SV Hundsangen e.V. 1926

01.09.2016, 07:26, Alter: 2 Jahre
Kategorie: Fussball

Ergebnisse 2. Rheinlandpokal Runde

Von: rhein zeitung

 

 

SG Hundsangen/Obererbach - Spfr Eisbachtal 6:7 nach Elfmeterschießen (3:3, 2:2).

 

Der gastgebende Bezirksligist begann vor 300 Zuschauern auf dem kleinen, aber feinen Rasenplatz in Dornburg-Thalheim recht couragiert, war vor allem nach Ecken und Einwürfen durchaus gefährlich und kam zu Halbchancen durch Julian Jung (5.) und Chihiro Nogi (12.). Bei der ersten dicken Gelegenheit zielte Martin Schmalz auf der Gegenseite zu zentral, so konnte Hundsangens Schlussmann seinen Schuss und den Nachschuss parieren. Langsam bekamen die Eisbachtaler die Begegnung immer besser in den Griff und landeten nach einer guten halben Stunde einen Doppelschlag. Max Olbrich (31.) mit einem Schuss ins kurze Eck und Manuel Haberzettl (33.) per Strafstoß nach einem Foul an Schmalz sorgten für die 2:0-Pausenführung des Rheinlandligisten. Der aber konnte sich seines Sieges damit noch nicht sicher sein. In der 58. Minute verkürzte Kelvin Rodrigues Lima mit einem Flachschuss aus 25 Metern auf 1:2. Drei Minuten später legte sich der Torschütze den Ball nach Fabian Steinebachs Steilpass etwas zu weit vor. Eisbachtals Torwart Johann Heinz, der beim Gegentor weggerutscht war, konnte daher klären. Hundsangen hatte aber nun Oberwasser und kam in der 66. Minute zum 2:2. Erneut war es Lima, der sich gegen drei Eisbachtaler durchsetzte und mit einem Schuss ins lange Eck ausglich. Auch nach fünf Minuten der Verlängerung war die Eisbachtaler Abwehr zu passiv. Fabian Steinebach bediente Sebastian Schneider, der unbedrängt zum 3:2 einschoss. Erst in der letzten Minute der Verlängerung retteten sich die Eisbachtaler durch David Röhrigs Tor zum 3:3 ins Elfmeterschießen.


Hier hielt Eisbachtals Torhüter Johann Heinz Hundsangens ersten und vierten Schuss von Julian Jung und Tommy Brühl, bei den Sportfreunden rutschte Moritz Hannappel aus und schoss den zweiten Elfmeter über das Tor. Die anderen sieben Schützen trafen.

 

 


SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen - FV Engers 0:5 (0:3).

 

Nach dem schwachen Start in der Bezirksliga verkauften sich die Elberter durchaus ordentlich und hatten vor der Pause gute Chancen durch Franz Müller, Christian Stera und Jonas Klotz. Fürs Toreschießen waren vor gut 100 Zuschauern in Welschneudorf aber die Engerser zuständig. Nach einem etwas zu kurz geratenen Rückpass von Alexander Gombert kam SG-Keeper Kevin Jung in die Bredouille gegen Sascha Kaiser. Die folgende Aktion wertete Schiedsrichter Dirk Huster als Foulspiel, den fälligen Elfmeter verwandelte Björn Kremer sicher (19.). Kaiser selbst (25.) und Christof Fink (37.) sorgten früh für klare Verhältnisse. Positiv aus Elberter Sicht: Die Mannschaft von Trainer Michael Diel spielte trotz des Rückstands mutig weiter, wurde aber bei Chancen von Manuel Silbernagel (50) und Klotz (78.) nicht belohnt. Wie's besser geht, demonstrierte Sascha Kaiser, der nach einem Pass von Manoel Splettstößer auf 0:4 erhöhte (52.). Für den Endstand sorgte in der 89. Minute der eingewechselte Yannik Finkenbusch, der aus 20 Metern per Flachschuss erfolgreich war. Damit kassierten die Elberter binnen vier Tagen das zweite 0:5. SG-Coach Diel war dennoch nicht unzufrieden: „Die Einstellung hat gestimmt, das macht Mut“, sagte er. „Schade, dass wir blöde Tore gefangen haben und unsere Chancen wieder mal nicht nutzen konnten.“ Der Engerser Trainer Sascha Watzlawik meinte: „Wir haben gegen einen tiefstehenden Gegner gut kombiniert. Das war in Ordnung.“

