SV Hundsangen e.V. 1926

31.03.2017, 20:24, Alter: 1 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksligavorschau 23.Spieltag

Von: rhein zeitung

 

 

 

SG Ellingen/Bonefeld/Willroth – SG Hundsangen/Obererbach


„Wir haben keine Angst vor starken Gegnern“, beteuert Hundsangens Spielertrainer Martin Schlimm. So reist seine Mannschaft auch selbstbewusst zur SG Ellingen. Doch obwohl die Hundsangener oft gut mithalten, sind Erfolgserlebnisse gegen solche Kontrahenten bislang rar.

„Da besteht ein Missverhältnis zwischen Aufwand und Ertrag“, erklärt der Trainer. Zwar steht die Abwehr nun stabiler und lässt den Gegner selten zum Abschluss gelangen. In der Offensive werden allerdings im Gegensatz zum Jahr 2016 die Chancen sehr spärlich verwertet. Zumal Chihuri Nogi seine Treffsicherheit scheinbar in der Winterpause eingebüßt hat. Personell ist die Lage gut, alle Spieler sind fit.

Ellingen reiste zuletzt mit „dem letzten Aufgebot“ zum Spitzenteam nach Montabaur. Zwar verlor die SG mit 0:2, doch Trainer Thomas Kahler war trotzdem stolz auf das Team: „Wir haben über 90 Minuten dem TuS alles abverlangt. Der erhoffte Punkt war nicht möglich. Trotzdem konnten wir mit erhobenem Kopf nach Hause fahren.“ Bis Mitte der Woche hatte sich das Krankenlazarett noch nicht gelichtet.

 

 

VfL Bad Ems – SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen


Ihr spielfreies Wochenende haben die Aktiven des VfL Bad Ems genutzt, um von Freitag bis Sonntag täglich zu trainieren. „Wir haben auch unsere Spielweise etwas umgestellt“, berichtet Trainer Kay Ludwig. Im Abstiegskampf setzt er auf mehr Stabilität und Absicherung noch vor der Abwehrreihe.

„Wir müssen auch mal Hauruck-Fußball spielen“, erläutert Ludwig. Kreis-Nachbar Osterspai ist da in gewisser Weise ein Vorbild für die Kurstädter, ebenso was Schnelligkeit und Wendigkeit in der Offensive anbelangt. Das neue Konzept soll sich gleichfalls in der Aufstellung gegen den Nachbarn aus dem Westerwald-Kreis niederschlagen. Nicht dabei ist allerdings Jan Zimmermann, der kürzlich in der Begegnung der A-Junioren in Niederahr des Platzes verwiesen wurde und folglich gesperrt zuschauen muss.

„Diese ordentliche Saison dürfen wir jetzt nicht so einfach herschenken“, fordert Elberts Trainer Michael Diel vor der Partie auf dem Bad Emser Stadionrasen. Zuletzt gelang es seiner Elf nicht, die Erfolgsserie auszubauen. „Oft liegt es nur an Kleinigkeiten“, ist dem erfahrenen Coach bewusst. So vermisste er unlängst den letzten Kampfgeist, wenn seine Leute in Rückstand gerieten: „In der Hinrunde haben wir uns da mehr reingebissen.“

Individuelle Fehler führen zudem immer wieder zu Rückschlägen. Das ist für Michael Diel allerdings nichts Neues – ebenso wie die nicht eben komfortable personelle Situation seiner Kombinierten. „Am Mittwoch haben wir mit fünf Mann trainiert“, erzählt er, das sei aber nicht außergewöhnlich. Vor Überraschungssiegen wie gegen Montabaur sei der Kader aber nicht größer gewesen. „Es geht in erster Linie um die Einstellung“, betont der Elberter Übungsleiter.


 

SG Weitefeld-Langenbach - SG Birlenbach/Balduinstein


Am Freitag wurde Weitefelds Trainer Jörg Mockenhaupt 50 Jahre alt und ist schon gespannt, wie seine Mannschaft ihn nachträglich in sportlicher Hinsicht erfreuen will. „Die Ergebnisse sind bei uns in Ordnung“, bilanziert er den Start ins neue Jahr.

Dennoch wirke die Mannschaft phasenweise unruhig und nervös und lasse dann leistungsmäßig nach, hat Mockenhaupt festgestellt. Auswärts laufe es ein bisschen besser, doch nun soll Zuhause gegen den Aufsteiger natürlich ein Sieg herbei. „Wir können uns keine Ausrutscher leisten“, mahnt Mockenhaupt. Personell plagen die Weitefelder keine Probleme, sie haben weder Verletzte in ihren Reihen noch Sperren zu verkraften.

