SV Hundsangen e.V. 1926

15.04.2019, 06:31, Alter: 11 Tage
Kategorie: Fussball

Ergebnisse 24.Spieltag

Von: svh

VfB Wissen - SG Hundsangen/Obererbach 2:0 (1:0)

Wissen: Klappert – S. Ebach, Weitershagen, Niedergesäß, Becher – Bayram, Wäschenbach – Rosin, Berber (46. Keeler), Winzenburg (79. Bably) – Scherreiks (85. M. Ebach).

Hundsangen: Schmitt – F. Steinebach, Schwickert, Hannappel, Noll, Pineker (72. Schneider) – Faulhaber (53. Höhn), Brühl, Aßmann (81. Baum) – N. Steinebach – Tuchscherer.

Schiedsrichter: Michael Bell (Wehr) – Zuschauer: 140.

Tore: 1:0, 2:0 Kenny Scherreiks (14., 60.).

 

Sechs Siege in sechs Spielen und das mit nur einem Gegentor – der VfB Wissen marschiert in der Bezirksliga Ost nach der Winterpause bisher mit großen Schritten in Richtung Rheinlandliga. Beim 2:0 (1:0) gegen die SG Hundsangen/Obererbach hatte die Mannschaft von Walter Reitz zwar anfangs ihre Probleme, doch dank eines Kenny Scherreiks „in Topform“, wie der VfB-Trainer seinen Torjäger hinterher lobte, behielten die Wissener die nächsten drei Punkte im heimischen Dr.-Grosse-Sieg-Stadion.  „Wir haben uns so gut wie möglich verkauft“, fand SG-Trainer Thomas Arzbach. „In der zweiten Halbzeit hatte Wissen wirklich klasse Aktionen. Da war dann am Ende auch nichts mehr für uns drin.“

 

Spvgg Steinefrenz-Weroth - SG Ahrbach/H./Girod 0:1 (0:0)

Zuschauer: 240.

Tor: 0:1 Noah Quirmbach (90.+3).

 

Trainer Mike Lengwenus war restlos bedient: „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben gut gestanden und nur wenig zugelassen. Einen Punkt hätten wir auf jeden Fall verdient. Aber wenn du in der Tabelle ganz unten stehst, hast du auch kein Spielglück, zumal wir dann noch in der 93. Minute so ein Ei kassieren mussten, das der Schiedsrichter nicht hätte gelten lassen dürfen“, haderte er mit der Leistung des Unparteiischen. Ahrbachs Trainer Peter Olbrich war glücklich über die drei Punkte, obwohl er feststellte, dass das Spiel keinen Sieger verdient habe. „Die Steinefrenzer haben mit Leidenschaft gekämpft, sodass wir nicht zu unserem Spiel fanden“, resümierte er. Vor allem wünschte er dem Steinefrenzer Spieler Kevin Silberzahn alles Gute, der bereits nach zehn Minuten durch einen unglücklichen Zusammenprall so schwer verletzt wurde, dass er von einem Notarzt behandelt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

 

SG Arzbach/Nievern - SG Müschenbach/H. 4:1 (4:0)

 

Zuschauer: 120.

 

Tore: 1:0 Jonas Simek (7.), 2:0 Bastian Schupp (13.), 3:0 Fabian Schupp (15.), 4:0 Jonas Simek (32.), 4:1 Dawid Rystwej (75.).

 

 „Wir haben den Gegner eingeladen“, ärgerte sich nach dem Abpfiff Müschenbachs Trainer Björn Hellinghausen. Murat Saricicek, der Coach der SG Arzbach, erklärte wiederum, wie es zur Leistungssteigerung seiner Elf kam. „Die Mannschaft hat zuletzt sehr viel Kritik einstecken müsse“, berichtete er – und zwar von ihm selbst. Man habe die „Zügel angezogen“ im Training, was sich sichtlich positiv auswirkte. „Die Jungs haben heute wieder ihr anderes Gesicht an den Tag gelegt“, betonte Murat Saricicek – bestens bekannt ist es aus der Hinrunde.

