SV Hundsangen e.V. 1926

06.04.2017, 18:49, Alter: 1 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksligavorschau 23.Spieltag

 

 

 

die Mannschaft von Spielertrainer Martin Schlimm hat am Wochenende spielfrei

 

 

 

 

TuS Montabaur – VfL Bad Ems (So., 14.30 Uhr; Hinspiel: 6:2).

Nach dem Spitzenspiel gegen die SG Weitefeld hat der TuS Montabaur seine nächste Heimpartie vor sich. Gänzlich anders ist die Tabellenkonstellation, denn der VfL Bad Ems ist in den Abstiegskampf verstrickt. Doch gerade dies sind für TuS-Trainer Benedikt Lauer die wichtigen Spiele: „Jetzt wird man sehen, wer sein Potenzial abrufen kann.“ In den Begegnungen mit den klar schlechter platzierten Gegnern werde sich die Meisterschaft entscheiden. Mit der Leistung und dem Ergebnis in der Weitefeld-Partie ist Lauer zufrieden. Allerdings musste Max Acquah angeschlagen ausgewechselt werden, hinter seinem Einsatz am Sonntag steht ein Fragezeichen. Dennoch wollen die Westerwälder natürlich offensiv auftreten und „unser Spiel durchdrücken“, so Lauer. „Wir haben da nichts zu verlieren und können befreit aufspielen“, sagt der VfL-Trainer Kay Ludwig trotz prekärer Tabellensituation.



SG Westerburg/Gemünden – VfB Linz (So., 14.30 Uhr, in Gemünden; Hinspiel: 1:3).

Nach dem Punktgewinn bei der SG Emmerichenhain verspürt Westerburgs Trainer Oliver Meuer auch vor dem Vergleich mit dem nächsten Spitzenteam „keine Angst, aber Respekt“. Den VfB Linz stuft er als das kompakteste Team der Bezirksliga ein. „Wir müssen einen guten Tag erwischen“, folgert er.

Aufgrund der Leistungen der vergangenen Wochen haben die Westerburger einigen Grund, selbstbewusst in die Partie zu gehen. Meuer hebt die Geschlossenheit hervor, vor der könne er nur den Hut ziehen. „Alle haben gemerkt, worauf es ankommt, und Punkte geliefert“ – trotz nach wie vor angespannter personeller Situation. Tamas Major hat sich zuletzt gezerrt, und „drei bis vier andere gehen auf dem Zahnfleisch“.

 


SG Elbert/Welschneudorf – VfL Hamm (So., 14.30 Uhr, in Welschneudorf; Hinspiel: 3:1).

Einen einstelligen Platz in der Abschlusstabelle gibt Michael Diel, der Trainer der SG Elbert, als Ziel für den Rest der Saison aus. Das sollte durchaus machbar sein für den aktuell Sechsten, der allerdings noch die großen „Hausnummern“ der Liga vor sich hat: „Ich hoffe, dass wir bis zum Schluss ein unbequemer Gegner bleiben werden“, betont Diel. In den nächsten Wochen soll verstärkt Rücksicht genommen werden auf die zweite Mannschaft, damit der gleichfalls der Klassenverbleib gelingt. „Wenn wir das schaffen, haben wir als Verein ein absolut geiles Jahr gespielt“, sagt Diel. Ohnehin sind es die Spieler gewohnt, mit Engpässen umzugehen. Als nur fünf Mann im Training dastanden, habe auch niemand den Kopf hängen lassen. VfL-Trainer Philipp Höhner äußert Respekt vor Elbert. „Die haben sich spielerisch weiterentwickelt“, sagt er. Mannschaftliche Geschlossenheit bescheinigt er der SG außerdem. Das zeigte sich bereits im Hinspiel. Trotzdem ordnet Höhner die Elberter als Elf ein, gegen die man gewinnen könne.

 


FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen – SG Weitefeld (So., 14.30 Uhr, in Osterspai; Hinspiel: 0:8).