„Spaßtraining“, so schildert es Spielertrainer Wladimir Stumpf, stand bei der SG Birlenbach zuletzt auf dem Programm. Die Lust am Fußballspielen soll so zurückkommen. Außerdem wurden Zweikämpfe geübt, denn auf die kommt es an im Abstiegskampf. „Die Moral hat gestimmt bei uns“, blickt Stumpf auf die jüngsten Begegnungen zurück, und körperlich habe jeder alles gegeben. Erfolge blieben aber aus.

Gehäufte Torwart-Patzer sind für den Spielertrainer der zentrale Grund für Niederlagen und den Negativrekord an Gegentreffern in der Liga – 71 mittlerweile. „Eine gut verteidigende Abwehr nutzt da nichts“, sagt Stumpf. Mit seinem Trainerkollegen Bernd Moos erwartet er André Klein aus dem Urlaub zurück. Jeffrey Steinke fehlt dagegen wegen einer Augen-Behandlung. Beide agieren auf der Außenbahn, das hebe sich auf.

 

 

VfL Hamm – FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen


Zwei Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte, die sich aber im Aufwind befinden, stehen sich am Sonntag in Hamm gegenüber. VfL-Trainer Philipp Höhner erwartet daher eine Begegnung auf Augenhöhe. „Es kommt auf Kampf und Leidenschaft an“, hebt er hervor, da müsse jetzt jeder bei der Sache sein.

Ziel des heimstarken VfL Hamm ist es, dreifach zu punkten, um so einen weiteren wichtigen Schritt zum Klassenverbleib zu machen. „Wir sind auf einem guten Weg“, findet der junge Trainer, der zum Personal keine Neuigkeiten zu verkünden hat. Allerdings haben die A-Junioren am Wochenende spielfrei, das verschafft Höhner weitere Optionen bei der Aufstellung und Einwechslungen.

Die Heimstärke Hamms ist auch für Osterspais Trainer Nico Helbach unübersehbar, und „ihr Torverhältnis zeigt, dass sie da unten nicht hingehören“. Gleichwohl will die FSV nachdem exzellenten Start in das neue Jahr weitere Punkte sammeln, denn gegen Ende der Saison stehen etliche Partien gegen Teams aus der Spitzengruppe an. Bis dahin soll das Polster auf die Abstiegsränge noch ein bisschen komfortabler werden.

Basis der jüngsten Osterspaier Erfolge ist eine größere Stabilität, aufgrund der Ballverluste minimiert und kaum Chancen des Gegners zugelassen werden. Kapitän Antony Henrykowski ist dafür ins Abwehrzentrum zurückgerückt, er bildet eine Achse mit dem formstarken Florian Lemler im defensiven Mittelfeld und dem torgefährlichen Adrian Knop. Öfter gewann die Mannschaft zuletzt zu null. Für die Außenverteidigung könnten Max Kirchner und Bej Ali Simbargov zurückkehren.

 

 

VfB Linz – VfB Wissen


Nach dem überraschenden Erfolg über die SG Emmerichenhain tritt der VfB Wissen zum nächsten Vergleich mit einem Spitzenteam an. „Vor Linz habe ich noch mehr Respekt als vor Emmerichenhain“, gesteht Wissens Trainer Dennis Reder vor dem Auswärtsspiel. „Die sind spielerisch und fußballerisch brutal gut für die Bezirksliga. Da macht es selbst als Trainer der gegnerischen Mannschaft Spaß zuzugucken“, erzählt er. „Aber mit Herzblut, Konzentration und Leidenschaft ist alles möglich“, macht Reder Mut und will den Schwung aus dem Emmerichenhain-Spiel mitnehmen. Allerdings fehlen ihm die beiden besten Torschützen: Torben Wäschenbach hat sich das Knie verdreht, Max Ebach wird am Kahnbein operiert und fällt bis zum Saisonende aus. Außerdem ist Till Niedergesäß gesperrt.

Dass die endgültig einer der heißesten Anwärter auf den Titel sind, bewiesen die Linzer am späten Mittwochabend im Spiel gegen Emmerichenhain. „Ich bin unendlich stolz auf meine Jungs. Sie waren 60 Minuten in Unterzahl. Trotzdem war kein Unterschied zu erkennen“, freute sich VfB-Trainer Paul Becker über den Punkt, aber noch viel mehr über die Leistung.

 

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