SV Hundsangen e.V. 1926

14.11.2011, 06:10, Alter: 7 Jahre
Kategorie: Fussball

Fussball aus dem Umland

Von: rhein zeitung und nnp

Viktoria Urberach - SpVgg Hadamar 3:1

Der  insgeheim erhoffte „Befreiungsschlag“ nach den letzen mehr oder weniger ernüchternden Niederlagen blieb aus.

 

Der heimstarke, aktuelle Tabellen Vierte der Hessenliga machte mit drei in dieser Klasse wesentlichen Eigenschaften den Unterschied zum Aufsteiger aus.
Die da  waren, aggressives  Pressing , schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff und hoher körperliche Einsatz.  Nicht erst seit diesem Spiel wird offenkundig dass der Liga -Neuling in dieser Hinsicht erhebliche Defizite hat.  Stellt man sie nicht ganz schnell ab, wird das Abenteuer Hessenliga schon im Frühjahr 2012 nur  ein kurzes Intermezzo gewesen sein.

 

Mit körperlosem Abwehrspiel ist in dieser Liga kein Blumentopf zu gewinnen und so wie sich manch in der Verbandsliga noch glänzende Akteur präsentierte, wird es ganz schwer den „Bock um zu stoßen“.
Konnte man in den ersten 25 Minuten durch eigenes Glück und Unvermögen der Heimelf  Treffer noch vermeiden, war beim Führungstor der Gastgeber Fortuna nicht mehr im Bunde mit den Hadamarern. Der Schrägschuss von Barnes aus gut 16 Metern in die hinterste Torecke hielt kein Abwehrbein mehr auf. Nach gut 12 Minuten sah man von der Hadamarer Offensivabteilung den ersten Arbeitsnachweis. Björn Heep verzog vom Elfmeterpunkt die scharfe Hereingabe von Faisal Aziz. Apropos Aziz , der erstmals seit Wochen wieder von Beginn an spielende  Deutsch-Gahnaer war bis zu seinem, leider viel zu frühen, verletzungs- bedingten Ausscheiden in der 37. Min, der einzige der das Gehäuse der Gastgeber hin und wieder in Gefahr brachte. Pech hatte der erst 18-jährige Angreifer 4 Minuten nach der Urbacherer Führung, als sein Torschuss von der Unterkante der Latte ins Feld zurück prallte.

Nach Wiederbeginn vermittelte das Hadamarer Team den Eindruck dass man in der Lage ist die Partie offen zu halten. Leider fehlten nur die tauglichen Mittel um aus der“ optischen „ Überlegenheit auch Zählbares zu ernten. Einmal mehr wurde offenkundig dass dem Team ein „kreativer“ Kopf in der Offensivzentrale fehlt, so ein Spielertyp wie es im Meisterjahr Stefan Szymczak war, der aus heute noch nicht ganz verständlichen Gründen die Fußballschuhe an den Nagel gehängt hat.
Mit dem ersten Angriff der zweiten 45 Minuten erzielte die Viktoria das 2:0. Die eingangs erwähnten Attribute, Zweikampstärke und schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff, produzierten im Hochgeschwindigkeitstempo den sehenswert heraus gespielten Treffer. Da konnte man aus Hadamarer Sicht nur staunen und fragen wo haben diese Jungs das Tempo und den Spielwitz her? Auch nach diesem Treffer ein ähnliche Bild wie zu Beginn der zweiten Halbzeit. Urberach stand stabil in der Abwehr, Hadamar hatte mehr Ballbesitz, aber keine Lösung ein Tor zu machen. Als endlich einmal mit einem Pass aus der Tiefe in den Lauf Bakary Sinaba eingesetzt  wurde, spielte der Angreifer auch seine Stärken aus. Im Duell 1:1 überwand er seinen Gegenspieler samt Torwart zum 2:1. Doch die Hoffnung währte nur 1 Minute.
Beim ersten Angriff nach dem Toranstoß machte der erst 1 Minute zuvor eingewechselte Dillmann alle Hadamarer Hoffnungen auf eine Wende ein jähes Ende und hämmerte das Leder humorlos zum 3:1 unter die Querlatte.

