SV Hundsangen e.V. 1926

26.05.2017, 06:48, Alter: 1 Jahre
Kategorie: Fussball

Fussball am Wochenende

Von: rhein zeitung und mittelhessen

Relegationsrunden zur Kreisliga B

(4 Mannschaften, 2 freie Plätze):

Hundsangen/ Obererbach II - Bad Hönningen (Samstag, 27. Mai, 17.30 Uhr, Hundsangen),

Neustadt-Fernthal II - Staudt (Samstag, 3. Juni, 15 Uhr, in Fernthal), Bad Hönningen - Neustadt- Fernthal II (Donnerstag, 8. Juni, 19.30 Uhr), Staudt - Hundsangen II (Samstag, 10. Juni, 15.30 Uhr), Neustaudt-Fernthal II - Hundsangen II, Staudt - Bad Hönningen (beide Mittwoch, 19.30 Uhr).

 

Chaos in der Kreisliga B Nord macht neuen Terminplan notwendig

Wer wird Zweiter, Güllesheim oder der HSV Neuwied?

In den vergangenen Tagen haben sich die Ereignisse in der Fußball-Kreisliga B Nord Westerwald/Wied überschlagen. Dadurch wurde die Abschlusstabelle noch mal durcheinandergewirbelt, was auch Auswirkungen auf die anstehenden Relegationsspiele hat.

Den Stein ins Rollen brachte die SG DJK Neustadt-Fernthal II , die Protest gegen die Wertung ihres Spiels am 5. März beim SV Rheinbreitbach II (2:2) einlegte, weil der Gegner einen nicht spielberechtigten Spieler eingesetzt haben soll. Mit den zwei zusätzlichen Punkten wäre Neustadt II punktgleich gewesen mit der SG Ellingen , sodass ein Entscheidungsspiel über den Teilnehmer an der Abstiegsrelegation hätte entscheiden müssen.

 

Dies rief die Ellinger auf den Plan, die ihrerseits die Spiele von Neustadt II  unter die Lupe nahmen und feststellten, dass die DJK-Reserve beim 3:2-Sensationssieg in Güllesheim am viertletzten Spieltag verbotenerweise einen Stammspieler der ersten Mannschaft eingesetzt hatte. Neustadt habe nach Kenntnis der Sachlage Selbstanzeige erstattet. Die Folge: Die drei Punkte aus dem Spiel beim SV Güllesheim waren futsch und somit war wieder alles beim Alten in der Abstiegsfrage. Neustadt II  muss in die Relegation, Ellingen II  ist gerettet.

 

 

 

Der Traum des SV Hadamar vom Einzug in den DFB-Pokal dauerte bis in das Elfmeterschießen.

Dann versenkte Manuel Schäffler am Donnerstag gegen 17.45 Uhr den zehnten Schuss zum 5:4 (1:1, 0:0)-Sieg des SV Wehen Wiesbaden im Finale des Fußball-Hessenpokals. Zuvor hatte Markus Kolke gegen Patrick Kuczok und Jonas Herdering pariert.

„Einen mehr“, sagte Christopher Strauch. Mit Tränen in den Augen kommentierte der Schlussmann des SV Hadamar in der Brita-Arena den Ausgang der Lotterie vom Punkt. Hätte er einen mehr gehalten, wäre auch das Elfmeterschießen in die Verlängerung gegangen, doch Schäffler verlud den Keeper. Strauch hatte zuvor 120 starke Minuten gezeigt hatte. Genau wie seine Teamkollegen. „Mein absoluter Respekt vor dem SV Hadamar. Die Mannschaft ist über sich hinausgewachsen“, würdigte dann auch Sieger-Trainer Rüdiger Rehm die Leistung des unterlegenen Kontrahenten.

Ohne zu losen, sollte das Elferschießen vor der Fankurve der SVWW-Fans ausgetragen werden. „Das kann ich nicht akzeptieren, das ist ein Unding“, echauffierte sich Florian Dempewolf. Doch es blieb dabei. „Aus polizeitechnischen Gründen“, wie Pokalspielleiter Matthias Bausch (Waldbrunn), selbst Polizeibeamter, später zu Protokoll gab. Ein bitterer Nachgeschmack bleibt für den SV Hadamar, doch größer sollte das Gefühl sein, das Christopher Strauch empfand, nachdem die Tränen getrocknet waren: „Wir können verdammt stolz auf uns sein!“

Florian Dempewolf (Trainer SV Hadamar): Bei mir überwiegt natürlich erst einmal die Enttäuschung und der Ärger. Die Entscheidung, das Elfmeterschießen, ohne zu losen, vor den gegnerischen Fans auszutragen, ist für mich ist das unverständlich und nicht akzeptabel. Das ist irgendwie etwas schief gelaufen. Dadurch hatte der Gegner einen psychologischen Vorteil.

Rainer Druck (Präsident SV Hadamar): Das ist unglaublich, dass das Elfmeterschießen nicht ausgelost wurde. Wir sind dem SV Wehen Wiesbaden so entgegen gekommen. Und dann passiert so etwas.

Christian Hock (Sportdirektor SV Wehen Wiesbaden): Wir haben gegen einen sehr starken Gegner gewonnen. Allerdings hätten wir das Spiel schon in der ersten Halbzeit entscheiden können. Mit der Entscheidung vor dem Elfmeterschießen haben wir natürlich nichts zu tun. Wir haben auch nur davon erfahren.

