SV Hundsangen e.V. 1926

04.12.2011, 21:09, Alter: 7 Jahre
Kategorie: Fussball

Ergebnisse Bezirksliga

Von: rhein zeitung

SC Berod-Wahlrod gleicht spät aus

Ein vor allem in der Schlussphase spannendes Spiel sahen 70 Zuschauer beim 2:2 (0:1) zwischen der SG Westerburg/Gemünden und dem SC Berod-Wahlrod in der Bezirksliga Ost.

Beide Teams hatten in der Anfangsphase mit den widrigen Platzverhältnissen zu kämpfen, die einen geordneten Spielaufbau nur selten aufkommen ließen. Die erste Möglichkeit bot sich den Gastgebern, Björn Webers Distanzschuss strich aber am Beroder Kasten vorbei (12.). Im weiteren Verlauf blieb die Partie ausgeglichen, wobei sich die Gäste als sehr effektiv erwiesen. Einen tollen Steilpass von Timo Land verwertete Berod-Wahlrods Spielertrainer Thomas Schäfer aus zwölf Metern eiskalt zur 1:0-Führung (28.).

Die SG Westerburg/Gemünden ließ sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen und erarbeitete sich nach dem Rückstand Feldvorteile, während das Schäfer-Team auf Konter lauerte. David Gläser (32.) und Kai Beutgen (38.) scheiterten für den Neuling jeweils aus aussichtsreicher Position, sodass die Gäste die Führung in die Pause retten konnten.

Im zweiten Spielabschnitt übernahm der SC Berod-Wahlrod dann das Kommando, kam offensiver aus den Kabinen und dominierte die Partie über weite Strecken. "Wir sind gut aus der Pause gekommen", bilanzierte Thomas Schäfer nach Spielende, "haben aus unserer Überlegenheit nach dem Seitenwechsel aber keinen Nutzen gezogen und nicht mit dem 2:0 nachgelegt. Dann hätten wir das Spiel wohl gewonnen."

In der Tat schien seine Mannschaft dem zweiten Treffer näher als die Gastgeber dem Ausgleich, ließ aber einige gute Torgelegenheiten liegen. Bei der heimischen SG fehlte in dieser Phase der letzte Biss, um gegen die kampfstarken Beroder zum Zuge zu kommen. Das sollte sich in der 72. Minute ändern, als sich SG-Spielertrainer Oliver Meuer selbst einwechselte. Plötzlich ging ein Ruck durch sein Team, mit einem Male war eine völlig andere Körpersprache erkennbar. So wurde Meuers Freistoß in der 78. Minute zunächst abgefälscht, den Abpraller verwertete Matthias Wengenroth entschlossen zum 1:1-Ausgleichstreffer.

Dies war der Auftakt zu einer fulminanten Schlussphase, in der sich keines der beiden Teams mit dem Unentschieden zufrieden geben wollte.

Die Gastgeber, nach dem Ausgleichstor im Aufwind, legten dann in der 82. Minute den zweiten Treffer nach, als Björn Weber aus kurzer Entfernung in das Beroder Tornetz traf.

Aber der SC Berod-Wahlrod steckte nicht auf. Im Strafraumgetümmel behielt der eingewechselte Mario Pavelic die Übersicht und legte für Thomas Schäfer mustergültig auf. Schäfer ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen und schob den Ball routiniert ins Westerburger Gehäuse, zu einem insgesamt gerechten Unentschieden.

"Nach schlechtem Start in der zweiten Hälfte haben wir das Spiel gedreht", erklärte Oliver Meuer, "waren dann aber zu naiv, um die drei Punkte festzuhalten."

 

TuS Montabaur feiert versöhnlichen Abschluss

Der TuS Montabaur freut sich nach einer Runde voller Aufs und Abs über einen versöhnlichen Jahresabschluss mit dem 3:1 (1:0) gegen die SG Nievern/Fachbach und Rang sieben in der Bezirksliga Ost. Bei aller Freude über diesen Sieg gab es vom TuS-Präsidenten Jörg Nicolaus angesichts der durchwachsenen Hinrunde auch kritische Töne: "Wenn man sieht, wo man in diesem Jahr stehen könnte, wenn die Mannschaft etwas konstanter gespielt hätte, ärgert das einen schon."

