SV Hundsangen e.V. 1926

13.10.2016, 07:35, Alter: 1 Jahre
Kategorie: Fussball

Eisbachtal und TUS Koblenz weiter im Pokal

Von: rhein zeitung

 

 

TuS Koblenz erfüllt Pflichtaufgabe beim SC Vallendar

 

 

Der Fußball-Regionalligist TuS Koblenz steht nach dem ungefährdeten 6:0 (2:0)-Sieg beim B-Ligisten SC Vallendar (grün-weiße Trikots) im Viertelfinale des Wettbewerbs um den Rheinlandpokal. Der drückend überlegene Favorit benötigte im Achtelfinale vor 731 Zuschauern immerhin 28 Minuten, um das Vallendarer Bollwerk erstmals zu knacken. Nach einer Flanke von Armin Jusufi traf Julian Grupp aus kurzer Distanz zum 1:0 für den Regionalligisten. Zehn Minuten später sorgte André Marx nach einem Eckball für die Koblenzer 2:0-Pausenführung. Im zweiten Durchgang trafen Dejan Bozic (55.), Grupp (58.), Marcel Stieffenhofer (75.) und Michael Stahl (90.) zum 6:0-Endstand. Die einzige Chance des tapfer kämpfenden B-Ligisten aus Vallendar vergab Michael Ester in der 14. Minute, als er einen verunglückten Rückpass des Koblenzer Profis Robert Stark nicht nutzen konnte

 

 

 

 

Eisbachtal erreicht das Viertelfinale

Rheinlandligist setzt sich in der Verlängerung gegen SG Müschenbach durch

 

 

Schwerstarbeit mit einer halben Überstunde hatten die Eisbachtaler Sportfreunde zu verrichten, um mit einem letztlich verdienten 3:1-Sieg nach Verlängerung bei der sich tapfer wehrenden SG Müschenbach/Hachenburg ins Viertelfinale des Fußball-Rheinlandpokals einzuziehen. „Müschenbach hat uns einen guten Kampf geliefert“, lobte Eisbachtals Trainer Marco Reifenscheidt den Bezirksligisten.

 

Bis Mitte der zweiten Halbzeit sahen die 120 Zuschauer im Hachenburger Stadion noch keinen prickelnden Pokalkampf, es gab kaum Torraumszenen. Die Eisbachtaler hatten zwar mehr Ballbesitz, konnten aber ihre Schnelligkeitsvorteile auf den Außenpositionen nicht wirkungsvoll ausnutzen und agierten insgesamt nicht zwingend genug

 

Die SG Müschenbach/Hachenburg hielt gut mit. Trainer Volker Heun hatte in Benny Walkenbach und Maximilian Mies zwei robuste Spieler auf der Doppelsechs aufgeboten, die die Eisbachtaler vom Tor der Gastgeber fernhalten sollten. Insgesamt wirkte der Bezirksligist in seiner Abwehrarbeit sehr konzentriert und kompakt. In der 5. Minute jagte Ihsan Sönmez nach Walkenbachs Ecke den Ball aus zehn Metern über das Gästetor.

In der Endphase der ersten Hälfte erhöhte der Rheinlandligist ein wenig die Schlagzahl. Nach Moritz Hannappels Flanke von der linken Seite ließ Julian Hannappel in der 39. Minute einen Gegenspieler aussteigen, doch verfehlte sein Abschluss knapp das Tor. Fünf Minuten später schien SG-Torhüter Jan Böhning schon geschlagen, als Manuel Haberzettl im Anschluss an einen Freistoß geschickt gegen seine Laufrichtung köpfte, doch Walkenbach im letzten Moment vor der Linie klärte.

Auch in Halbzeit zwei hatte der Bezirksligist die erste gute Möglichkeit, in Führung zu gehen. Nach Gerrit Oettgens Tempodribbling durchs Mittelfeld tauchte Dawid Rystwej in der 47. Minute frei vor Torwart Daniel Erbse auf, setzte den Ball aber am Tor vorbei.

In der 76. Minute verlängerte Ihsan Sönmez einen von Andreas Bleich mit Schnitt vor das Eisbachtaler Tor gebrachten Freistoß per Kopf zum 1:0. Doch nur eine Minute später stand es 1:1. Böhning konnte Masaya Omotezakos strammen Distanzschuss an die Latte lenken, doch Müschenbachs Abwehrspieler Robin Kunz beförderte den abprallenden Ball zum Ausgleich über die Linie. „Schade, dass das 1:1 so unglücklich und schnell fiel, sonst wäre die Überraschung möglich gewesen“, meinte Müschenbachs Trainer Volker Heun. Nur 120 Sekunden später sowie eine Minute vor Ablauf der 90 Minuten verhinderte Böhning zweimal den Rückstand seiner Elf gegen Moritz Hannappel – nun war endlich Musik im Spiel.

 

In der Verlängerung wirkten die Eisbachtaler wesentlich spritziger, Müschenbach konnte nun kaum noch für Entlastung sorgen. In der 99. Minute lenkte Böhning Marvin Kleinmanns Kopfball an die Latte. Der Rheinlandligist ließ aber nicht mehr locker und wurde spät belohnt. Moritz Hannappel erzielte in der 117. und 119. Minute, jeweils nach Vorarbeit von David Röhrig, die entscheidenden Treffer zum 2:1 und 3:1-Endstand.

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