 

TuS feiert Einzug in DFB-Pokal

Regionalligist schlägt Eintracht Trier 2:1

Jubel bei Fußball-Regionalligist TuS Koblenz: Durch ein 2:1 (2:0) gegen Eintracht Trier feiert die Mannschaft von Trainer Petrik Sander den Gewinn des Rheinland-Pokals und steht erstmals seit sieben Jahren wieder in der ersten Runde des DFB-Pokals. Der klamme Verein kann somit auch mit Einnahmen von mindestens 115 000 Euro planen, die der Deutsche Fußball-Bund (DFB) in der vergangenen Saison als Antrittsprämie an alle Erstrundenteilnehmer ausgeschüttet hatte. Die Summe könnte sich allerdings noch um einiges erhöhen, sollten die Koblenzer auf einen attraktiven Gegner treffen. Die Auslosung erfolgt am Sonntag, 11. Juni, 18 Uhr, im Rahmen der ARD-Sportschau. „Ich würde am liebsten gegen Werder Bremen spielen“, sagt Mittelfeldmann Michael Stahl, dem 2010 im DFB-Pokalspiel der TuS gegen Hertha BSC das „Tor des Jahres“ gelungen war.

Vor 4112 Zuschauern in Salmrohr, darunter fast 2000 TuS-Fans, ging Koblenz in der 20. Minute durch Kapitän Andre Marx per Freistoß in Führung, wenig später legte Dimitrios Popovits (26.) mit einem Linksschuss zum 2:0 nach. Die TuS war gegen den Titelverteidiger und Regionalliga-Absteiger Trier über weite Strecken dominierend und verpasste durch zwei Aluminiumtreffer von Kevin Lahn (44.) und Andreas Glockner (57.) die vorzeitige Entscheidung. Trier kam in der Schlussphase durch Jonathan Zinram (83.) zum Anschlusstreffer, konnte den Triumph der TuS aber nicht mehr gefährden.

 

Eisbachtaler starten gegen Primstal in Aufstiegsrunde

Marco Reifenscheidt erwartet am Sonntag „angeschlagenen Boxer“

Die nächsten Tage werden darüber entscheiden, ob aus einer sehr guten Saison des Fußball-Rheinlandligisten Sportfreunde Eisbachtal eine überragende Aufstiegs-Spielzeit wird. Für die Mannschaft von Trainer Marco Reifenscheidt, die sich mit einem starken Endspurt noch die Vizemeisterschaft sicherte, stehen nun die beiden Begegnungen an, in denen sich entscheiden wird, ob die Westerwälder nach sechs Jahren in die Oberliga zurückkehren.

Zunächst erwarten die Sportfreunde am Sonntag um 15 Uhr in Nentershausen den VfL Primstal aus dem nördlichen Saarland, der sein Auftaktspiel vor heimischer Kulisse gegen Idar-Oberstein trotz früher Führung letztlich deutlich mit 1:4 verloren und damit nur noch theoretische Chancen auf Platz eins in der Dreierrunde hat.

Reifenscheidt hat beide Gegner vor Ort unter die Lupe genommen und eine Primstaler Mannschaft gesehen, „die zu schlagen sein sollte. Sie wirkten sehr angespannt, nach dem 1:3 gingen die Köpfe nach unten“. Dennoch warnt der Eisbachtaler Trainer vor dem Gast: „Das ist ein Gegner, der über den Willen kommen kann. Die Primstaler haben nun gar nichts mehr zu verlieren und werden in ihr letztes Saisonspiel sicher noch mal alles reinhauen. Das ist ein angeschlagener Boxer, der nicht unterschätzt werden darf.“

Dementsprechend hofft Reifenscheidt, dass seine Mannschaft mit kühlem Kopf an die Aufgabe herangeht. „Wir dürfen nichts überstürzen, sondern müssen den Ball laufen lassen, den Gegner in Bewegung bringen und müde spielen. Auf diese Weise wollen wir uns eine gute Ausgangposition für das Spiel in Idar-Oberstein verschaffen.“ Er bangt noch um den Einsatz von Kapitän Manuel Haberzettl (muskuläre Probleme), an denen auch Lukas Reitz laboriert. Auf jeden Fall weiterhin fehlen wird Abwehrspieler Andreas Hundhammer.

 

 

Letzte Entscheidungen stehen an

Die Spieltermine für die Dreier-Relegationsrunde zur Kreisliga A müssen im Fußballkreis Westerwald/Wied zwar noch mal neu besprochen werden, weil bislang nur der TuS Niederahr als Teilnehmer feststeht, ansonsten wurden aber bei der Terminabsprache in Rengsdorf Nägel mit Köpfen gemacht. Hier ist die Übersicht über die Saisonverlängerung im Kreis Westerwald/Wied:

Entscheidungsspiele

Kreisliga A, um Platz zwölf: Heimbach-Weis - Maischeid (Freitag, 26. Mai, 19.30 Uhr, in Puderbach).

Kreisliga B Nord, um Platz zwei: Güllesheim - HSV Neuwied (Sonntag, 28. Mai, 14.30 Uhr, in Thalhausen).

Kreismeisterschaft

Kreisliga B:

FC Kosova Montabaur - Vettelschoß/St. Katharinen (Sonntag, 28. Mai, 14.30 Uhr, in Wittgert).

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