SV Hundsangen e.V. 1926

17.09.2012, 07:15, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Fussball

Fussball aus dem Umland

Von: rz und nnp

SV Rot-Weiß Hadamar – SC Waldgirmes 4:3 (2:0).

 

Wer nach den ersten 45 Minuten auf einen solch spektakulären Verlauf der zweiten Hälfte gewettet hätte, der wäre am Samstag ein reicher Mann geworden. Zu überlegen präsentierte sich eine toll aufspielende Hadamarer Mannschaft, die zudem einen Blitzstart in Form des 1:0 hinlegte, für das Benjamin Kretschmer mit einem "Strahl" aus annähernd 30 Metern Torentfernung unter die Querlatte gesorgt hatte. Nach einer Viertelstunde schien auf der Sportanlage an der Faulbacher Straße schon so etwas wie eine Vorentscheidung gefallen zu sein, als Jung Hun Kim einen Traumpass von Hüsni Tahiri überlegt zum 2:0 vollendete. Das einzige Manko der Reitz-Elf bestand in dieser Phase darin, nicht schon frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen, denn Hüsni Tahiri nach einem klugen Querpass von Alexander Rosin und Jura Gros per Sololauf vergaben weitere Möglichkeiten, die eigentlich zu einer weitaus beruhigenderen Pausenführung hätten führen müssen.

So aber geschah das, was im Fußballsport so häufig zu registrieren ist. Urplötzlich war Waldgirmes im Spiel und glich dank zweier Kopfballtreffer von Leif Langholz, der im ersten Abschnitt ebenso wie seine Teamkameraden überhaupt nicht zu sehen war, aus. Der SCW nutzte nun die deutlich erkennbare Verunsicherung auf Seiten der Gastgeber aus und ging durch Sedat Aktas sogar in Führung. Binnen fünf Minuten hatten die Jungs aus den Lahnauen die Partie gedreht.

Die Moral aber stimmt in diesen Tagen beim SV Rot-Weiß Hadamar, der sich nicht etwa mit der drohenden Niederlage abfinden wollte, sondern nun wieder die Initiative ergriff. Mit einem Schlenzer in die lange Ecke sorgte der überragende Kim auch nach 70 Minuten für das 3:3. Doch damit nicht genug: Zehn Minuten vor dem Ende traf Kim nach einem unwiderstehlichen Sololauf nur den Pfosten und Alexander Rosin drückte die Kugel in bester Torjägermanier zum umjubelten 4:3-Siegtreffer über die Linie.

Fazit: Hadamar hat eines der verrücktesten Hessenligaspiele der letzten Jahre zu einem guten Ende gebracht und die beiden Heimspiele gegen Buchonia Flieden sowie den SC Waldgirmes gewonnen. Mit diesen sechs Punkten dürfte sich die Truppe von Walter Reitz nun definitiv in der Spitzengruppe des hessischen Oberhauses festgesetzt haben.

 

 

Eisbachtaler Sportfreunde – SG Neitersen 0:1 (0:1).


"Wir haben heute die Chance vertan, in naher Zukunft vorne mitzuspielen", sagte ein völlig enttäuschter Eisbachtaler Trainer Norbert Reitz nach den dürftigen 90 Minuten, in denen beide Mannschaften Fußball geboten hatten, der nicht ansatzweise sehenswert war. Wie schon vor dem Anpfiff befürchtet, standen die Gäste mit ihren robusten Verteidigern recht gut in der Abwehr und kauften den jungen Eisbachtalern schnell den Schneid ab. Das Spielgeschehen verlief im Wesentlichen im Mittelfeld und den jeweiligen neutralen Zonen. Ein Fehlpass-Festival war die Folge nicht durchdachter Situationen, und die Zuschauer wurden regelrecht auf die Folter gespannt.

Wenigstens die mitgereisten Neiterser Fans hatten neun Minuten vor dem Halbzeitpfiff Grund zum Jubeln: Einen individuellen Abwehrfehler nutzte Nicolai Hees zum 1:0. Er brauchte das Leder aus kurzer Distanz ganz locker nur noch über die Torlinie zu befördern.

Auch im zweiten Abschnitt warteten die Zuschauer vergebens auf Höhepunkte. Es blieb beim 0:1, und Norbert Reitz konstatierte nach dem Spiel: "Uns fehlten heute ganz einfach die Leidenschaft und Lockerheit, um so ein Spiel für uns zu entscheiden." Diese Eigenschaften hätten sein Team vor der Saison so ausgezeichnet.

Eisbachtal: Kremer, Scharf, Schräder, Martin, Haberzettl, Heene, Ernet (73. Geißler), Öztürk, Higahi (46. Tautz Bayon), Song (46. Fein), Schuth – SR: Mürtz (Plaidt) – Tor: 0:1 Hees (36.) – Zuschauer: 200.

 

 

SG Steinefrenz-Weroth/Görgesh. - SG Ellingen/Bonefeld/Willroth 2:1 (0:1).


