SV Hundsangen e.V. 1926

12.08.2012, 21:18, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Fussball

Fussball aktuell

Von: rz und mh

2 Pokalspiele

TuS Holzhausen - SG Miehlen/Nastätten 0:3 (0:2).

Vor 120 Zuschauern erwischten die Kombinierten durch Treffer von Fabian Künzel (4.) und Lars Leibig (10.) zwar einen Blitzstart. Die Elf von Trainer Rüdiger Graden musste aber auch die frühe Verletzung von Dennis Lenz verkraften, der mit einem Armbruch vom Feld musste (7.). "Die beiden schnellen Tore haben uns natürlich geholfen. Insgesamt waren wir die cleverere Mannschaft", bilanzierte Graden. Den Schlusspunkt setzte Patrick Schneider, der eine Vorlage Leibigs per Kopf im TuS-Gehäuse unterbrachte (80.) und damit endgültig alles klar machte. Holzhausens Coach Michael Eisenbarth analysierte: "Wir haben den Start verpennt. Zwei Toren hinterher zu laufen ist schwierig."

 

SG Rengsdorf - SG Osterspai/Kamp-Bornhofen 6:0 (2:0).

Zur überraschend klaren Sache wurde die Partie auf dem Kunstrasen. "Wir mussten ohne sieben Stammspieler antreten", wollte Osterspais Sebastian Reifferscheid den schwarzen Nachmittag im Westerwald schnell abhaken. Bei der klarsten Gelegenheit des Gastes scheiterte Antony Henrykowski mit einem Kopfball an der Latte (38.). Die Tore vor 100 Zuschauern: 1:0 Stefano Paolino (5.), 2:0 Mirko Anhäuser (35.), 3:0 Dominik Runkel (57.), 4:0, 5:0 beide Filip Lovric (70., 77.), 6:0 Matthias Pendovski (85.)

 

 

 

Es ist das Aufregerthema Nr. 1 im Fußballkreis Limburg-Weilburg: die neue Auswechselregel. Nicht die bei den Reserven außer Konkurrenz, die nun vier Akteure einwechseln können. Sondern die Neuerung, dass in den Kreisligen fliegend ein-, aus- und wieder zurückgewechselt werden darf. Die Kritiker sind klar in der Überzahl, die Schiedsrichter sind zu bedauern. Die Einwechselreform des Hessischen Fußball-Verbandes wurde nun bei einem Spiel der zweiten Mannschaften in der Gruppe 2 der C-Liga ad absurdum geführt. Ein Team wechselte 24 Mal hin und her, davon alleine 13 Mal in Halbzeit eins. Dem Verband sei empfohlen, diese vermeintliche Verbesserung auf schnellstem Wege wieder zurück zu nehmen.

 

Hadamar feiert Schützenfest

Der Fußball-Hessenligist SV Hadamar kommt langsam, aber gewaltig. Im dritten Spiel ist der Bann gebrochen. Nach zwei Unentschieden buchte der SV Hadamar mit dem 5:0-Schützenfest beim FCA Darmstadt den ersten Saisonsieg. Zum Abschluss der "englischen Woche" zeigten die Westerwälder Fußball vom Feinsten. Das fand in der Rangliste den verdienten Lohn. Mit dem ersten Dreier sprangen die Fürstenstädter in der Tabelle auf den achten Rang vor.

 

Für den SV Hadamar war es in seinem 37. Spiel in der Bel Etage des hessischen Fußballs der bisher höchste Sieg überhaupt. Die "Rot-Weißen" waren bezüglich der Torausbeute gegenüber den beiden ersten, jeweils 1:1 endenden Begegnungen nicht wieder zu erkennen. Das ungleiche Duell in dem Darmstädter Stadtteil war bereits nach 20 Minuten entschieden. Bis zu diesem Zeitpunkt lagen die Westerwälder bereits mit 3:0 in Front. Der Rest war nur noch Formsache. In der zweiten Halbzeit schalteten die Gäste, bei denen Benjamin Kretschmer anstelle von Son Bo Song in der Anfangsformation stand, gleich mehrere Gänge zurück. Das Team tat in Anbetracht der hohen Temperaturen in dieser Phase der jederzeit fairen Begegnung nicht mehr als nötig. Der Fünf-Tore-Vorsprung wurde vor der Minikulisse souverän verwaltet.