Am Ende sah man gesenkte Köpfe im roten Dress und viel Schulterzucker. Wann kommt die Wende zu besseren Tagen und wann kehrt die Erfolg zurück?  Dies bleibt die spannende Frage in  der nächsten Zeit

Tore: 1:0 Barnes 28.Min, 2:0 Selmanaj 56.Min, 2:1 Sinaba 72.Min, 3: 1. Dillmann 73.Min

 

 

Spvgg Wirges schlägt Pirmasens

„Dieser Platz hier ist eine Beleidigung für jede Kuh.“ Das sagte Michael Dusek, der Trainer des FK Pirmasens, nach dem 0:1 (0:0) seiner Mannschaft im Meisterschaftsspiel der Fußball-Oberliga Südwest bei der Spvgg EGC Wirges. Aber als Entschuldigung für die Nicht-Leistung seines Teams vor 250 Zuschauern wollte er die Platzverhältnisse im Wirgeser Stadion nicht gewertet wissen.

Gar kein Verständnis hatte Dusek für den Auftritt seiner Mannschaft, die in keiner Weise den hochgesteckten Ansprüchen gerecht wurde und mit ihrem Auftritt und der Niederlage ihre zahlreichen Fans zu verbalen Wutausbrüchen trieb, die Dusek nachvollziehen konnte: „Sicherlich, das war eine enttäuschende Vorstellung meiner Mannschaft. Wir haben versucht, auf diesem Untergrund Fußball zu spielen. Das ist uns ansatzweise in der ersten Halbzeit noch gelungen, ging aber nach der Pause vollkommen daneben. Wenn man schon gefühlte 80 Prozent der Spielanteile hat, dann muss man ein solches Spiel über die Zeit bringen. Aber man darf nicht erstaunt sein, wenn der Gegner die Einladung zu Kontern annimmt und wie dann auch noch zuschauen, wenn er sie nutzt. Wir waren im Angriff einfach zu harmlos. Da hat gar nichts gepasst.“

Ein genauer Abwurf zu Yuri Pineker, der bediente Finkenbusch, und von dem wanderte der Ball zu Florian Schlich, der nur noch ins leere Tor einzuschieben brauchte. Damit hatte Beslac seinen Trainer, und nicht nur den davon überzeugt, dass die Spvgg mit ihm und Agim Dushica „zwei Top-Torhüter“ hat. Ruthenbeck: „Nikola hat eine Spitzenleistung geboten und bewiesen, dass wir uns auf ihn verlassen können.“ Aber nicht nur für seinen Torwart, für die ganze Mannschaft hatte er ein Lob parat: „Heute hat sich mein Team wieder als Einheit präsentiert und einem der Meisterschaftsfavoriten taktisch und auch spielerisch Paroli geboten. Aufgrund der Chancen ist unser Sieg verdient und der Tabellenstand – bei nunmehr 25 Punkten sogar vor dem FK Pirmasens platziert – sensationell.“

 

Reserve leidet unter einem „Marx-Festival“

TuS Mayen setzt sich mit 4:0 in Wirges durch – Rote Karte gegen EGC-Torwart Thorsten Schmidt

Sie wollten gegen den TuS Mayen das Licht am Ende des Tunnels sehen, die Spieler der Spvgg EGC Wirges II. Doch nach dem 0:4 0:1) und einer einfach nicht Rheinlandliga-tauglichen Vorstellung blickten sie nur noch in die Dunkelheit.

 

Eisbachtal enttäuscht in Trier-Tarforst auf der ganzen Linie

Sportfreunde kassieren beim FSV eine 0:2-Niederlage

Dirk Hannappel: Dürftige Leistung

Ihre dritte Saisonniederlage kassierten die Rheinlandliga-Kicker der Eisbachtaler Sportfreunde mit dem 0:2 (0:1) beim unter der Regie des Trainerfuchses Heinz Toppmöller erstarkten FSV Trier-Tarforst.