Es war ein letztlich hochverdienter Sieg der Gastgeber, aber keiner, der von der ersten Minute an souverän herausgespielt wurde. Montabaur besaß in der ersten Halbzeit mehr Spielanteile und kam über eine Standardsituation zur Pausenführung. Elver Ismajli traf nach einer Ecke durch Matthias Wincek per Kopf (37.).

Es dauerte bis zur 65. Minute, ehe Nievern zum zweiten Mal zu einer Torgelegenheit kam. Den Schuss von Bastian Schupp parierte Florian Scheid aber gekonnt. Zu diesem Zeitpunkt führten die Gastgeber schon 2:0, denn fünf Minuten zuvor hatte Wjatscheslaw Stoppel eine Unsicherheit in Nieverns Hintermannschaft ausgenutzt und Viktor Bichert aus rund elf Metern keine Mühe, den Ball an Torwart Dennis Preuschoff vorbei ins Netz zu schieben.

Für den dritten Montabaurer Treffer sorgte schließlich Stoppel per Foulelfmeter (75.) selbst, nachdem zuvor Tim Schenkelbergs schöne Einzelaktion per Foul gestoppt worden war. Danach ließen es die Einheimischen etwas lockerer angehen. Zu locker vielleicht, doch mehr als der 1:3-Anschlusstreffer der Gäste sprang nicht mehr heraus. Auf dem rutschigen Untergrund brachte Ismajli den Ball nicht unter Kontrolle. Die Chance ließ sich Nievern nicht entgehen: Bastian Schupp bezwang Scheid aus rund zwölf Metern sicher (79.).

Die Nachlässigkeiten im Spiel nach vorne und auch in der Chancenverwertung ärgerten Montabaurs Trainer Gerd Schenkelberg: "Da waren genug Gelegenheiten, das Ergebnis noch um ein, zwei Tore höher zu schrauben." rem

TuS Montabaur: Scheid - Sprenger (75. Atzinger), Akgün, Böhm, Ismajli, Dinler, Wincek, Bichert, Dervishay (35. Kettler), Stoppel, T. Schenkelberg.

Schiedsrichter: Ingo Jokisch (Koblenz) - Zuschauer: 100.

Tore: 1:0 Elver Ismajli (37.), 2:0 Viktor Bichert (60.), 3:0 Wjatscheslaw Stoppel (75., Foulelfmeter), 3:1 Bastian Schupp (79.).

 

Stahlhofen verdient sich Punkt gegen Herdorf redlich

Zwei vollkommen verschiedene Halbzeiten erlebten nur 60 Zuschauer auf dem Kunstrasen in Stahlhofen, wo sich zum letzten Bezirksliga-Spiel dieses Jahres die gastgebende FSG und die SG Herdorf ihr Weihnachtspäckchen schnürten. Womit nach dem 1:1 (1:0) beide gleichermaßen zufrieden wie unzufrieden waren.

Da war auf der einen Seite Herdorfs Spielertrainer Andreas Krämer, der bedauerte, dass seine Mannschaft 45 Minuten gebraucht hatte, um ihren Rhythmus zu finden: "Nach der Pause jedoch haben wir das Geschehen auf dem Kunstrasen diktiert und verdient den Ausgleich gemacht. Schade, dass Peer Pascal Pracht unmittelbar danach mit seinem Kopfball nur den Pfosten traf. Sonst ..."

Das wäre jedoch dann des Guten zu viel im Vorfeld eines friedlichen Weihnachtsfestes gewesen. Denn Prachts Prachttreffer (60.) stand ein ebenso schönes Tor von Stahlhofens Mentor Krasniqi gegenüber, bei dem Kopfballtreffer auch nicht zur Tagesordnung gehören. Nach einer halben Stunde schloss der FSG-Mittelfeldmotor eine glänzende Vorarbeit seines Bruders Regjep (30.) zur verdienten Pausenführung ab.

