SV Hundsangen e.V. 1926

06.09.2012, 19:04, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Fussball

Bezirksligavorschau 5.Spieltag

Von: rhein Zeitung

 

 

 

Wirges II will wieder zurück an die Tabellenspitze, muss dafür aber auf dem Guckheimer Hartplatz punkten. Müschenbach braucht dringend die ersten Punkte, und Hundsangen verliert seine beiden "aggressive Leader". Für Spannung am vierten Spieltag in der Bezirksliga Ost ist also wieder mal gesorgt.

 

SG Hundsangen/Obererbach - FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen (So., 14.30 Uhr).

 

Geschafft: Die SG Hundsangen/Obererbach hat den ersten Sieg der Saison eingefahren. Von Aufbruchstimmung will Trainer Ralf Hannappel aber noch nichts wissen: "Leider nicht, denn mit Eugen Reiner und Stefan Sprenger haben sich unsere ,aggressive Leader' schwer verletzt." Trotzdem war er zufrieden mit dem 3:1 im Derby bei der SG Guckheim, das seiner Meinung nach alles andere als ein "unterirdisches Spiel" war, und hofft, dass seine Elf auch am Sonntag gegen den FSV Osterspai, der zuletzt den ersten Punkt der Saison geholt hat, als Sieger vom Platz geht. "Wir beurteilen den Gegner nach dem Spiel gegen Bad Ems, aber dass wir gegen den Aufsteiger gewinnen müssen, ist klar", will Hannappel die Klatschen des Gegners zum Saisonauftakt außen vor lassen.

Den ersten Punkt in der neuen Klasse geholt, aber trotzdem nicht ganz zufrieden. So kann man die Gemütslage beim Neuling vom Rhein Osterspai zusammenfassen. Warum? "Weil man als Aufsteiger seine Heimspiele gewinnen muss, wenn es geht. Und am Samstag wäre das mit so vielen Torchancen möglich gewesen", erklärt Osterspais Übungsleiter Marc Mies, warum er mit dem 1:1 gegen Bad Ems nicht glücklich ist. Mit dem Auswärtsspiel bei der SG Hundsangen, die jüngst ihren ersten Sieg der Saison hat einfahren können (3:1 in Guckheim), steht den Aufsteigern eine ganz schwere Hürde bevor. "Das ist eine Spitzenmannschaft, wir müssen wieder 100 Prozent geben und dann sehen, was dabei herauskommt", weiß Mies und freut sich, dass bis auf Florian Lemler (Bänderverletzung) wieder alle potenziellen Stammspieler im Kader stehen können. "Wir haben unsere Erfahrungen gemacht und sind auf dem richtigen Weg", hofft der Trainer, dass das zarte Osterspaier Pflänzchen in der Bezirksliga am Sonntag in Hundsangen nicht sofort wieder eingeht.

 

 

SG Guckheim/Kölbingen - Spvgg EGC Wirges II (So., 14.30 Uhr).

 

An der Derbyniederlage hatte Guckheims Trainer Stefan Schäfer, der am Sonntag selbst wieder eingreifen wird, schwer zu knabbern: "Die Art und Weise war nicht in Ordnung. Wir haben zu wenig miteinander gespielt." Den kommenden Gegner sieht Schäfer als Favorit: "Die sind homogen, gefestigt und spielstark. Die Ergänzungen aus der ersten Mannschaft machen oft den Unterschied." Für die Elf von Trainer Stefan Waßmann war das 1:1 gegen Engers ein "gefühlter Sieg". Am Sonntag erwartet Waßmann ein "verdammt schwieriges" Spiel: "Wir müssen von Beginn an kämpfen, wer dann mehr investiert, wird gewinnen." Das Ziel der Wirgeser für die nächsten Wochen soll sein, die Tabellenführung wieder zu erkämpfen. Da wäre ein Sieg beim Spitzenteam aus Guckheim Gold wert.

 

 

SG Puderbach - SC Berod-Wahlrod (So., 14.30 Uhr).

 

Einige Angebote hat Thomas Schäfer in dieser Woche bekommen. Allerdings nicht als Trainer oder Spieler bei einem anderen Verein, sondern zum Schachspielen. Nach seinem verbalen Aussetzer gegenüber Schiedsrichter Fuat Yalcinkaya, er solle doch lieber Schach spielen gehen, musste der Spielertrainer des SC Berod-Wahlrod einiges über sich ergehen lassen. Vor allem, weil seine Mannschaft danach in Unterzahl eine Halbzeit lang alles abgerufen hatte, um den knappen 1:0-Vorsprung gegen Rheinbreitbach über die Zeit zu bringen. "Das war schon klasse", lobt Schäfer sein Team, der sich so etwas gegen Puderbach nicht mehr erlauben darf. Da erwartetet seine Elf nämlich ein Kaliber, das aus einem anderen Holz geschnitzt ist. Von einem "sehr kompakten, kampfstarken und äußerst disziplinierten" Gegner spricht Schäfer. Bis auf die nach wie vor verletzten Dennis Hähr und Simon Oberender sind bei Berod alle Mann an Bord.

 

 

SG Westerburg/Gemünden - TuS Montabaur (Fr., 19.30 Uhr).

