SV Hundsangen e.V. 1926

13.09.2016, 08:46, Alter: 2 Jahre
Kategorie: Fussball

Fussball am Mittwochabend

Von: rhein zeitung

 

 

 

 

Aufsteiger SV Nauort unter Druck


Gesperrtes Trio fehlt auch am Mittwoch gegen Hamm

 


Es gibt Spiele, die solltest du als Aufsteiger einfach nicht verlieren. „Es war ein typisches 0:0“, sagt Olaf Klee, Trainer des Fußball-Bezirksligisten SV Fortuna Nauort, mit Blick auf das 0:1 bei der SG Elbert am Freitagabend. „Wenn wir wenigstens einen Punkt geholt hätten, wäre ein Konkurrent schon mal hinter uns geblieben.“ Hat der Neuling aber nicht, und so geht die Klee-Elf am Mittwochabend ab 20 Uhr als Tabellenzwölfter ins Heimspiel gegen den VfL Hamm – ein weiteres Team, das sich am vergangenen Spieltag an Nauort vorbeigeschoben hat, weil es ein überraschend deutliches 4:0 gegen Westerburg landete.


„Wir stehen durch die Niederlage ganz schön unter Druck“, sagt Klee, für den Hamm noch ein eher unbeschriebenes Blatt ist. „Aber vielleicht ist es gar kein Fehler, sich weniger auf den Gegner zu konzentrieren. Zuletzt habe ich zum Teil sehr viele Informationen an die Mannschaft weitergegeben, ohne damit großen Erfolg zu haben.“ Eine Sorge, die Klee in den eigenen Reihen sieht: Noch immer weiß er nicht, wann die aus dem Rheinlandpokal gesperrten Hüseyin Ünal, Mathias Tries und Konstantin Schmidt wieder an Bord sind, die Verhandlung ist erst am Mittwochabend, wie der FV Rheinland bestätigt. „Dann haben alle schon drei Spiele abgesessen“, wundert sich Klee. „Das ist doch ein bisschen suspekt.“

 


 

Fußball-Rheinlandpokal

 

Eisbachtaler sind vor Weitefeld gewarnt – Müschenbach gegen Betzdorf

 

Das Feld der Mannschaften aus dem Westerwaldkreis ist vor der dritten Runde im Wettbewerb um den Fußball-Rheinlandpokal auf eine sehr übersichtliche Größe geschrumpft. Es könnte sogar sein, dass im Achtelfinale nur noch ein Vertreter dabei ist.


SG Weitefeld-Langenbach - Eisbachtaler Sportfreunde (Di., 19.30 Uhr, in Friedewald).

 

Die Englischen Wochen zu Saisonbeginn kosten Körner, das spüren auch die Eisbachtaler Rheinlandliga-Kicker. „Man muss auf die Regeneration achten und dafür bei den Trainingsinhalten schon mal zurückstecken“, sagt Sportfreunde-Trainer Marco Reifenscheidt, der sich in erster Linie wünscht, dass der Pokal diesmal weniger Kraft kostet als in der zweiten Runde, in der seine Mannschaft gegen Hundsangen 120 Minuten plus Elfmeterschießen fürs Weiterkommen benötigte. „Ich hoffe, wir haben diesmal weniger Probleme“, sagt Reifenscheidt, der einerseits betont, dass „wir den Anspruch haben, in die nächste Runde einzuziehen“, der zugleich aber vor dem Gegner warnt: „Das wird ein schweres Spiel. Weitefeld ist ein ambitionierter Gegner aus der Bezirksliga, der uns nichts schenken wird.“ Wichtig sei natürlich, dass es nach zuletzt durchwachsenen Ergebnissen am Wochenende einen 2:0-Derbysieg in Wirges gab. „Der Erfolg schiebt ein paar Fragezeichen weg, auch wenn es lange gedauert hat, bis wir die Tore gemacht haben.“

 


SG Müschenbach/Hachenburg - SG 06 Betzdorf (Mi., 19.30 Uhr, in Hachenburg).

 

Volker Heun hat dieser Tage andere Sorgen als den Rheinlandpokal. „Wir müssen sehen, dass wir in der Meisterschaft wieder in die Spur kommen“, sagt Müschenbachs Trainer, der mit seinem Team auf den 13. Platz abgerutscht ist und sportlich noch keinen Punkt geholt hat. Lediglich die drei Zähler, die es durch die Absage der Wirgeser Reserve kampflos gab, stehen bei den Müschenbachern auf dem Konto. „Die Gefahr ist, dass die Sache eine Eigendynamik bekommt“, sagt Heun und verweist auf die Geschichte des SC Berod-Wahlrod, bei dem „auch keiner gedacht hat, dass die Saison auf einem Abstiegsplatz enden könnte“. Das Spiel gegen die stark in die Rheinlandliga-Runde gestarteten Betzdorfer steht für Heun unter klaren Vorzeichen. „Natürlich ist Betzdorf der klare Favorit“, sagt Heun. „Der Aufwärtstrend hatte sich angedeutet.“ Die Frage, ob man weiterkommt oder nicht, steht folglich nicht im Vordergrund. „Wichtig ist, dass wir eine gute Leistung bringen, um vielleicht etwas Selbstvertrauen zu tanken.“ Auf jeden Fall habe seine Mannschaft „nichts zu verlieren“, wie Heun betont.

 

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