Da sich auch in punkto Chancen auf beiden Seiten ein Gleichstand ergab, war das Unentschieden sicherlich genau das richtige Ergebnis, sich in die Winterpause zu verabschieden. Doch leider gab es dann auch einen Wermutstropfen mit Gleichstand. Beide Teams hätten sicherlich gut daran getan, die Energie, die sie in sinnloses Gemeckere über Entscheidungen des guten Schiedsrichters Alexander Elbert aus Holzhausen steckten, ins Spiel selbst zu investieren. Dann wäre die Partie vielleicht für beide Trainer und auch die Zuschauer über 90 Minuten gleichermaßen zufriedenstellend gewesen. So blieben halt für jeden nur 45 Minuten, auf die sich gut aufbauen lässt. So sah Krämer im Spiel nach der Pause eine "Basis und Motivation, um nach der Winterpause noch einmal anzugreifen".

Und Stahlhofens Timo Kelterbach, mit dem bisher Erreichten nicht unzufrieden, will nach intensiver Vorbereitung dann ein Gesamtergebnis erzielen, "mit dem wir alle letztlich zufrieden sind. Wir haben eine junge Mannschaft, und die präsentiert sich mehr als ordentlich. Da entwickelt sich etwas, und dabei muss man auch Rückschläge wie zuletzt in Bruchertseifen beim 1:4 verkraften. Heute hat meine Mannschaft in den ersten 45 Minuten richtig Druck gemacht und die erfahrenen Gäste beherrscht. Gut, nach der Pause haben wir dann doch den Faden verloren und mussten uns schwerpunktmäßig auf die Defensivarbeit konzentrieren. Dennoch hatten wir kurz nach dem Herdorfer Pfostenkopfball durch Ilmi Ismajili eine Großchance, die Herdorfs Torwart Marvin Scherreiks reaktionsschnell vereitelte. Sonst..." Aber auch das wäre des Guten zu viel gewesen. har

Stahlhofen: Leinweber - I. Ismajli, Gombert (90. Kutrieb), Stera, Ort-seifen, D. Ergüzel - I. Malici, Otto (73. R. Barut), M. Krasniqi -- R. Krasniqi, I. Barut

Schiedsrichter: Alexander Elbert (Holzhausen). - Zuschauer: 60.

Tore: 1:0 Mentor Krasniqi (30.), 1:1 Peer Pascal Pracht (60.)

 

Guckheim/Kölbingen scheitert im Verfolgerduell an Jan Humberg

Im Verfolgerduell der Bezirksliga Ost entführte die SG Neitersen/Altenkirchen etwas glücklich drei Punkte aus Guckheim und ist nun selbst Tabellenführer, da das Spiel der SG Hundsangen abgesagt wurde. Das "goldene Tor" erzielte dabei in der 81. Minute Nicolai Hees, der mit seinem Drehschuss an den Innenpfosten Guckheims Keeper Lars Henning keine Chance ließ.

Die Anfangsviertelstunde in Guckheim gehörte den Gastgebern. Schon in der ersten Minute brachte Mario Wasna einen Ball aus dem Getümmel heraus aufs Gästetor. In der zehnten Minute scheiterte zunächst Stefan Schäfer am starken Torhüter Jan Humberg, Wasnas Nachschuss verfehlte das Tor nur um Zentimeter. "Wir waren zu Beginn das klar bessere Team", fand Guckheims Spielertrainer Stefan Schäfer nach dem Spiel und haderte mit den vergebenen Möglichkeiten: "Wenn wir die Chancen machen, dann wird es für Neitersen schwer."

Erst nach 26 Minuten trauten sich die Gäste zum ersten Mal in die Offensive: Nicolai Hees setzte sich auf der linken Außenbahn durch, doch seine gefährliche Hereingabe fand keinen Abnehmer. Nur zwei Minuten später brannte es lichterloh im Guckheimer Strafraum. Gleich dreimal kamen die Neiterser gefährlich zum Abschluss, doch immer war ein Bein der Gastgeber dazwischen.