 

 

 

SG Niederbreitbach/Waldbreitbach - SG Weitefeld-Langenbach/ Friedewal 1:3 (0:1).

 

Auf dem recht holprigen Rasen in Waldbreitbach begann der Favorit aus der Bezirksliga gut. „An Fußballspielen war kaum zu denken. Wir haben einfach gespielt und klare Aktionen gehabt“, lobte der Weitefelder Trainer Jörg Mockenhaupt seine Elf. In der 43. Minute setzte sich Mario Schönberger auf der rechten Seite durch, seine Hereingabe verwertete Nicolai Mudersbach aus kurzer Distanz zum 0:1. Nach einer guten Stunde erhöhte Dominik Neitzert mit einem Schuss aus 16 Metern. Weitefeld versäumte es jedoch, den Sack zuzumachen. Die Strafe folgte eine Viertelstunde vor dem Abpfiff in Form des Anschlusstreffers durch Fabian Schäfer. Nun brachte der Schiedsrichter Farbe ins Spiel und schickte Niederbreitbachs Tim Kallscheid (Rot, 76.) und Weitefelds Nicolai Mudersbach (Gelb-Rot) in die Kabinen. „In der Schlussphase wurde es noch brenzlig. Der Gegner hatte einen Lattentreffer, wenn da das 2:2 fällt, weiß ich nicht, wie das hier endet“, so Mockenhaupt, der erst nach einem von Julian Aguilar verwandelten Strafstoß durchatmete (90.).


 


SSV Almersbach-Fluterschen - SV Fortuna Nauort Abbruch beim Stand von 5:1 (4:1).

 

Turbulenter hätten die ersten 45 Minuten kaum verlaufen können. A-Ligist Almersbach trat selbstbewusst auf und ging durch den Doppelschlag von Torjäger Roberto Roma früh mit 2:0 in Führung (5., 9.). Routinier Waldemar Pineker verkürzte zwar für den Bezirksliga-Aufsteiger, doch die nächsten Rückschläge für Nauort ließen nicht lange auf sich warten. Ivan Tissen stellte den alten Abstand wieder her (26.), keine 60 Sekunden später legte Roma gar das 4:1 nach (27.). Was folgte, war ein bitteres Farbenspiel für die unglückliche Fortuna: Nauorts Hüseyin Ünal sah für eine Grätsche von hinten (34.) ebenso die Rote Karte wie wenig später sein Teamkollege Mathias Tries, der sich zu einem Frustfoul verleiten ließ (38.). Nach dem Wechsel ging es unverändert bunt weiter: Zunächst sah Almersbachs Spielertrainer Semjon Brückmann Gelb-Rot (68.), was seinen Spieler Markus Brückmann aber nicht daran hinderte, auf 5:1 zu erhöhen (71.). Den sportlich traurigen Schlussakkord spielten Konstantin Schmidt, der nach einer Tätlichkeit als dritter Nauorter die Rote Karte sah (77.), und Stephan Weber, der seinem Unmut freien Lauf ließ und sich die Gelb-Rote Karte einhandelte, die den Abbruch des Spiels zur Folge hatte (78.), als nur noch sieben Gästeakteure auf dem Platz standen.

 


SG Westerburg/Gemünden - SG Altenkirchen/Neitersen 0:1 (0:1).

