SV Hundsangen e.V. 1926

05.01.2017, 06:42, Alter: 2 Jahre
Kategorie: Fussball

bis zu 100 000 Euro Strafe, wenn

Von: rhein zeitung

 

 

Burgbrohl will Saison doch zu Ende spielen

 

Rückzug hätte bis zu 100 000 Euro an Strafen nach sich gezogen – Reserve hilft nun aus

 

 

Aus der Not heraus hat die SpVgg Burgbrohl Mitte Dezember dem Regionalverband Südwest ihre Absicht mitgeteilt, die Saison in der Fußball-Oberliga nicht zu Ende zu spielen (die RZ berichtete). So wird es nun aber doch nicht kommen. Denn einer noch größeren Not gehorchend, hat der in Schwierigkeiten geratene Verein sich dazu entschlossen, die Runde nun doch sportlich zu Ende zu bringen.

 

Den Ausschlag zu diesem Umschwung haben vornehmlich finanzielle, aber auch sportliche Gründe gegeben. Andernfalls hätte die SpVgg zum einen eine erkleckliche Strafe vonseiten des Verbandes erwartet, zum anderen darüber hinaus noch deutlich höhere Schadensersatzforderungen der 17 Konkurrenzvereine aus der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Bis zu 100 000 Euro hätten so leicht zusammenkommen können.

 

„Als Vorsitzender musste ich auch an den Gesamtverein denken. Das hätten wir nicht bezahlen können“, erklärt der Vorsitzende Ralf Dünchel. Die SpVgg zählt rund 470 Mitglieder, darunter 110 Fußballer, dazu gibt es noch Abteilungen im Badminton, Radsport, Turnen, Volleyball und der Leichtathletik

 

Sportlich hätte der Verein zudem vor der Schwierigkeit gestanden, dass die zweite Fußballmannschaft im Falle einer Abmeldung der ersten Mannschaft in der nächsten Saison in der D-Klasse hätte antreten müssen, womit sich die Fußballabteilung um eine Perspektive gebracht sähe. Schließlich hat die Reserve derzeit als Tabellenführer der Kreisliga C Ahr den Aufstieg in die B-Klasse vor Augen, wo die SpVgg in der nächsten Saison gern vertreten wäre.

 

Und auf der zweiten Mannschaft ruhen nun auch die Hoffnungen für die angestrebte Notlösung. Spieler aus dem ausreichend großen Kader sollen die Oberligasaison zu Ende spielen, betreut auch vom Trainer der Reserve, Thorven Fiedler, während der Rest weiter am Projekt B-Klassenaufstieg arbeiten kann und soll. „Eine andere Lösung gab es praktisch nicht“, erklärt Rechtsanwalt und Dr. jur. Diplom-Betriebswirt Edgar Eich, der die Burgbrohler in dieser Angelegenheit berät.

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[ Letzte Änderung: 22. September 2018 ]