Nach der Pause passierte zunächst recht wenig. Der Schuss von Nils Fröhlich in der 58. Minute, der Humberg vor keine größeren Probleme stellte, war die einzig nennenswerte Aktion. Die optisch überlegenen Guckheimer taten sich gegen die erneut gut stehende Defensive der Gäste schwer. "Das war heute das achte 1:0 für uns in dieser Saison. Alle Spiele laufen nach ähnlichem Muster ab: Sie sind immer ausgeglichen, wir stehen gut, und nach vorne haben wir die Qualität um einen Treffer zu machen", kennt Gästetrainer Torsten Gerhardt die Stärken seines Teams. Auch nach Standardsituationen waren die Gäste nicht zu überwinden. Nach einer Ecke köpfte Björn Zacher drüber (72.), und auch ein Freistoß von Schäfer (75.) verfehlte sein Ziel knapp. Dann kam Nicolai Hees im Strafraum an den Ball und erzielte aus dem Nichts die 0:1 Führung. Nur drei Minuten später rettete Jan Humberg seiner Mannschaft mit einem sensationellen Reflex die drei Punkte. Nach einer Hereingabe von Schäfer feuerte Michael Sehner einen satten Schuss aufs Gästetor ab. Humberg riss die Hände nach oben und lenkte den Ball so an die Latte. Nun brachten die Neiterser ihre Führung clever über die Zeit.

Stefan Schäfer war zufrieden mit der Leistung seines Teams und war sich sicher: "Wir hätten heute mehr verdient gehabt. Trotzdem haben wir eine gute Hinrunde gespielt."

 

Neustädter mühen sich nach der Pause vergeblich

Mit einer Niederlage geht es für das Tabellenschlusslicht der Fußball-Bezirksliga Ost in die Winterpause. Die SG DJK Neustadt/Fernthal unterlag der SG Weitefeld auf dem heimischen Kunstrasen mit 1:3 (0:2).

Die Gastgeber begannen engagiert und hielten gegen die im ersten Tabellendrittel platzierten Gäste sehr gut mit. "In der ersten Viertelstunde war ich mit der Spielanlage sehr zufrieden", zeigte sich DJK-Coach Joachim Weißenfels zufrieden mit der Startphase. Doch dann zeigte sich, warum die DJK am Ende der Tabelle zu finden ist. Zunächst bekam die Abwehr den flinken SGW-Akteur Michael Kleinhenz nicht gestoppt, der zog ab und ließ Neustadts Keeper Tobias Buslei keine Chance (15.).

Nur sieben Minuten später setzte sich Kevin Lopata auf der linken Seite geschickt gegen Nicolay Dinspel durch und versenkte das Leder zum 0:2 (22.). "Es waren Fehlerketten, die zu den beiden Gegentoren geführt haben", ärgerte sich Weißenfels.

Die Gastgeber steckten jedoch trotz des Rückstands nicht auf. Vor allem Kapitän Christian Neumann und Jan Meurer versuchten immer wieder, das Geschehen Richtung Kasten der Gäste zu verlagern. Doch SGW-Trainer Volker Heun hatte seine Mannschaft gut eingestellt. Immer wieder waren die Weitefelder rechtzeitig zur Stelle, um die Angriffsbemühungen der DJK zu unterbinden und ihrerseits wieder Richtung Tor zu gehen.

Nach dem Seitenwechsel drohte - aus Sicht der Weitefelder - das Spiel ein wenig zu kippen. Neustadt spielte aggressiv nach vorne, während die Gäste sich nun schwerer taten. Umso überraschender fiel der dritte Treffer für die SGW. Kleinhenz passte im richtigen Moment auf Jens Reiferath, der Buslei erneut keine Chance ließ (63.).

"In der Pause war die Ansage klar, dass wir auf das dritte Tor gehen müssen. Das ist dann in einer Phase gefallen, wo eher keiner damit gerechnet hat. Und dann lassen wir die DJK durch Nachlässigkeiten wieder ins Spiel kommen", ärgerte sich Heun über das Verhalten seiner Mannschaft nach dem 3:0. Denn die Gastgeber steckten nicht auf. In der 65. Minute fasste sich Hakan Yacici aus 20 Metern ein Herz und zog einfach mal ab. Über den Umweg Pfosten zappelte das Leder plötzlich im Netz, und es hieß nur noch 1:3.

