SV Hundsangen e.V. 1926

06.06.2016, 13:08, Alter: 2 Jahre
Kategorie: Fussball

Birlenbach in der Bezirksliga

Von: rhein zeitung

 

 

 

SG Birlenbach macht es spannend

Torloses Remis gegen TuS KK reicht zum Sprung in die Bezirksliga

 

Ein torloses Unentschieden gegen den TuS Katzenelnbogen-Klingelbach reichte der SG Birlenbach/Balduinstein am 30. Spieltag der Kreisliga A zum Aufstieg in die Bezirksliga Ost.

 

Das „Schaulaufen“ in der Schlussrunde wurde allerdings zu einer zähen Angelegenheit. Die Partie musste wegen einer Verletzung des Gästespielers Janning Fliegel kurz vor der Pause für mehr als eine Stunde unterbrochen werden. Der Unparteiische Vincent Hardt aus Altendiez pfiff die Begegnung erst wieder an, nachdem der Mittelfeldmann des TuS mit Verdacht auf Armbruch vom Krankenwagen abgeholt worden war.

Die Nummer eins im Kreis stand auf den T-Shirts, die sich elf Birlenbacher samt Auswechselspielern, Trainern und Betreuern jubelnd nach dem Schlusspfiff überstreiften, nachdem man den Dauerkonkurrenten TuS Gückingen auf der Zielgeraden endgültig abgehängt hatte.

„Mit Wladimir Stumpf zusammen habe ich die Mannschaft in einer schwierigen Situation übernommen. Die Jungs haben voll mitgezogen und waren sehr stabil. Wir haben Riesenspiele gemacht und hatten auch das nötige Glück. Es ist unfassbar“, drückte der Birlenbacher Trainer Bernd Moos das Fußballmärchen in wenigen Worten aus.

 

Bei der Übernahme des Trainerduos hatte der frisch gebackene A-Liga-Meister nach sechs Spieltagen gerade einmal vier Punkte auf dem Konto. Es folgte eine unglaubliche Serie von 24 ungeschlagenen Partien, die den dritten Bezirksliga-Aufstieg in zehn Jahren ermöglichte.

 

 

Bei drückender Schwüle wollten die Hausherren nichts dem Zufall überlassen. Allerdings bot der Neuling wenig Räume an für die ganz auf Angriff eingestellte Platz-Elf. Nach Ballverlust zog sich der Aufsteiger nahezu komplett zurück. Birlenbach fehlte der Schwung im Aufbau. Auf Vorarbeit Omed Chulies prallte der Schuss Wladimir Stumpfs von der Latte zurück (21.). Beim Spitzenreiter schien Geduld gefragt, da die Offensive der Einricher praktisch nicht stattfand.

 

Nach der längeren Zwangspause setzte die heimische SG nach. Zeitweise herrschte Belagerungszustand im Katzenelnbogener Strafraum. Die schwierigen Aufgaben meisterte Schlussmann Marco Gemmer. Als Mathias Arnolds nach einem TuS-Fehlpass freie Bahn hatte (77.), reagierte der Keeper ebenso glänzend wie bei der Direktabnahme Marcel Hannappels per Fußabwehr (80.). Zu guter Letzt scheiterte Arnolds am Außennetz (88.), was den folgenden Feierlichkeiten allerdings keinen Abbruch tat.

 

 

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