SV Hundsangen e.V. 1926

14.11.2016, 12:21, Alter: 2 Jahre
Kategorie: Fussball

Fussball beim Nachbarn

Von: rhein zeitung

 

 

Keine Freude nach famoser Aufholjagd

 

Beide Trainer fühlen sich nach dem turbulenten 4:4 zwischen Wirges und Andernach als Verlierer

 

 

Richtig laut wurde Franz-Josef Kowalski, der Trainer des Fußball-Rheinlandligisten SG 99 Andernach, nach dem 4:4 (0:3) seiner Mannschaft bei der Spvgg EGC Wirges und stauchte seine Spieler kollektiv zusammen. Unzufrieden war auch sein Gegenspieler auf der Wirgeser Bank, Thomas Arzbach, trotz des Punktes auf der Habenseite. Der EGC-Coach hatte sein Team nach dem guten Auftritt zuletzt beim 0:1 in Mayen voll auf drei Zähler eingestimmt. Arzbach musste nun zwei verlorenen Punkten nachtrauern – auch, weil seine Spieler besonders vor der Pause sämtliche Grundregeln des Fußballs sträflich missachtet hatten und sich daher in der Pause mit einer „etwas robusteren“ Trainer-Standpauke konfrontiert sahen.

 

In den letzten Minuten war Wirges dem Siegtreffer näher als die vollkommen konsternierten Andernacher

 

Dass dieser Treffer zum 5:4 jedoch ausblieb, hinterließ Spuren beim Wirgeser Trainer Thomas Arzbach, die vor der Pause gelegt worden waren: „Diese erste Halbzeit war die schlechteste, die ich bisher hier erlebt habe. Sicher, wir haben eine junge Mannschaft und gehen entsprechend im Trainerteam auf die Spieler ein. Das schienen diese auch in der Anfangsphase gegen Andernach verinnerlicht zu haben, um dann jedoch alles zu vergessen. Wir spielten nur für den Gegner und haben vom Torwart bis zu jedem Feldspieler alles falsch gemacht, was falsch zu machen war. So langsam muss die Arbeit hier greifen. Heute haben wir zwei wichtige Punkte verschenkt. Das ist Tatsache. Wir haben dann noch ein Unentschieden erkämpft. Aber Freude sieht anders aus, denn gewonnen haben wir nichts.“

 

Ähnlich klang – nur mit umgekehrten Halbzeiten – auch die Spielanalyse des Andernacher Trainers Franz-Josef Kowalski: „Ich bin sprachlos, einfach nur sprachlos. Das miserable Abwehrverhalten nach der Pause zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Manche scheinen bei uns nicht zu wissen, worum es eigentlich geht. Da kassieren wir vier Treffer bei einem Team, das bisher an 17 Spieltagen nur sechs Tore erzielt hat. So etwas habe ich noch nicht erlebt, wie man einen bereits geschlagenen Gegner derart aufbauen kann und ihm vier Tore schenkt.“

 

 

 

Eisbachtaler kassieren wieder ein spätes 1:1

 

Röhrigs Treffer reicht nicht zum Sieg

 

Ein 1:1 scheint in den letzten Wochen zum Standardergebnis für die Rheinlandliga-Fußballer der Eisbachtaler Sportfreunde geworden zu sein. Und nicht nur das. Wie schon in Windhagen und in Irsch schaffte es die Mannschaft von Marco Reifenscheidt auch als Gast des SV Morbach nicht, eine knappe Führung über die Zeit zu bringen und kassierte stattdessen in den Schlussminuten noch den Ausgleich.

 

Entsprechend nüchtern schilderte der ansonsten eher emotionale Sportfreunde-Trainer die zurückliegenden 90 Minuten auf dem Kunstrasen in Morbach. Zwar hatte ihm das, was seine Jungs im Hunsrück dargeboten hatten, auch diesmal über weite Strecken gefallen. „Wir haben aber auch wieder mal gezeigt, dass wir noch zu unreif sind.“ Oder anders ausgedrückt: Den jungen „Eisbären“ fehlt die Cleverness.

 

Fußballerisch zählen die Westerwälder zweifellos zum Besten, was die Rheinlandliga zu bieten hat. Dass sich das aber nach knapp der Hälfte der Saison nicht auch in der Tabelle widerspiegelt, liegt vorwiegend daran, dass den Eisbachtalern im Angriffsdrittel zumeist die Konsequenz fehlt. So auch gegen den SV Morbach, den die Reifenscheidt-Elf vor allem im ersten Abschnitt beherrschte, sich bei aller Überlegenheit aber nur wenige Torchancen erspielte, die Morbachs Schlussmann Yannick Görgen jedoch vor keine großen Probleme stellten.

 

 

 

Spvgg Steinefrenz-Weroth - SG DJK Neustadt-Fernthal 3:0 (1:0)

 

Das frühe Führungstor spielte Steinefrenz in die Karten. Neustadt hatte im ersten Spielabschnitt zwar mehr Spielanteile, blieb vor dem Tor aber zu harmlos. „In der zweiten Hälfte haben wir für mehr Entlastung gesorgt und zum richtigen Zeitpunkt getroffen. Wir haben uns den Sieg erkämpft“, freute sich der Steinefrenzer Spielertrainer Thorsten Hehl.

 

Tore: 1:0 Thorsten Hehl (3.), 2:0 Jannik Bendel (62.), 3:0 Thorsten Hehl (83.);

Zuschauer: 100.

 

 

SG Nomborn/Dreikirchen/Niedererbach/Görgeshausen - FSV Ebernhahn 0:3 (0:1)

 

„Bei uns ist ein wenig die Lauft raus“, fasste Nomborns Trainer Dobri Kalchev, der im Sommer den Verein verlässt und eine neue Herausforderung sucht, die dritte Niederlage in Folge zusammen. „Ebernhahn war das bessere Team, und wir müssen bis zur Winterpause sehen, dass wir noch zu einigen Punkten kommen.

 

Vor 60 Zuschauern trafen für den FSV Matthias Wiegand (44., 70.) und Serkan Ergüzel (77.).

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