrunde wird schwieriger, weil die Gegner sich besser auf uns einstellen“, vermutet der Coach. Gegen Westerburg werde wohl die Tagesform den Ausschlag geben. Gut kompensiert haben die Ahrbacher bislang ihre Verletzungsausfälle. Am Wochenende werde es wieder Wechsel in der Aufstellung geben. „Das will ich gar nicht groß thematisieren“, so Olbrich, jeder Einzelne besitze sein Vertrauen. Sebastian Linz spielt nach langer Pause wieder.

Neben Marvin Binge muss die SG Westerburg nun auf Manuel Jung verzichten, der sich in Osterspai mehrere Nasenbeinbrüche zugezogen hat und in Mainz operiert wird, wie Trainer Dobri Kaltchev mitteilt. „Wir haben unseren Sieg teuer bezahlt“, folgert er. Sportlich ist hingegen alles im Lot bei den Westerburgern. Es zähle aber nach wie vor nur der Abstand zur Abstiegszone, betont der Übungsleiter. „Eine schöne und spannende Aufgabe“ erwartet Kaltchev jetzt bei der SG Ahrbach und dem mit ihm befreundeten Trainer Peter Olbrich, vor dessen Leistungen er großen Respekt äußert. Schon vor der Saison habe er dem Aufsteiger einen Rang im Mittelfeld zugetraut. Weiterhin freuen sich die Westerburger, auf einem Kunstrasen den Ball laufen lassen zu dürfen nach zuvor zwei Hartplatzmatches.

 

FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen - SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen

Seit vergangenem Sonntag ist die FSV Osterspai Tabellenletzter der Bezirksliga Ost – und damit wächst der Druck, auf eigenem Platz zu punkten. „Wenn nicht daheim, wo denn?“, fragt Trainer Nico Helbach, „die Vorgaben von der vorigen Woche gelten weiter“, betont er. Da gab es gegen die SG Westerburg eine 0:2-Niederlage bei der Rückkehr auf Osterspaier Asche. Trotzdem erkennt Helbach einige Punkte, an die sich anknüpfen lässt. So standen die Gastgeber stabiler als sonst und ließen eine Stunde lang keine Chancen zu. Nun soll die Mannschaft ihre eigenen Möglichkeiten konsequenter nutzen gegen die etablierten Elberter.

Zwar war auch die SG Elbert in den jüngsten Wochen nicht vom Erfolg verwöhnt, doch trotz zuletzt dreier Niederlagen steht die Elf von Trainer Michael Diel ungleich besser da als die Osterspaier. In der Hinrunde haben sich die Elberter ein Polster erarbeitet, von dem sie zehren können. Dabei waren die Bedingungen nicht die besten aufgrund vieler Verletzungen. Zum Beispiel waren sechs Torhüter im Einsatz. „Dafür stehen wir gut da“, meint Diel. Um sorgenfrei und mit einem guten Gefühl in die Winterpause zu gehen, soll die Mannschaft natürlich weiter punkten. Und in Osterspai gilt es etwas zu korrigieren für die Westerwälder, die dort im März klar mit 0:4 unterlagen. Dagegen hadert Diel nicht wegen des jüngsten 0:2 beim VfB Wissen mit seinen späten Toren. „Da haben wir uns hervorragend verkauft“, beteuert er.

 

SG Emmerichenhain/Niederroßbach - TuS Burgschwalbach

Nach dem 4:0 über den VfL Bad Ems geht die SG Emmerichenhain erneut als klarer Favorit in ein Heimspiel. „Wir müssen noch konzentrierter und fokussierter sein“, fordert Trainer Nihad Mujakic vor dem Vergleich mit der TuS Burgschwalbach, einen „angeschlagenen Aufsteiger“, den er aus dem Hinspiel als durchaus spielstark in Erinnerung hat.

Damals waren beide Kader noch komplett, was sie mittlerweile längst nicht mehr sind. So verletzte sich Keigo Matsuda seinerzeit in Burgschwalbach schwer und kann bis heute nicht spielen. Ein frühes Tor wäre daher günstig für den angestrebten Heimsieg. Ansonsten sei auf die Konter des Gegners zu achten. Die Emmerichenhainer haben zuletzt Boden gutgemacht und sind derzeit Tabellenzweiter.

„Keiner erwartet etwas von uns“, sagt Burgschwalbachs Trainer Torsten Baier vor der Fahrt in den Hohen Westerwald. Aus der Außenseiterrolle heraus wäre er bereits mit einem Punkt zufrieden. Immerhin konnte er zuletzt beim VfL Hamm erstmals in der Saison zum zweiten Mal in Folge die gleiche Startelf aufbieten. Beim Gastspiel in Niederroßbach will er aber weiteren Spielern eine Chance geben. Tim Heimann fehlt. Janosch Lauter läuft wieder, ein Einsatz käme jedoch für ihn zu früh.

 

SG Weitefeld-Langenbach - SG Müschenbach/Hachenburg  

Nach vier Siegen hintereinander rückt die SG Weitefeld wieder an die Spitzengruppe heran und kann zusätzlich am zweiten Adventwochenende beim Nachholspiel in Burgschwalbach punkten. Zunächst steht allerdings ein Heimspiel gegen die SG Müschenbach an. Beide Mannschaften sind sich keinesfalls fremd.