"Tor des Jahres durch Tahiri

Bei Bilderbuchwetter gab es Bilderbuchtore zu bewundern. Den Freistoßtreffer von Hüsni Tahiri zur frühen 1:0-Führung bedachte SVH-Trainer Walter Reitz mit dem Prädikat "Tor des Jahres". Der Deutsch-Albaner drosch das Leder mit seinem starken rechten Fuß aus 20 Meter Entfernung in das linke Tordreieck. Tahiri setzte mit einem an dem Südkoreaner Jung Hun Kim verursachten Foulelfmeter den Schlussakkord bei dem Hadamarer Torfestival. "Diesmal haben wir die sich bietenden Torchancen genutzt. Ein spezielles Lob gebührt Dominik Schwertel, der sich nach seiner Muskelverletzung wieder an den Kader herangekämpft hat", sagte Walter Reitz.

Die finanziell am Abgrund stehenden Südhessen gleichen hingegen derzeit einer sportlichen Wundertüte. Darmstadt enttäuschte auf ganzer Linie. Das Team vermochte zu keiner Phase an die Leistung vom 1:0-Erfolg beim FSC Lohfelden anzuknüpfen. Vielmehr erinnerte die Vorstellung an das 1:5-Debakel zum Rundenstart gegen den Titelfavoriten KSV Baunatal. Bei Hadamar lief es wie geschmiert. Die frühe Führung verlieh den Aktionen der Gäste viel Sicherheit. Hadamars Defensivabteilung um den kaum geprüften Torhüter Christopher Strauch blieb Herr der Lage. Für die Reinigung von dessen Arbeitskleidung dürfte ein Schonwaschgang ausreichen.

 

Dietkirchen - Wetzlar 4:1

 

Zweite Niederlage im dritten Spiel: Fußball-Verbandsligist Eintracht Wetzlar hat vor allem wegen einer schwachen Vorstellung in der ersten Halbzeit bei Aufsteiger TuS Dietkirchen mit 1:4 (0:3) verloren. Die Leistungssteigerung nach der Pause brachte keine Punkte mehr.

 

Prima Wetter, eine gute Kulisse von 500 Fans und eine wunderschöne Sportanlage im Dietkirchener "Reckenforst": Alles war gerichtet, doch Klassefußball bot über weite Strecken nur der hochmotivierte Meister der Gruppenliga Wiesbaden.

 

Zuschauer: 500 - Tore: 1:0 Schmitz (11.), 2:0 Schmitz (34.), 3:0 Müller (42.), 3:1 Baumbach (65.), 4:1 Schmitz (87.) - gelbe Karten: Wagner, Hocker (Wetzlar).

 

 

SG Bremthal - RSV Weyer 2:0 (1:0)


Weyer begann stark und hätte durch Christian Groß, Julien Horner und Daniel Wlochowitz in Führung gehen können. Nach knapp 25 Minuten verloren die Gäste ihre Dominanz und Bremthal kam besser in die Partie. Kurz vor der Pause leitete ein Fehlpass von Manuel Jung den Führungstreffer für die Gastgeber ein, als Julien Horner den Schuss von Michael Ross unhaltbar ins eigene Gehäuse abfälschte (45.). In der zweiten Halbzeit fand Weyer nicht ins Spiel. Bremthal hatte durch Michael Ross (58. und 66.) und Gerd Klein (72.) gute Tormöglichkeiten. Dann war Michael Ross zur Stelle und schloss nach einer unglücklichen Kopfballabwehr von Björn Enderich mit einem strammen Schuss in den Torwinkel zum 2:0 ab (75.). Gäste-Torwart Philipp Jost verhinderte eine noch höhere Niederlage. In der Schlussminute sah Thomas Weinand nach einer Notbremse die rote Karte. "Erneut haben wir zu inkonsequent und ungenau gespielt und dem Aufsteiger durch individuelle Fehler die Tore geschenkt. Am Ende können wir froh sein, keine Klatsche kassiert zu haben", zeigte sich RSV-Berichterstatter Dominic Barthelmes enttäuscht.

 

 

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