 

Westerburgs Spielertrainer Oliver Meuer sieht in der Partie am Freitag ein richtungsweisendes Spiel für seine Mannschaft: "Wenn wir gewinnen, haben wir erst einmal Ruhe, wenn wir verlieren, sind wir wieder von Beginn an unten dabei." Gegen den spielstarken TuS Montabaur gilt es vor allem, die starke Offensivreihe der Kreisstädter auszuschalten. Darüber hinaus wollen die Westerburger aber auch selbst wieder schnell nach vorne spielen und die Niederlage beim aktuellen Tabellenführer in Nievern wettmachen. Die Tormaschine des TuS Montabaur läuft derweil auf Hochtouren. Zuletzt bekam das beim 7:2 die SG Miehlen zu spüren. Montabaurs Abteilungsleiter Kurt Atzinger sieht den kommenden Gegner Westerburg aber als "echten Prüfstein": "Die sind kampfstark und unsere Leistung muss weit über das Schönspielen hinaus gehen." Trotzdem wollen die Kreisstädter, bei denen Niko Weber beruflich bedingt ausfällt, erneut ihre Stärken in der Offensive ausspielen und als Sieger vom Westerburger Hartplatz Platz gehen.

 

 

SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald - SG Herdorf (Fr., 19.30 Uhr).

 

Nach drei Spieltagen zeichnen sich Tendenzen ab. Wie nicht anders erwartet, führt der (bisherige) Weg der SG Weitefeld wieder in die Spitzengruppe, wenngleich Trainer Volker Heun noch nicht so ganz zufrieden ist mit seiner Mannschaft: "Gegen Müschenbach haben wir vor Augen geführt bekommen, wie viel man investieren muss, um in dieser Liga erfolgreich zu sein." So quälte sich das junge Team beim Aufsteiger zu einem 1:0-Arbeitssieg. Am Freitag steht den Weitefeldern nun im Derby gegen Herdorf ein echter Härtetest bevor, und Heun schiebt die Favoritenrolle gerne an die Gastmannschaft weiter: "Wir haben die letzten beiden Spiele gegen die verloren, unter anderem mit 4:6 auf eigenem Platz. Außerdem haben wir zurzeit personell ein paar Probleme. Das heißt natürlich nicht, dass das Spiel bereits entschieden ist."

 

 

VfL Bad Ems - SG Müschenbach/Hachenburg (Fr., 20 Uhr).

 

Zwei bislang sieglose Mannschaften treffen am Freitag auf der Bad Emser Insel Silberau aufeinander. Der Aufsteiger aus Müschenbach, der in der vergangenen Woche knapp mit 0:1 gegen Weitefeld verloren hat, drängt auf den ersten Punktgewinn der Saison: "Wir haben gegen Weitefeld eine Leistung gezeigt, auf die man aufbauen kann. Was uns fehlt, ist ein Erfolgserlebnis", will Trainer Marco Schnell noch nicht schwarz sehen. Problem bei den Müschenbachern ist das Fehlen der kompletten Angriffsreihe und damit der Durchschlagkraft: "Wir spielen mit Mittelfeldspielern im Sturm, diese Spieler fehlen dann aber im Mittelfeld", analysiert Schnell das Defizit seiner Elf. Den kommenden Gegner aus Bad Ems hat er beim 1:1 in Hundsangen gesehen: "Das ist eine kampfstarke und bei Standards sehr gefährliche Mannschaft. Es wird ein sehr schweres Spiel."

 

 

SG Miehlen/Nastätten - FV Engers (Sa., 18 Uhr).

 

Für die Kombinierten aus dem Mühlbachtal drängt bereits die Zeit: "Wäre schön, wenn wir langsam anfangen würden zu punkten", weiß auch Trainer Rüdiger Graden, dass seine Mannschaft nach drei Niederlagen zum Saisonauftakt schon unter Zugzwang steht. "Vergangene Woche hat uns die Kompaktheit komplett gefehlt", analysiert Graden die deftige 2:7-Klatsche beim TuS Montabaur. Gegen den FV Engers, der kürzlich den ersten Zähler verbuchte, will der erfahrene Spielertrainer mit seiner Mannschaft zunächst einmal ein Ziel erreichen: "Wir müssen endlich einmal zu Null spielen und unser Spiel 90 Minuten lang auf den Platz bringen, nicht immer nur phasenweise." Dass seine Mannschaft auch gegen einen starken Gegner in der Lage ist, "immer ein, zwei Tore zu schießen" weiß Graden. Und genau deshalb hofft er, dass seine Elf ohne Gegentor bleibt und zum ersten Punktgewinn kommt.

 

 

SV Rheinbreitbach - SG Nievern/ Fachbach (So., 14.30 Uhr).

 

Die Grün-Weißen grüßen derzeit vom Platz an der Sonne als alleiniger Tabellenführer: "Das ist eine schöne Momentaufnahme, aber es werden auch noch andere Zeiten kommen", will Trainer Murat Saricicek den optimalen Saisonstart mit neun Punkten aus drei Spielen nicht überbewerten: "Wir hatten ein schweres Spiel gegen Westerburg, die haben's klasse gemacht, aber wir haben gut gekämpft und man muss nicht immer schön spielen."

Besonders freute sich der Nieverner Übungsleiter, dass seine Elf endlich zu Null spielte. Dass das auch gegen Rheinbreitbach wieder der Schlüssel zum Erfolg sein wird, weiß Saricicek, will aber mit seiner Truppe auf dem Kunstrasenplatz auch wieder nach vorne spielen. Von seiner Mannschaft erwartet er, dass sie gegen den Aufsteiger, den der engagierte Trainer beim 0:1 bei Berod-Wahlrod beobachtet hat, das reifere Team ist. "Das ist eine gute, kompakte Truppe, ohne Stars, das wird sehr schwer", schätzt er den Aufsteiger als gefährlich ein. Der Einsatz von Matthias Hoffmann ist noch fraglich.

 

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[ Letzte Änderung: 21. April 2018 ]