 

SG Ellingen/Bonefeld/Willroth - SG Westerburg/Gem. 2:1 (1:0)

Zuschauer: 100.

Tore: 1:0 Marvin Schnug (8.), 2:0 Kevin Wranik (69.), 2:1 Tamas Major (76.).

„Es hatte doch ganz prima begonnen“, war Spielertrainer Christian Weißenfels mit dem Verlauf der Anfangsphase noch ganz zufrieden gewesen, zumal in der 8. Minuten auch das 1:0 gefallen war. Vor allem die kämpferischen Qualitäten konnten beide Teams nach der Pause steigern. Das stellte später auch Gästetrainer Oliver Meuer zufrieden: „Wir waren eigentlich auf dem besten Weg, uns den Ausgleich zu verdienen.“ „Wir waren über weite Strecken der Begegnung immer gleichauf, ein Unentschieden wäre verdient gewesen“, sagte Westerburgs Oliver Meuer, während Weißenfels meinte: „Auch solch ein schwieriges Spiel musst du erst mal gewinnen.“

 

SG Wallmenroth/Sch. - SG Niederroßbach/Emm. 2:1 (0:1)

Zuschauer: 120.

Tore: 0:1 Lars Hendrik Jung (27., Foulelfmeter), 1:1 Nikolai Heidrich (60.), 2:1 Steven Moosakhani (75.).

Die SG Wallmenroth/Scheuerfeld hat sich im Verfolgerduell der Fußball-Bezirksliga Ost gegen die SG Niederroßbach/Emmerichenhain durchgesetzt und mischt im Titelrennen weiter mit. Nach einer starken zweiten Halbzeit gingen die Gastgeber mit einem 2:1 (0:1)-Sieg vom Platz.

Ein weiteres Handspiel brachte Gästetrainer Nihad Mujakic auf die Palme: „Das ist eine bodenlose Frechheit. Jeder hat das Handspiel gesehen. Es ist eine Schande, dass der zwölfte Mann das Spiel entscheidet.“ Nach dem Spiel zeigte sich Trainer Stefan Häßler hochzufrieden: „Im ersten Durchgang waren wir nicht griffig genug, zu langsam und kamen oft zu spät. Im zweiten Abschnitt haben wir es gut gemacht, waren spielerisch besser. Man sieht, was dann möglich ist, wenn alle miteinander Gas geben.“ Sein Gegenüber Mujakic war nur mit der ersten Hälfte zufrieden: „Im ersten Durchgang waren wir dominant, hatten alles im Griff und führten verdientermaßen. Nach dem Wechsel war Wallmenroth bei Standards besser und hatte die zweiten Bälle.“

 

SG Weitefeld - SG 06 Betzdorf 3:2 (1:0)

Zuschauer: 170.

Tore: 1:0 Dominik Neitzert (27, Foulelfmeter), 2:0 Justin Nagel (62.), 3:0 Jan Niklas Mockenhaupt (76.), 3:1, 3:2 beide Tobias Erner (82., 90.+2).

Besonderheit: Rote Karte gegen Betzdorfs Ebrima Tamba (63., grobes Foulspiel).

Am Ende zählen zwar allein die Punkte, dank derer die SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen im Titelrennen der Bezirksliga Ost am VfB Wissen dran bleibt. Doch das Zustandekommen des 3:2 (1:0)-Heimsieges gegen die SG 06 Betzdorf fuchste Jörg Mockenhaupt dann schon. „Anscheinend hat meine Mannschaft das Spiel nach dem 3:0 für beendet erklärt“, fasste der Trainer die Phase ab der 76. Minute zusammen, in der die Weitefelder den Spielbetrieb nahezu komplett einstellten.  „Wir haben bis zum Sechzehner gut gespielt, aber dann hat die Mentalität gefehlt, auch mal ein Tor zu erzwingen“, attestierte Gästetrainer Ingo Neuhaus seiner Mannschaft eine insgesamt ansprechende Leistung, zumal sie mit einem Mann weniger und zwei Toren im Rückstand auch Moral bewiesen habe.

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[ Letzte Änderung: 26. April 2019 ]