SV Hundsangen e.V. 1926

04.05.2017, 16:49, Alter: 1 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksligavorschau 28.Spieltag

Von: rhein zeitung

 

 

SG Westerburg/Gemünden - SG Hundsangen/Obererbach


Die Form und die Resultate stimmen bei der SG Westerburg. Trotzdem lässt der aus dem Amt scheidende Trainer Oliver Meuer das Tabellenende und die Entwicklung in der Rheinlandliga nicht aus den Augen, „bis rein rechnerisch alles in trockenen Tüchern ist“. Am Wochenende könnten letzte Zweifel schwinden.

„Der Aufwärtstrend setzt sich fort. Die Mannschaft bildet eine geschlossene Einheit trotz dünnen Kaders“, freut sich Meuer vor der Partie gegen die SG Hundsangen und vermutet, dass seine Spieler ihm ein schönes Abschiedsgeschenk machen wollen. Gegen Hundsangen werde es bei Augenhöhe auf die Tagesform ankommen: „Entscheidend ist, wer mehr investiert und den Sieg mehr will.“

„Die Stimmung ist wieder besser, es wird wieder gelacht im Training“, berichtet Martin Schlimm, der Spielertrainer der SG Hundsangen. Grund für die gelöste Atmosphäre ist das 3:1 gegen den VfB Wissen, das eine Durststrecke beendete. „Eine souveräne Sache“, hat sich Schlimm berichten lassen, der selbst nicht dabei war, aber auch in der nächsten Saison als Spielertrainer fungiert in Hundsangen.

„Die Mannschaft hat Gesicht gezeigt“ und eine Reaktion auf Negativerlebnisse. So soll es weitergehen beim Derby in Gemünden. Bedingt durch Arbeit und Verletzungen werden Ausfälle zu verkraften sein. „Wir pfeifen personell aus dem letzten Loch“, schildert Schlimm. Zufrieden ist er aber mit der Trainingsbeteiligung, die sei stets zweistellig. Im Sommer erwartet er einige Neuzugänge, womöglich verlassen allerdings ebenso zwei wichtige Akteure die SG Hundsangen.

 

 

 

SG Weitefeld-Langenbach - SG Müschenbach/Hachenburg


Als „eher unrealistisch“ stuft Weitefelds Trainer Jörg Mockenhaupt die rechnerisch noch vorhandenen Aussichten auf den Titel ein. Nach der überraschenden Niederlage in Bad Ems ist ihm klar: „Wer eine Spitzenmannschaft sein will, muss so ein Spiel gewinnen.“ Zugleich betont der Coach, dass „für uns die Welt nicht untergeht.“ Den Status als Zuhause ungeschlagene Mannschaft wollen die Weitefelder natürlich dennoch gegen Müschenbach wahren und „zeigen, dass wir nicht umsonst da oben stehen“. „Wir wollen am Freitag wieder in die Spur kommen“, beteuert Mockenhaupt. Nicht mithelfen können voraussichtlich Nikolai Mudersbach, der in Bad Ems eine starke Fußprellung davongetragen hat, und der erkrankte Jan-Erik Schneider.

„Für Weitefeld ist noch nicht alles gelaufen“, meint Müschenbachs Trainer Volker Heun und verschweigt nicht, dass er seinem Ex-Verein den Erfolg gönnen würde: „Vor den Machern Friedel Hees, Stefan Stumpf und Manfred Strunk ziehe ich den Hut.“ Heute Abend muss die Freundschaft jedoch ruhen, denn Müschenbach will noch Tabellensechster werden und endlich gegen einen Spitzenklub punkten. Die Voraussetzungen sind grundsätzlich nicht schlecht. Acht Mal hintereinander hat Heuns Elf nicht verloren, allerdings gelangen während dieser Serie lediglich drei Siege, gegen die oberen vier Vereine gab es noch keine Zähler trotz meist ansehnlicher Leistungen.


