SV Hundsangen e.V. 1926

24.10.2011, 09:30, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Fussball

Fussball aus der Nachbarschaft

Von: rhein zeitung und nnp

Eisbachtaler Sportfreunde – VfB Linz 2:1 (2:0).

Die Westerwälder haben am Samstag in Nentershausen ausgesprochen gut angefangen, um dann in den Schlussminuten noch einmal um den Sieg zittern zu müssen. Der stark aufspielende Martin Schönke überlistete den Linzer Schlussmann Niclas Kotula bereits nach acht Minuten und als Lyudmil Ivanov Kirov den Ball nach 21 Minuten aus rund 30 Metern ins Netz ein wuchtete, schienen die Hausherren vor einem klaren Sieg zu stehen. Die Halbzeitgratulationen zur guten Leistung seines Teams wies Trainer Dirk Hannappel jedoch brüsk von sich. "Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, mit der Leistung meiner Mannschaft eher nicht", brummelte Hannappel auf dem Weg in die Kabinen. Später legte er nach: "Vielleicht ist mein Anspruchdenken gewachsen. Die Mannschaft sollte vor den vielen Fachleuten im Pubklikum zeigen, dass sie in den vergangenen sieben Wochen etwas mehr gelernt, als heute gezeigt hat." Die Gardinenpredigt in der Halbzeitpause war dann letztlich kontraproduktiv.

Das im ersten Abschnitt ungehemmt aufspielende Eisbachtaler Team geriet gegen den schwach aufspielenden Gegner sogar in Bredouille. Mit einfachen Mitteln stellten die Gäste die Sportfreunde vor Probleme und bei den Eisbachtaler reihtes sich Fehler an Fehler. Sieben Minuten vor Spielende besorgte der eingewechselte Andreas Schuht den Linzer Anschlusstreffer. Danach wurden zwei kritische Situationen von Eisbachtals Schlussmann Tobias Oost – er spielte für den beruflich verhinderten Stammtorwart Johann Heinz – und den Innenverteidigern Manuel Haberzettl sowie Martin Schönke in Co-Operation vereitelt. Am Ende war Dirk Hannappel zufrieden. bb

Eisbachtal: Oost, Groß, Schönke, Haberzettl, Heene, Kirov, Schlag, Kaes, Schuth (55. D. Reusch), Schafferhans, C. Reusch (68. Schräder) – SR: Carman (Koblenz) – Tore: 1:0 Schönke (8.), 2:0 Kirov (21.), 2:1 Schuht (83.) – Zuschauer: 150.

 

Spvgg. Hadamar – Eintracht Stadtallendorf 1:1 (1:0).

Die Gastgeber aus der Fürstenstadt erwischten gegen die Eintracht einen regelrechten Traumstart. Bereits nach drei Minuten traf Jan Goller unter dem Jubel der 280 Fans auf der Sportanlage an der Faulbacher Straße zum 1:0. Wie sich im Endeffekt zeigen sollte, bildete die Anfangsphase auch zugleich die stärkste Sequenz der Mannschaft von Trainer Heiko Weidenfeller in der gesamten Partie. So verpasste Bakary Sinaba nach 20 Minuten den zweiten Treffer, als der Sturmpartner von Goller die Kugel nicht nach Wunsch traf.

Insgesamt aber verflachte die Partie nun immer deutlicher, da keines der beiden Teams in der Lage, echten Druck auf das Gehäuse des jeweiligen Kontrahenten auszuüben. Hadamar aber nahm die knappe Führung mit in die Kabine, musste sich direkt nach dem Wechsel aber stürmischen Angriffen der Gäste erwehren, die nun in der Tat mit Macht auf den Ausgleich drängten. Der lag gleich mehrfach in der Luft, als sich vor dem Gehäuse der Gastgeber turbulente Szenen abspielten. Auf der anderen Seite war der Aufsteiger nur noch selten in der Lage, für die nötige Entlastung zu sorgen. Auch der zur Pause gekommene Hüsni Tahiri, dem Hadamars Trainer Heiko Weidenfeller zunächst eine Denkpause verordnet hatte, war nicht mehr in der Lage, entscheidende Akzente zu setzen.

Zu Beginn der Schlussphase fiel dann auch der nicht unverdiente Ausgleich. Der erst vor etwas mehr als zwei Wochen zu Eintracht Stadtallendorf gestoßene Türke Özkan Ucar brachte einen Freistoß in den Hadamarer Strafraum, wo Verteidiger Ariel Szymanski den Luftkampf für sich entschied. Sein Kopfball war für Christopher Strauch nicht zu parieren. Bei diesem Remis blieb es letztlich auch, obwohl Bakary Sinaba in den letzten drei Minuten noch zwei gute Einschussmöglichkeiten besaß, die Keeper Olujic aber zunichte machte.

