SV Hundsangen e.V. 1926

23.03.2017, 07:32, Alter: 2 Jahre
Kategorie: Fussball

Birlenbach und Elbert verlieren

Von: rhein zeitung

 

 

 

 

SG Elbert kassiert eine Schlappe  

 

FSV Osterspai setzt Erfolgsserie mit einem deutlichen 4:0-Heimsieg fort

 

Die FSV Osterspai/ Kamp-Bornhofen hat am späten Mittwochabend ihre tolle Serie in der Fußball-Bezirksliga Ost fortgesetzt. In einer vom kommenden Wochenende vorgezogenen Partie bezwang das Team von Trainer Nico Helbach die SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen mit 4:0 (1:0) und verschaffte sich zunächst einmal mächtig Luft im Abstiegskampf und kletterte auf einen einstelligen Rang. Der Gast hingegen blieb auch nach seiner achten Saisonniederlage im sicheren Mittelfeld.

 

Die FSV bot die gleiche Start-Elf auf wie beim jüngsten 1:0-Derbysieg auf der Bad Emser Insel Silberau, die nach drei Dreiern hintereinander mit entsprechend breiter Brust in die Partie ging. Die Kombinierten aus dem unteren Westerwald hingegen mussten zunächst zu zehnt auskommen, da Angreifer Jonas Klotz erst fünf Minuten nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Sören Müller zur Verfügung stand. Beeindrucken ließ sich die von Michael Diel trainierte Elf davon freilich nicht.

 

Es entwickelte sich eine muntere Partie. Nachdem Marvin Huss beim ersten nennenswerten Vorstoß an SG-Keeper Kevin Jung gescheitert war (3.), hatte Marius Otto nach einem zunächst abgewehrten Freistoß das 0:1 auf dem Fuß. Der aus rund 18 Metern abgegebene Nachschuss des Mittelfeldspielers klatschte jedoch gegen die Latte des von Daniel Voß gehüteten Gehäuses (20.).

Wenige Minuten später wehrte Voß dann einen Klotz-Schuss mit guter Reaktion ab. Auf der anderen Seite fehlte den Abschlüssen von Adrian Knop und Florian Lemler die nötige Präzision. Sein Ziel verfehlte dann auch der junge Christian Stera mit seinem Schuss aus 15 Metern (32.).

Trotz der Dunkelheit aus heiterem Himmel fiel dann die Führung für die Rhein-Anlieger. Auf der linken Elberter Abwehrseite leistete sich Tobias Brand einen haarsträubenden Fehlpass, den such Adrian Knop erlief, allein auf Kevin Jung zusteuerte, diesen in aller Seelenruhe gekonnt umspielte und die Kugel über die Linie in die Maschen setzte (37.). Nur wenig später nahm ein Elberter Abwehrbein einem Schuss von Marvin Huss die Schärfe, so dass Jung problemlos diese Situation bereinigen konnte. So ging es mit einer knappen Führung für die FSV in die Kabinen.

Für die schnelle Vorentscheidung sorgte dann abermals Knop, als er nach einem mustergültigen Angriff seiner Mannschaft über die linke Seite den abgeblockten Schuss Thomas Lemlers zum 2:0 verwertete (52.).

Die Elberter stellten taktisch auf ein 4:2:3:1 um. Kapitän Alexander Gombert rückte nach vorn, um mehr Wucht in den Angriff zu bringen. Das brachte aber nichts, denn Thomas Lemler machte auf der Gegenseite mit dem 3:0 endgültig den Sack zu (68.). FSV-Schlussmann Voss verwehrte dann Matthias Stera mit starker Parade den Ehrentreffer (75.). Lemler schnürte dann ebenfalls noch seinen Doppelpack, nachdem er vom über die rechte Flanke energisch durchgebrochenen Knop mustergültig bedient worden war (83.).

 

„Wir haben uns die ersten Tore mal wieder quasi selbst geschossen. Danach fehlte uns der Biss, der uns noch in der Hinrunde ausgezeichnet hatte, bilanzierte Elberts Trainer Michael Diel.

 

 

 

Westerburg dreht nach einer Stunde richtig auf

 

 SG Birlenbach/Balduinstein verliert Kellerduell nach 1:0-Pausenführung mit 1:5

 

Die SG Westerburg/Gemünden lag im Kellerduell der Fußball-Bezirksliga Ost nach einer Stunde noch mit 0:1 zurück, doch bei der in der Endphase total einbrechenden SG Birlenbach/Balduinstein gelang der Mannschaft von Trainer Oliver Meuer dann noch ein wichtiger und in der Höhe überraschender 5:1-Erfolg.

 

Das Kellerduell begann für die Gastgeber durchaus verheißungsvoll, denn nach nur drei Minuten musste Westerburgs Torwart Niklas Leukel den Ball nach dem Freistoß von Moritz Detrois bereits aus dem bedrohten Eck fischen. In der Folge entwickelte sich ein Kellerduell, in dem beide Mannschaften mit Einsatz und Kampf ihre Vorteile suchten. Gefahr entstand, wenn überhaupt, fast nur aus Standardsituationen, aus dem Spiel heraus ging beiderseits wenig. Langsam erarbeiteten sich die Westerburger klare Feldvorteile, doch bei den Abschlüssen fehlte die Präzision – sie endeten nach Freistößen in der Abwehrmauer der Einheimischen oder verfehlten das Ziel. So blieb Birlenbachs Torhüter Mario Nöllge lange Zeit ohne ernsthafte Prüfung, weil seine vielbeinig verteidigenden Vorderleute ihm die Arbeit abnahmen.

 

Zwar kamen die Birlenbacher durch die Westerburger Initiative, das Spiel an sich zu reißen, nur zu wenigen gelungenen Offensivaktionen, doch in der 42. Minute gingen die Platzherren in Führung. Zunächst wehrte Leukel den Schuss von Detrois aus spitzem Winkel nach André Kleins Pass zur Ecke ab, doch daraus fiel das 1:0: Nach Jeffrey Steinkes Hereingabe traf Benjamin Huwer am kurzen Pfosten per Kopf zur Birlenbacher Pausenführung.

Nach dem Wechsel versuchten die Westerburger, mit langen Bällen ihre Offensivkräfte zu füttern, doch Birlenbach verteidigte mit Mann und Maus die knappe Führung. Julian Gläsers abgefälschter Schuss nach einer Stunde und Manuel Jungs Kopfball nach einer Ecke eine Minute später flogen über die Torlatte der Gastgeber.

Doch dann platzte der Knoten beim bislang offensivschwächsten Team der Liga. Gläser traf von der Strafraumgrenze in der 63. Minute zum 1:1. Birlenbach hatte zweimal die Chance, erneut in Führung zu gehen durch Detrois (68.) und Huwer (70.), doch die Einschläge gab es nun in schneller Folge auf der Gegenseite. Der erst vier Minuten zuvor eingewechselte Tom Holzhäuser brachte die Westerburger nach Justin Keelers Vorarbeit in der 72. Minute in Führung. Torjäger Marvin Binge profitierte dann von den schönen Zuspielen von Tjark Benner (76.) und Tamas Major (77.), der dann in der 89. Minute zum 5:1-Endstand traf – diesmal nach Binges Vorarbeit.

 

„Wir haben schon in der ersten Hälfte Glück gehabt, nach der Pause konnten wir dem Westerburger Druck nicht mehr standhalten“, bilanzierte Birlenbachs Spielertrainer Wladimir Stumpf. „Wir haben in der zweiten Halbzeit guten Fußball gespielt und haben tolle Kombinationen gezeigt“, war Oliver Meuer am Ende sehr zufrieden.

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