 

VfB Wissen - VfL Bad Ems


Mit Platz vier in der Rückrundentabelle und einem 1:0 im Nachholspiel gegen Montabaur zeigt der VfB Wissen eine aufsteigende Tendenz. Trainer Dennis Reder konnte den Sieg am Mittwochabend nicht live miterleben, da er arbeiten musste. Zufrieden ist er selbstverständlich dennoch, zumal drei Spieler aus der Zweiten in der Startelf standen. „Das wollen wir mitnehmen in das nächste Spiel vor eigenem Publikum“, erklärt Reder, am Sonntag ist der VfL Bad Ems zu Gast. „Einsatz und Leidenschaft“, das habe sich gezeigt, könnten zum Erfolg führen, auch wenn nicht die Wunschelf auf dem Spielfeld stehe. „Wir müssen gewarnt sein“, sagt er zugleich über die Bad Emser, die zuletzt gegen Weitefeld überraschten. Im Hinspiel kam der VfB trotz zahlreicher Chancen auf der Insel Silberau nur zu einem 0:0.

VfL-Spielertrainer Kay Ludwig sieht einigen Druck von seiner Mannschaft gewichen durch zwei jüngst gewonnene Begegnungen. Gleichzeitig will er nicht das Ziel aus den Augen verlieren, womöglich noch einen Konkurrenten in der Tabelle zu überholen. „Wissen ist kein einfacher Gegner“, sagt er, doch beim VfB fehle bei individueller Qualität die „mannschaftliche Geschlossenheit“.


 

VfL Hamm - SG Emmerichenhain/Niederroßbach


„Die Jungs sind motiviert, die beiden großen Vereine noch ein bisschen zu ärgern“, erzählt Hamms Trainer Philipp Höhner vor der Begegnung mit dem Tabellenzweiten SG Emmerichenhain. Der Gegner spiele als Aufsteiger eine sehr gute Saison, da müsse jeder an seine Leistungsgrenze herangehen. Defensiv ordentlich stehen, sich aber auch nicht verstecken und schnell nach vorne spielen – das sind Höhners taktische Vorgaben. Personell muss er womöglich zwei angeschlagene Spieler ersetzen, zwei andere könnten wieder zum Kader stoßen. In der neuen Saison sollen fünf A-Junioren aufrücken. Bei zwei Fragezeichen im aktuellen Aufgebot gebe es noch keinen Zugang von außerhalb des Vereins. Höhner arbeitet als Trainer weiter, insgesamt soll der Kader etwas breiter werden. Die Marschroute bei der SG Emmerichenhain ist klar: Drei Spiele gewinnen „und dann sehen, wo wir stehen“, erklärt Trainer Nihad Mujakic. In der Bezirksliga sei alles möglich, knappe Ergebnisse zeugten von der Spielstärke. Zuletzt haben die Aufstiegskandidaten nur noch selten hoch gewonnen. „Jeder weiß, dass es nicht leicht wird, aber wir können stolz sein auf das Erreichte“, teilt Mujakic mit.

Wach sein, Laufbereitschaft beweisen und „eiskalt sein vor dem Tor“ sind die „ganz normalen Aspekte“, die der Trainer vor der Begegnung in Hamm einfordert, ehe das Spitzenspiel gegen Weitefeld lauert. Fabian Göbel wird jetzt am Sonntag beruflich verhindert sein auf Seiten der SG Emmerichenhain. Ansonsten hat Mujakic „alle Mann an Bord“ und seine Elf „immer noch alles selbst in der Hand“.

 


SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen - VfB Linz


Ihr letztes Heimspiel der Saison muss die SG Elbert gegen den Spitzenreiter aus Linz bestreiten. Auch SG-Trainer Michael Diel hält den Kontrahenten für die spielstärkste Mannschaft der Liga. Doch gerade die Größe der Herausforderung soll ein Ansporn sein: Mit einem „kleinen Ausrufezeichen“ gegen Linz ließe sich eine ohnehin gute Saison krönen.