 

TSG Wörsdorf – RSV Würges 0:5 (0:1).

Langeweile herrschte in der ersten halben Stunde allenthalben im Idsteiner Stadtteil. Die Gäste machten im Duell der beiden ehemaligen Oberligisten zwar das Spiel und hatten immer wieder den Drang in die Offensive, doch im Strafraum wollte nicht so recht eine gelungene Aktion gelingen. In der 32. Minute schien der Knoten beim RSV geplatzt. el-Allali fasste sich ein Herz und zielte den Ball mit einem schönen Schuss von der rechten Seite halbhoch ins Toreck. Diese Aktion machte letztlich Lust auf mehr, doch beide Mannschaften verfielen wieder in ihren Trott. Wörsdorfs Nicolai Dörne hatte fünf Minuten nach der Würgeser Führung noch die beste Möglichkeit auszugleichen. Diesem Treffer stand jedoch Schlussmann Jens Rock im Wege, der nach einem Konter keine Mühe hatte, die Chance zu entschärfen. Die Zuschauer waren sich nach den 45 Minuten darüber einig, dass die Gäste die spielerisch stärkere Mannschaft waren. Nur in kämpferischer Hinsicht hatte die TSG etwas hinzu zu setzen.

Im zweiten Abschnitt ließ der RSV Würges nach viel Lethargie in den ersten 45 Minuten die Explosion folgen und ließ sich selbst durch einen Platzverweis (Rot) für Mike Baier((64.) nicht irritieren. Zuvor hatte Baier (58.) noch die 3:0-Führung erzielt, dann verwirklichten Leopold mit zwei Treffern und Baum eine Minute vor Spielende das Desaster für die konsternierten Wörsdorfer, die sich ernsthafte Gedanken machen müssen, um in dieser Liga weiter zu bestehen. Der RSV Würges kann der Zukunft mittlerweile beruhigt entgegen sehen, denn gerade die Leistung in der zweiten Halbzeit war schon toll.

 

Spvgg Steinefrenz-Weroth - SG Dernbach/Siershahn/Staudt 1:1 (0:0).

In der ersten halben Stunde sahen die 180 Zuschauer eine überlegene Gästeelf. Nachdem die Spvgg dann auch aktiv am Spiel teilnahm, wurde es ein munterer Kick. Kurz nach Wiederanpfiff brachte Florian Kaiser die Hausherren in Führung (51.). Nun war Steinefrenz klar überlegen und scheiterte mehrfach an Dernbachs Torhüter Alessandro Calamusa. Nach einem Eckball in der 85. Minute gelang Martin Endlein der Ausgleich für die Elf von Trainer Georg Esser. Sein Schuss aus 14 Metern senkte sich unhaltbar in den Winkel. Dennoch wollte der Steinefrenzer Vorsitzende Hans-Peter Kremer seinem Team keinen Vorwurf machen. „Die Leistung hat gestimmt, außerdem muss man die Kirche ja auch im Dorf lassen. Wir haben als Neuling nach zehn Spieltagen 15 Punkte, damit konnte vor der Saison niemand rechnen.“

 

SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod - Spfr Eisbachtal II 5:0 (2:0).

Wo der Erfolg einkehrt, da bleiben auch die Zuschauern nicht aus. 190 waren es gestern in Girod. Und die erlebten, wie der Tabellenführer SG Ahrbach den stark eingeschätzten Aufsteiger mit 5:0 vom Platz fegte. „Die Mannschaft hat den Fußball umgesetzt,“ so SG-Trainer Andreas Calamusa, „den ich mir vorstelle und den wir zusammen trainiert haben. Wir haben richtig gut gestanden, die Zweikämpfe angenommen und gewonnen und über 90 Minuten nichts anbrennen lassen. Das war fast ein Klassenunterschied. Eisbachtal hatte nie auch nur den Hauch einer Chance.“ Und diese Überlegenheit der Platzherren drückten Sven Reichwein (28.), Niklas Wörsdörfer (40.), Tim Heiden (70.), Andreas Gürtler (84.) und Jan Lohr (89.) in Toren deutlich aus.

 

Spvgg Horbach - SG Niedererbach/ Dreikirchen 3:0 (1:0).

„Niedererbach hat eigentlich nur mitgespielt und blieb ohne zwingende Chance“, so Horbachs Abteilungsleiter Peter Labonte. „Daher ist unser Sieg auch in der Höhe verdient.“ 80 Zuschauer sahen eine äußerst faire Partie ohne Gelbe Karte und Tore durch den Niedererbacher Angelo Maucieri, der ins eigene Tor traf (42), sowie die Horbacher Jan Groß (47.) und Martin Schaaf (65.). Mit diesem Erfolg festigte Horbach den dritten Tabellenplatz und wartet in der Verfolgergruppe auf einen Ahrbacher Ausrutscher.

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