Einen Punkt holen gegen einen der Großen der Bezirksliga – das ist das Ziel der Osterspaier gegen Weitefeld. Dass die körperliche Beanspruchung des Gegners durch das Nachholspiel am Mittwoch in Montabaur ein Vorteil sein könnte, glaubt FSV-Trainer Nico Helbach nicht. Im Hinspiel erlebte seine Elf ein 0:8-Desaster. „Da haben wir uns ein stückweit hängen lassen“, was selten vorkommt bei Osterspai. Weitefelds Trainer Jörg Mockenhaupt glaubt trotz der anstrengenden Partie in Montabaur nicht, dass seine Elf konditionelle Probleme auf dem großen Hartplatz in Osterspai bekommt. Allerdings ist Nikolai Mudersbach angeschlagen aus der Begegnung gegangen. Julian Aguilar hatte bereits aufgrund einer Grippe aussetzen müssen. Am Sonntag wollen die Westerwälder natürlich trotzdem aktiv nach vorne spielen.

„Wir wollen unser Schicksal selbst in die Hand nehmen“, beteuert Mockenhaupt. Respekt habe er vor jedem Gegner – „und vor Osterspai sowieso“. Weder das 8:0 im Hinspiel noch das 9:0 am vergangenen Sonntag gegen Birlenbach sollen also zu Überheblichkeit führen. Die Spiele seien ohnehin nicht zu vergleichen, da Birlenbach ungewohnt körperlos agiert und viele Freiräume gewährt habe.

 


SG Birlenbach/Balduinstein – SG Müschenbach/Hachenburg (So., 14.30 Uhr; Hinspiel: 0:4)

„Zweikämpfe annehmen“ – das ist die Kernforderung, die Birlenbachs Spielertrainer Wladimir Stumpf aus dem 0:9-Debakel bei der SG Weitefeld ableitet. Ansonsten sollten die Spieler das Ergebnis lieber rasch vergessen. „Das wird kein Selbstläufer“, ahnt Müschenbachs Trainer Volker Heun, zumal die Platzverhältnisse in Birlenbach häufig schwierig sind. Die Bedingungen müsse man annehmen mit einer „vernünftigen Einstellung“. Zudem erwartet er beim Gegner eine Reaktion auf dessen 0:9. Trotzdem biete die Begegnung die Gelegenheit, eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller auf Distanz zu halten. Gegen Nauort ist dies den Müschenbachern bei ihrem 1:1 nicht so ganz gelungen. „Wir müssen die Versäumnisse bei uns suchen“, verlangt Heun. „Am vergangenen Sonntag haben wir es verpasst, den Sack zuzumachen und im entscheidenden Moment zuzuschlagen“, schildert er. Würde Müschenbach seine Vorsprünge besser verteidigen, wären in dieser Saison bisher acht bis zehn Punkte mehr drin gewesen, so Heun.

 


SV Fortuna Nauort – SG Emmerichenhain/Niederroßbach (So., 14.30 Uhr; Hinspiel: 2:3).

„Moral ist vorhanden in der Mannschaft“, freut sich Nauorts Spielertrainer Jürgen Ebert, denn er kann auf einen Punktgewinn in Müschenbach aufbauen – erkämpft mit zuletzt nur neun Mann auf dem Feld. Unabhängig davon habe bereits vorher keine negative Stimmung geherrscht beim Aufsteiger.

Stephan Weber fehlt allerdings wegen seiner Roten Karte, Matthias Tries sei verletzt. Dennoch freut sich Ebert auf die Partie gegen den Mitaufsteiger und Favoriten aus Emmerichenhain: „Da erwartet keiner einen Punkt von uns“, erklärt der Trainer und verspricht: „Wir werden alles in die Waagschale werfen.“ Nötig ist sicherlich ein wenig Glück wie in Müschenbach, das dem SV Fortuna vorher lange gefehlt habe.

Nur fünf Punkte hat die SG Emmerichenhain in den jüngsten fünf Spielen gesammelt. „Das waren genug Ausrutscher“, findet Trainer Nihad Mujakic. In Nauort sei ein Sieg nötig, um noch eine Aufstiegschance zu haben. „Die Jungs spüren den Druck“ und machten sich deshalb zu viele Gedanken, erläutert er weiterhin. Es komme wieder darauf an, „unser Spiel durchzudrücken“, sagt Mujakic über den Rest der Saison.

Laufbereitschaft ist eine Tugend, die der Trainer einfordert. Außerdem hat er erkannt, dass sich seine Mannschaft vor allem gegen Gegner schwertut, die ausschließlich auf die Verteidigung setzen. Nach dem 0:0 gegen Westerburg könnte die Konstellation in Nauort ähnlich sein. Pech im Abschluss verfolgt die Emmerichenhainer zudem, Mujakic erinnert an zahlreiche Alutreffer – in der Hinrunde klappte es besser vor dem Tor.

 

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