„Wir können sogar froh sein, dass es nicht noch den einen oder anderen Gegentreffer mehr gegeben hat“, war Eisbachtals Sportlicher Leiter Uwe Quirmbach nach der erneuten Niederlage auf fremdem Platz bedient.

Trainer Dirk Hannappel resümierte: „Ein verdienter Sieg für Tarforst. Wir haben zwar gut begonnen und hätten mit etwas Glück zwei Tore machen können. Unter dem Strich war das aber eine dürfte Leistung, bei der ich die Jungen ausdrücklich aus der Kritik nehme.“

Spfr Eisbachtal: Heinz - Schräder, Schönke, Haberzettl, C. Reusch (24. Scharf) - Schlag, Schafferhans (63. Ernet), Kirov, Choi - Heene (52. Ferdinand), Schuth.

Schiedsrichter: Alexander Rausch (Konz-Niedermennig).

Zuschauer: 180.

Tore: 1:0 Thorsten Oberhausen (10.), 2:0 Ramon Jahn (48., Foulelfmeter).

 

SG Ransbach/Baumbach - Spvgg. Steinefrenz/Weroth 2:2 (2:0).

Zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten hatte der Ransbacher Trainer Markus Lehmler gesehen und trauerte zwei verlorenen Zählern nach: „Zunächst sahen wir wie der sichere Sieger aus und führten zur Pause verdient. In der zweiten Hälfte machte sich dann der schlechte Fitnesszustand meiner Elf bemerkbar, und Steinefrenz riss das Spiel an sich.“ Tore: 1:0, 2:0 Bastian Chonsch (15., 33.), 2:1 Daniel Schönberger (65.), 2:2 Edgar Reiner (74., Eigentor). Zuschauer: 90.

 

SG Niedererbach/Dreikirchen - SG Herschbach/Schenkelberg 3:1 (1:0).

Die nächste Überraschung meldete die SG Niedererbach. Der Tabellenvorletzte bezwang vor 100 Zuschauern den Tabellendritten SG Herschbach in einer kampfbetonten Partie. „Unser Sieg ist nicht unverdient“, bilanzierte Niedererbachs Trainer Georg Göbel nach dem Spiel. „Vor 100 Zuschauern waren die Gäste zwar nach unserer frühen Führung durch Dirk Kremer (4.) die spielbestimmende Mannschaft, schafften aber durch Mäher Mroue mit dem Pausenpfiff nur den Ausgleich.“ Nach der Pause habe seine Mannschaft dann gut gekontert, und Göbel durfte nach Treffern von Dominik Frink (60) und Benjamin Reitz (83.) den 3:1-Erfolg und den Anschluss ans untere Mittelfeld bejubeln.

 

Spfr Eisbachtal II - SG Ellingen II 1:2 (1:1).

„Eine Halbzeit lang hatten wir Pech, nach der Pause waren wir dann einfach nur schlecht.“ So fasste Eisbachtals Betreuer Detlef Quirmbach die Niederlage der Sportfreunde gegen die Ellinger Reserve zusammen. „Vor der Pause haben wir gute Chancen vergeben, nach der Pause dann jedoch den Spielbetrieb weitgehend eingestellt. Der Gästesieg geht in Ordnung.“ Vor nur 30 Zuschauern brachte Spielertrainer Marcel Scherer die Eisbachtaler Reserve in Führung (13.). Julian Breithausen (39.) und Julian Wessel (62.) sicherten mit ihren Treffern die drei Punkte für Ellingen II.

 

SG Niederroßbach/Neustadt - SG Herschbach/Girkenroth/Salz 1:0 (0:0).

Es war ein verdienter Sieg des Aufsteigers. Die Gäste hatten während der gesamten Partie keine einzige echte Torchance und hätten sich auch über eine höhere Niederlage nicht beschweren können. Das „goldene Tor“ für die Gastgeber erzielte Dario Strazzeri in der 56. Minute. Weitere gute Chancen ließen die Gastgeber aus.

 

 

 

 

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