Doch ein weiteres Tor für Neustadt wollte nicht mehr fallen. "In der zweiten Hälfte haben wir ein tolles Spiel gezeigt. Aber es ist typisch für den gesamten Saisonverlauf, dass die Bälle bei uns eben nicht reingehen. Und dann haben wir noch einen klaren Elfmeter in der 81. Minute verweigert bekommen. Gut, dass jetzt erst einmal Winterpause ist", resümierte Weißenfels nach dem Schlusspfiff.

 

 

Nicholas Liefke besorgt Ausgleich aus dem Nichts

Beim Spiel um den niemals in irgendwelchen Vereinschroniken erwähnten Titel des besten Aufsteigers zwischen dem VfL Bad Ems und der Mammut-Kombination SG Puderbach/Urbach-Dernbach/Daufenbach/Raubach aus dem Kreis Westerwald/Wied gab es keinen Sieger. Die Bezirksliga-Partie endete 1:1 (0:1).Anders als angekündigt, konnte VfL-Trainer Frank Wendland nominell doch auf seine beste Elf setzen. Im Spielaufbau agierte Bad Ems mit langen Bällen, um das Mittelfeld schnell zu überbrücken, Puderbach suchte spielerisch den Weg nach vorne. Die erste Chance hatten die Gastgeber: Nach schöner Kombination über Nicholas Liefke und Kay Jockel scheiterte Dennis Gilberg knapp (20.).

Beide Trainer waren nicht unbedingt einverstanden mit den Leistungen ihrer Schützlinge. "Die richtige Einstellung haben wir noch nicht", sagte der unzufriedene SG-Trainer Michael Roos Mitte der ersten Halbzeit. Bad Ems verbuchte fortan mehr Spielvorteile auf seiner Seite, während die Gäste auf Konter lauerten. Bei einem langen Ball von Torsten Kreuter säbelte SG-Keeper Maik Seuser am Ball vorbei. Liefke konnte den Fehler aber nicht ausnutzen (34.). Der vorläufige Höhepunkt im Reigen der Missverständnisse und Fehlpässe brachte die Führung für die Gäste: Der angeschlagene VfL-Keeper Bastian Staudt spielte einen Befreiungsschlag, der alles andere als Befreiung brachte. Der Ball flog vor die Füße von Puderbachs Angreifer Daniel Seuser, der aus rund 25 Metern ins lange Eck traf (43.).

Mit Beginn der zweiten Halbzeit wurde das Spiel ruppiger. Puderbach war dabei dem 2:0 näher als Ems dem Ausgleich. Die Roos-Elf störte früh und setzte die an diesem Tag leicht verunsicherte VfL-Abwehr schnell unter Druck. "Wir wollten den Gegner weit vom eigenen Tor fern halten", sagte Roos. Allerdings spielten die Westerwälder ihre Angriffe nicht sauber zu Ende. Die beste Chance: Nach einem schönen Freistoßtrick, bei dem Vadim Pucha gekonnt Andre Neitzert freispielte, vereitelte der glänzend reagierende Staudt (61.). Zuvor war auf der Gegenseite Torsten Kreuters Freistoß knapp vorbei (57.) gegangen.

Wie aus dem Nichts fiel der Ausgleich. Kay Jockel flankte vom Strafraumeck auf Nicholas Liefke, der per Kopf die Kugel in den Winkel setzte (84.). Mit nun je 27 Punkten gehen beide Aufsteiger mit einem komfortablen Polster in die Winterpause. Michael Roos von der SG meinte nach dem Abpfiff: "Wir haben nicht mehr als den einen Punkt verdient. Es war vom Niveau her kein gutes Spiel." Kollege Frank Wendland vom VfL Bad Ems pflichtete dem bei: "Ich sehe es genauso. Die letzte Konsequenz hat gefehlt. Ich musste mit einigen angeschlagenen Spielern beginnen, und somit war nicht mehr drin."

Vereinsportal ]  [ Impressum ]  [ Datenschutzerklärung ]  [ Kontakt ]   © 2018 SV Hundsangen
[ Letzte Änderung: 18. Juni 2018 ]