In der ersten Halbzeit gingen beide Teams ein hohes Tempo, nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie. Ellingen beschränkte sich darauf, den Vorsprung zu verwalten, und wurde dafür in der Schlussphase bitter bestraft. Tore: 0:1 Fatos Prenku (36.), 1:1 Matthias Perne (85.), 2:1 Willi Schuh (87.). Zuschauer: 200.

 

Kreisliga C Südost

SG Selters/Maxsain II - SG Hundsangen II 1:2

SG Heiligenroth II - SV Marienrachdorf 0:1

SG Marienhausen/W.II - FSV Stahlhofen II 2:3

TuS Niederahr - SG Dreikirchen/N./N. 5:2

Union Sessenbach - TuS Hilgert 2:0

FSV Ebernhahn - JSSV Freirachdorf 1:1

SG Herschbach II - SV Hilalspor Selters 2:5

 

 

VfL Oberlahr-Flammersfeld – SG Steinefrenz-Weroth/Görgesh. II 10:0 (4:0).


Ein Schützenfest feierte der VfL Oberlahr gegen die SG Steinefrenz II. Vor 90 Zuschauern fegten die Gastgeber die Reserve förmlich vom Platz und erteilten ihr eine Lektion in Sachen effektiver Offensivarbeit. Dennoch gab es von VfL-Trainer Heinz-Josef Klein ein Lob für die Gäste: „Die waren trotz aussichtsloser Lage stets ein fairer Gegner.“ Seine Mannschaft zeigte 90-minütigen Einbahnstraßenfußball, und die Fans sahen vier Tore von Thomas Slesiona (1., 17., 38., 69.), drei Treffer von André Fischer (14., 59., 72.) und je ein Tor von Christoph Hauptmeier (48.), Ivica Grbavacz (65.) und Fabian Fischer (82.), der sich das 10:0 zum 21. Geburtstag schenkte.

 

 

RSV Weyer – FSV Winkel 3:2 (1:0).


Es waren kaum 15 Sekunden gespielt, da schloss Christian Groß den ersten Angriff mit einem satten Schuss aus 16 Metern in den Winkel ab. Das war der Auftakt zu einer tollen ersten Halbzeit, in der beide Mannschaften nicht mit spielerischen Akzenten und Torchancen geizten. Während Weyer die erste halbe Stunde bestimmte, kamen die Gäste bis zum Halbzeitpiff immer stärker auf. Nach dem Wechsel zunächst das gleiche Bild: Winkel behielte das Kommando, beim RSV waren keine konstruktiven Ansätze mehr zu sehen, der Ausgleich durch den starken Ike war die logische Folge. Erst nach gut einer Stunde schaffte es Weyer, sich zu befreien. So scheiterten Julien Horner per Kopf und Tobias Uran binnen Minutenfrist. Die Offensivbemühungen sollten doch noch belohnt werden, als Markus Neugebauer einen Schuss Jan Gollers abstaubte und die Führung erzielte. Zehn Minuten vor Schluss machte der Weyerer Torjäger Jan Goller dann auch noch seinen Treffer mit einem trockenen Schuss von der Strafraumlinie. Die Gäste steckten aber weiterhin nicht auf und kamen nach dem erneuten Anschlusstreffer noch zu zwei Riesenausgleichsmöglichkeiten.

 

 

 

SV Elz – TuS Eisenbach 8:0 (3:0).


Ein in allen Belangen überlegener SV Elz dominierte das Kirmesspiel vom Anpfiff bis zum Ende. Bereits nach einer halben Stunde war die Entscheidung beim Stande von 3:0 gefallen. Auch im zweiten Durchgang diktierten die Elzer das Geschehen nach Belieben und unterstrichen mit diesem Kantersieg ihre Ambitionen nachhaltig. Fünf Minuten vor dem Ende sah der eingewechselte Gästeakteur Bös wegen wiederholten Foulspiels noch die Ampelkarte.

Tore: 1:0 Michele Böhm (10.), 2:0 (25.), 3:0 (30.) beide Mehmet Dragusha, 4:0 Fahad Amin (50.), 5:0 Markus Balmert (65.), 6:0 Ken Kobayashi (67.), 7:0 Mehmet Dragusha (85.), 8:0 Mustafa Günes (90.) – Zuschauer: 250 – Gelb/Rot: Bös (85.).

 

 

 

In der Fußball-Gruppenliga hat die SG Hausen/Fussingen/Lahr das Spitzenspiel bei der TuRa Niederhöchstadt mit 2:1 gewonnen und sich auf Platz zwei verbessert.


"Ein verdienter Sieg, weil unsere Mannschaft taktisch gut gespielt, die meisten Zweikämpfe gewonnen und kaum Fehlpässe gespielt hat. Ein gutes Debüt feierte dabei Youngster Lukas Wagner", freute sich Berichterstatter Wilfried Mehr.

Tore: 0:1 Steffen Rücker (22.), 0:2 Alexander Haller (52.), 1:2 Ivica Pavic (75.) – Zuschauer: 120.

 

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