SV Hundsangen e.V. 1926

24.11.2011, 08:13, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Fussball

Ergebniss Rheinland Pokal

Von: rhein zeitung

Eine Halbzeit lang durften gestern Abend die Fans des Fußball-Bezirksligisten SG Nievern/Fachbach auf eine faustdicke Überraschung im Rheinlandpokal hoffen, doch dann behielt Oberligist Spvgg Eintracht Glas-Chemie Wirges an der Früchter Straße dann doch noch deutlich und standesgemäß mit 3:0 die Oberhand und zog programmgemäß in die fünfte Runde ein. Die Partie Gückingen gegen Linz wurde abgesagt



SG Nievern/Fachbach - Spvgg EGC Wirges 0:3 (0:0).

Respektable 50 Minuten stand beim krassen Außenseiter die Null an der richtigen Stelle. Dabei rieben sich die 110 Zuschauer auf den Höhen Nieverns verwundert die Augen, denn nicht der Oberliga-Siebte, sondern die zuletzt in der Bezirksliga nicht sonderlich erfolgreichen Kombinierten verbuchten während der ersten 45 Minuten Vorteile. EGC-Keeper Nicola Beslac musste mehr eingreifen, als er erwartet hätte. Seine besten Paraden zeigte er gegen Stefan Deusners Distanzschuss (22.) und bei einem Kopfball von Matthias Krauß auf Freistoß Timo Hoffmeyers (27.). Glück hatte Beslac, als Salvatore Mayer aus spitzem Winkel den Ball nicht richtig traf (28.).

Bei den Westerwäldern wusste Yuri Pineker aus einer Vorlage Daniel Bodes kein Kapital zu schlagen (7.), der noch vor der Pause verletzt ausgeschiedene Yannick Finkenbusch verfehlte den Nieverner Kasten (10.), und Kodai Stalph blieb an SG-Keeper Dennis Preuschoff hängen, nachdem er sich gegen Bastian Schupp und Hoffmeyer durchgesetzt hatte (32.). Ansonsten taten sich die Blau-Weißen bei ihrem Versuch, mit Kurzpassspiel nach vorne zu kommen, recht schwer.

Mit einem Doppelschlag aber rückte der Favorit kurz nach Wiederbeginn die Verhältnisse gerade: Zunächst traf der in die Offensive gerückte Manfred Hannappel nach Pinekers Steilpass (50.) ebenso sehenswert wie kurz darauf Routinier Arjan Dervishay, der einen Freistoß aus 19 Metern über die Mauer in die Maschen schlenzte (55.). Der Rest war dann nur noch Formsache. Pineker sorgte nach einem flotten Angriff über die rechte Seite für das 0:3 (66.).

Die Gastgeber brachen aber nicht ein, sondern zogen das Ding trotz des aussichtslosen Rückstands diszipliniert durch, was ihnen ein Kompliment von EGC-Fußball-Lehrer Stefan Ruthenbeck einbrachte. „Sie haben tief gestanden und uns damit das Leben schwer und ein Riesen-Spiel gemacht. Respekt. Als wir uns an den ungewohnten Platz gewöhnt hatten, fielen dann aber auch die Tore.“ Kollege Björn Wickert konnte trotz des Ausscheidens sehr zufrieden sein. „Wir haben in der ersten Halbzeit die Vorgabe, tief zu stehen, optimal umgesetzt und hatten da sogar die besseren Torchancen. In dieser Form brauchen wir uns in der Liga keine Sorgen zu machen. Schade, dass unsere erste Unachtsamkeit gleich mit dem ersten Gegentor bestraft wurde. Unsere Mannschaft hat sich aber nach dem 0:3 nicht hängen lassen und alles dafür getan, nicht noch mehr Tore zu kassieren.“



SG Mülheim-Kärlich - TuS Koblenz wegen Nebels beim Stand von 0:1 abgebrochen.

1200 Fans wollten die Partie sehen. Beim Stand von 1:0 für die TuS brach der Unparteiische Alexander Müller aus Mendig die Begegnung ab, nachdem sich nach 35 Minuten der Nebel nochmals verdichtet hatte. „Die Entscheidung ist absolut nachvollziehbar“, sagte auch Hans Christmann, Spielausschussvorsitzender des Fußballverbands Rheinland. „Ich war von Beginn an skeptisch, ob das gut gehen würde.“ Zwar führte der Favorit durch einen Treffer von Mineiro mit 1:0 (20.), das war es aber auch, was die TuS anzubieten hatte. Spielerisch war Koblenz nicht in der Lage, den Rheinlandligisten auseinander zu nehmen. Im Gegenteil: Mülheims Steffen Pistono hätte den Ausgleich erzielen können – wenn nicht sogar müssen (22., 24.).

 

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