„Geschenke werden wir keine machen“, kündigt Diel deshalb an. Ohne Druck können seine Leute aufspielen und dagegenhalten und vielleicht den Meisterschaftskampf noch spannender machen. Linz habe ein junges Team, das womöglich mal nervös werde und Angst bekomme, Fehler zu begehen so kurz vor dem Aufstieg, meint Diel. Der VfB hat allerdings auch bewiesen, dass er Spiele drehen kann.

 

 

FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen - SG Ellingen/Bonefeld/Willroth


Mit 13:0 jagte die Ellinger zuletzt die SG Birlenbach endgültig in die Kreisliga A. Doch gegen die harmlosen Gäste hatten sie auch leichtes Spiel, diese Begegnung war sicher kein Maßstab für die Aufgabe in Osterspai. Das sieht auch der Ellinger Trainer Thomas Kahler so: „Osterspai hat eine tolle Rückrunde hingelegt. Da gewinnst du mal nicht gerade so im Vorbeigehen. Doch unsere Saison blieb unter den Erwartungen. Da müssen wir jetzt in der Schlussphase noch einmal alles geben, um das Ergebnis noch so gut wie möglich zu gestalten. Ein Sieg in Osterspai ist unser Anspruch.“ Personell wird sich bis zum Ende der Runde wohl nichts mehr ändern. Die SG pfeift aus dem letzten Loch. Gegen Birlenbach saß mit Trainer Kahler praktisch nur ein gesunder Auswechselspieler auf der Bank.



SV Fortuna Nauort - TuS Montabaur


Eine ordentliche Leistung zu bringen steht beim SV Fortuna Nauort im Fokus. „Den Rest können wir nicht beeinflussen“, sagt Spielertrainer Jürgen Ebert nach einem spielfreien Wochenende und vor der Partie gegen den TuS Montabaur. Bei sieben Punkten Rückstand auf den Drittletzten und nur noch drei Spielen sind die Erwartungen in Sachen Klassenverbleib überschaubar beim Aufsteiger.

„Der ,Lucky Punch' ist uns nicht gelungen in den Spielen auf Augenhöhe“, zieht Ebert Zwischenbilanz. So fehlt den Fortunen noch ein Sieg im Jahr 2017 – den zu holen ist ein Ziel für den Rest der Saison, die man „sauber zu Ende spielen“ will. Stephan Weber kehrt nach abgesessener Sperre zurück, Kamtsikis Vangeli ist nach wie vor verletzt. Vielleicht sei der Gegner nicht mehr bis in die Haarspitzen motiviert, hofft Ebert.

Seit dem 0:1 am Mittwoch in Wissen steht fest, dass der TuS Montabaur nicht mehr aufsteigen kann. Sehr überraschend kam dies nicht mehr für die Mannschaft von Trainer Benedikt Lauer. Eigentlich eine gute Auswärtsleistung, dann aber zu wenig Konsequenz im gegnerischen Strafraum und eine eigene Abwehr, die gut steht, aber unglückliche Treffer fängt – das sind Faktoren, die den Erfolg in der Rückrunde hemmten.

„Wir belohnen uns im Moment einfach nicht für den Aufwand, den wir betreiben“, fasst Lauer zusammen. Zum Ausklang soll jedoch noch so üppig wie möglich gepunktet werden, auch, um die Runde mit einem „guten Gefühl“ zu beenden. Nach der Krankheitswelle erscheint die personelle Lage beim TuS wieder als passabel. Simon Schwickert wird am Sonntag fehlen; Waldemar Pineker kehrt zurück, für Sven Baldus reichte es schon in Wissen wieder zu eine

 

Vereinsportal ]  [ Impressum ]  [ Datenschutzerklärung ]  [ Kontakt ]   © 2018 SV Hundsangen
[ Letzte Änderung: 23. Juni 2018 ]