„Da kommt der Lokalcharakter dazu“, bestätigt Weitefeld Trainer Jörg Mockenhaupt. Auch im Rheinlandpokal standen sich beide Teams gegenüber. Mockenhaupt fordert hohes Engagement und bekennt zugleich: „Wir sind im Moment gut drauf und vor allem in den Zweikämpfen sehr präsent.“ Außerdem herrsche Konkurrenzkampf im Kader, weil alle seine Spieler fit sind. „Weitefeld ist für mich die Mannschaft der Stunde“, hebt Müschenbachs Trainer Volker Heun hervor. Maik Oliver Seibel, Luca Thom, Dominik Neitzert und Fabian Lohmar würdigt er als „vier Hochkaräter“ auf der Seite des Gegners. Dennoch sieht Heun die Weitefelder wie seine eigene Mannschaft um fünf bis sechs Punkte hinter den eigenen Erwartungen zurückliegen. Man selbst spiele zu oft unentschieden.

Um wie erhofft 20 Punkte bis Weihnachten zu ergattern, müssten zwei Siege in zwei Partien her. Die Moral sei dafür intakt in seiner jungen Mannschaft, bei der Heun neulich für die Startelf ein Durchschnittsalter von 22 Jahren errechnet hat. Die jungen Leute sollen sich auswärts „nicht verstecken wie das Kaninchen vor der Schlange“. Personell haben die Müschenbacher „Probleme wie alle anderen auch. Man muss über die Leute sprechen, die sonntags auf dem Platz stehen“, findet Heun.

 

VfB Wissen - SG Ellingen/Bonefeld/Willroth

Nach zwei 2:0-Siegen im Rheinlandpokal und in der Bezirksliga „haben wir uns gefangen und spüren wieder Boden unter den Füßen“, berichtet Walter Reitz, der Trainer des VfB Wissen. Die Niederlagen zuvor hätten Wirkung hinterlassen. Doch jetzt soll gegen die SG Ellingen auf Sieg gespielt werden – so wie immer auf heimischem Feld.

Reitz setzt also auf Offensive, wenngleich sein Team das abwehrstärkste der gesamten Liga ist. Letztlich will er natürlich Angriff und Defensive fördern. Das ist am Sonntag gegen einen Gegner gefordert, der unerwartete Schwierigkeiten in dieser Saison hat. Reitz will sich allerdings vom Tabellenstand der SG Ellingen nicht blenden lassen. Personell hat er wenige Sorgen. Neben dem langzeitverletzten Alexander Rosin ist der Einsatz von Philipp Bedranowsky wegen einer Grippe fraglich.

„Unsere langfristigen Ziele können wir nicht mehr erreichen. Deshalb müssen wir uns nun kurzfristige Ziele setzen und den Abstand nach unten wahren“, sagt Ellingens Trainer Thomas Kahler. Die Mannschaft habe sich zuletzt zu Hause gegen Emmerichenhain (1:1) und in Hundsangen (1:1) gut verkauft, „jetzt wollen wir auch in Wissen nicht verlieren“, so der SG-Coach. Ein Grund für die bisher schlechten Ergebnisse ist die große Verletzungsmisere. Es sind zwar schon einige Spieler wieder im Aufbautraining, doch Kahler will nichts überstürzen. „Wir habe uns entschieden, dass wir uns Zeit lassen. In diesem Jahr wird es keine Rückkehrer geben.“

 

VfL Hamm - SG Wallmenroth/Scheuerfeld

Nach drei Spielen ohne Niederlage wächst beim VfL Hamm wieder das Selbstvertrauen. Allerdings empfängt der Drittletzte jetzt aus seiner Nachbarschaft den starken Aufsteiger SG Wallmenroth, dessen Bilanz auch VfL-Spielertrainer Michael Trautmann beeindruckend findet. „Wir müssen aus den Fehlern des Hinspiels lernen“, betont er.

„Wir werden uns etwas einfallen lassen“, kündigt er an. Eigene Stärken einzubringen und das Toreschießen nicht zu vergessen sei gefragt gegen eine kompakte Einheit mit einigen herausragenden Fußballern. Beim VfL stehen inzwischen wieder 14 bis 16 Spieler zur Verfügung. Robin Nachtigal ist zurück, Philipp Meier könnte eine andere Option werden. Manchmal falle es schwer, sich bei der Aufstellung zu entscheiden, so Trautmann. „Personell gehen wir auf der letzten Rille“, bedauert auf Seiten der SG Wallmenroth deren Trainer Stefan Häßler. „Aber wir werden elf gute Leute auf den Platz kriegen“, verbreitet er Zuversicht. Mit 27 Punkten steht seine Mannschaft nach wie vor hervorragend da; der fünfte Rang, den sie momentan einnimmt, soll gehalten werden bis zum Winter, was ein erfolgreiches „kleines Derby“ erfordert. Schwierig einzuschätzen ist für Stefan Häßler die sportliche Verfassung des VfL Hamm, seit dort Michael Trautmann alleine die sportliche Verantwortung trägt. Die jüngsten Ergebnisse lassen aufhorchen, doch „wir sind trotzdem vorbereitet und werden hoffentlich eine Antwort finden“. Schöne Erinnerungen pflegt Wallmenroth ans Hinspiel, das mit den ersten drei Bezirksliga-Punkten endete.

 

 

 

 

 

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[ Letzte Änderung: 25. September 2018 ]