 

Beide Trainer nahmen sich die Freiheit, einigen Stammspielern eine Pause zu geben. Insbesondere zu Beginn der ersten Halbzeit und kurz vor der Pause gaben die Gäste den Ton an und nutzten auch gleich eine der ersten gefährlichen Aktionen zur Führung. Nach einem Abwehrfehler in der Westerburger Hintermannschaft war Florian Dietz zur Stelle und versenkte den Ball aus 14 Metern rechts oben im Kasten der Gastgeber. Westerburg hatte in Durchgang eins Pech, dass ein Freistoß noch auf der Linie entschärft wurde. Nach dem Wechsel blieb der Rheinlandligist zunächst die bessere Mannschaft und kam auch zu guten Chancen durch Christoph Hauptmeier, der an der Latte scheiterte, und Simon Mankel, verpasste es aber, auf 0:2 zu erhöhen. Das schien die Westerburger zu beflügeln. Die Meuer-Elf kam nun besser ins Spiel, traf aber nicht. Die beste Gelegenheit ließ Marvin Binge aus, der vor 100 Zuschauern an Gästekeeper Dennis Lammert scheiterte.

 


SG Emmerichenhain/Niederroßbach - SG Betzdorf 1:2 (1:1).

 

Die etwa 300 Zuschauer sahen in der ersten halben Stunde eine ausgeglichene Begegnung. Beim ersten gefährlichen Abschluss traf Torjäger David Quandel in der 19. Minute vom rechten Strafraumeck zum 1:0 für die SG Emmerichenhain/Niederroßbach in den linken Torwinkel. Der Rheinlandligist reagierte und wurde langsam etwas offensiver. Zunächst scheiterte noch Sven Houck mit seinem Kopfball in der 34. Minute an Torwart Fillippos Papadopoulos. Der war aber in der 45. Minute machtlos, als ihn Anil Berber nach Lukas Bechers Steilpass in die Schnittstelle der Abwehr mit einem Flachschuss zum 1:1 überwand. Nach der Pause hatte Betzdorf deutlich mehr Ballbesitz und ging in der 71. Minute in Führung, als Becher nach Florian Jägers Zuspiel flach einnetzte. Die SG Emmerichenhain agierte oft mit langen Bällen auf Quandel, die diesen aber allzu selten erreichten. In der Endphase baute der Vorjahresfinalist noch mal Druck auf. Als Mario Pavelic in der Nachspielzeit aufs Betzdorfer Tor zustrebte und festgehalten wurde, blieb der Elfmeterpfiff aus. „Das ist eine ganz bittere Niederlage“, sagte Emmerichenhains Trainer Nihad Mujakic. „Aus meiner Sicht fiel das 1:2 aus einer Abseitsposition und am Ende wurde uns ein klarer Elfmeter verweigert.“

 


VfL Bad Ems - SG Müschenbach/ Hachenburg 1:3 (1:0).

 

Die Gastgeber hatten im Vergleich der Bezirksligisten in der ersten halben Stunde vor nur 40 Zuschauern etwas mehr vom Spiel und gingen in der 21. Minute durch Cosmin-Lorin Laurentiu mit 1:0 in Führung. Danach aber wurden die Gäste kontinuierlich stärker und drängten auf den Ausgleich, den der Bad Emser Torwart Marvin Rixen zunächst noch mit Glanzparaden in der 45. und 52. Minute verhinderte. In der 62. Minute musste er dann aber doch hinter sich greifen, nachdem Jan Nauroth das verdiente 1:1 gelungen war. Und die SG Müschenbach blieb am Drücker. Erneut Nauroth (82. und 84.) brachte die in der zweiten Hälfte deutlich überlegenen Gäste in die dritte Runde. „Unser Erfolg war verdient. Bad Ems hat eine halbe Stunde lang sehr ordentlich gespielt, dann aber immer mehr abgebaut“, bilanzierte SG-Trainer Volker Heun.

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