SV Hundsangen e.V. 1926

31.08.2017, 07:21, Alter: 234 Tage
Kategorie: Fussball

Hundsangen gewinnt in Wirges

Von: rhein zeitung

Leon Schmitt lässt Hundsangen im Pokal weiterspielen

                                            

Hundsangen siegt im Elfmeter-Krimi

Überraschungen in zweiter Runde

In der zweiten Runde des Fußball-Rheinlandpokals schalteten die Bezirksligisten SG Müschenbach/Hachenburg und SG Westerburg/Gemünden mit 1:0-Heimsiegen die Rheinlandligisten SG Neitersen/Altenkirchen und VfB Linz aus.

 

Spvgg EGC Wirges - SG Hundsangen/Obererbach 4:6

nach Elfmeterschießen (1:1, 0:0).

Die Wirgeser versuchten von Beginn an, das Spiel vor 120 Zuschauern unter Kontrolle zu bringen und erarbeiteten sich auch ein optisches Übergewicht. Allerdings gelang es den Gastgebern im Duell der Bezirksligisten nicht, sich nennenswerte Chancen zu erarbeiten, weil Hundsangens Defensive gut stand. So entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein Spiel, das überwiegend in eine Richtung lief, dem aber die Torraumszenen fehlten. Das änderte sich nach der Pause. Gerade eingewechselt, kam David Röhrig zu seinen ersten Chancen (58., 60.). Der EGC-Neuzugang war aber ebenso wenig erfolgreich wie sein Teamkollege Serkan Öztürk (61.). Effektiver gingen da die Gäste zu Werke, die nach einem Konter durch Lukas Tuchscherer in Führung gingen (66.). Der Jubel war aber kaum verhallt, da hatte Routinier Öztürk per Freistoß bereits ausgeglichen (68.). Der Siegtreffer in der regulären Spielzeit gelang dann aber keiner Seite mehr, sodass Verlängerung angesagt war. Hier mauserte sich immer mehr Leon Schmitt zum herausragenden Spieler der Gäste. Wenn Wirges durchkam, war der SG-Schlussmann zur Stelle. Auch im Elfmeterschießen zeichnete sich Schmitt aus: Gegen Marvin Severin, den ersten Wirgeser Schützen, parierte Hundsangens Keeper und sorgte so schon für die die Entscheidung, da alle Schützen der Gäste trafen.

                        

 

SG Müschenbach/Hachenburg - SG Neitersen/Altenkirchen 1:0 (1:0).

Der Bezirksligist hatte keinerlei Probleme, gegen die eine Klasse höher angesiedelten Gäste ins Spiel zu finden. Und nachdem die erste Neiterser Großchance ohne Folgen geblieben war – Stefan Peters hatte am langen Pfosten vorbeigeschossen (12.) –, gab's auf Müschenbacher Seite Grund zum Jubel: Jan Luca Schneider setzte sich im Zweikampf gegen Christoph Hauptmeier durch und versenkte den Ball souverän im linken Eck (13.). Nach dem 1:0 erarbeitete sich Neitersen zwar Vorteile in Sachen Ballbesitz, kam aber nicht entscheidend zum Zug, weil Müschenbachs Trainer Volker Heun seine Mannschaft gut eingestellt hatte und diese sehr stabil stand. Für Gefahr sorgte vor der Pause lediglich Lukas Haubrich, doch erst parierte Lukas Hammer sicher (30.), dann köpfte der spielende Co-Trainer der Gäste am Tor vorbei (38.).

„Das war pomadig, überheblich, arrogant“, kommentierte Marco Schütz, der Vorsitzende der SG Neitersen, das Auftreten der Gäste. „Dadurch rennen wir gegen den Rückstand an, schaffen es aber nicht, den Schalter umzulegen.“ Dass dies nicht gelang, lag auch an der starken Leistung der Müschenbacher, die konzentriert weiterspielten, auf Konter lauerten und in der Defensive nur wenig zuließen.

 

VfL Hamm - TuS Montabaur nach 3:2 nach Verlängerung (2:2, 0:2).

Der TuS Montabaur war von Beginn an die spieltechnisch überlegene Mannschaft und münzte die Überlegenheit nach einer halben Stunde auch in einen Doppelschlag um. Zunächst beförderte Mario Denker den Ball nach Jung Hun Kims Flanke von der linken Seite per Kopf ins VfL-Tor (31.), nur vier Minuten später erhöhte Kim auf 2:0. Er wurde auf der linken Seite freigespielt, drang in den Strafraum ein und setzte den Ball flach ins lange Eck. Nach Attacken gegen Maximilian Acquah und Kim forderten die Gäste vergeblich Foulelfmeter. Bei der besten VfL-Chance zeigte sich TuS-Torhüter Jonathan Kloft nach einem Konter auf dem Posten. Nach der Pause verpasste Acquah das 3:0, dann geriet Montabaur ins Trudeln. Nach Gelb-Rot für Fabio Scumaci nach einer Stunde wurde Hamm in Überzahl stärker und kam per Doppelschlag zum Ausgleich durch Simon Langemann (70.) und Daniel Krieger (71.). Takayuki Omi sah in der 77. Minute nach einem Foul nahe der Mittellinie als zweiter TuS-Akteur die Rote Karte. Hamm tat sich in der Verlängerung gegen nur neun Mann zwar schwer, kam aber in der 118. Minute durch Langemann zum Siegtor.

 

SG Emmerichenhain/Niederroßbach - SG Ellingen/Bonefeld/Willroth 2:0 nach Verlängerung (0:0, 0:0).

Die beiden Bezirksligisten schenkten sich nichts. Lange hatten die Gastgeber mehr vom Spiel, doch in der 72. Minute flog Emmerichenhains Torhüter Filippos Papadopoulos mit Roter Karte vom Platz, nachdem er den Ball vertändelt und dann gefoult hatte. Ellingen drückte nun, blieb aber erfolglos. Torlos ging es in die Verlängerung, in der die Platzherren sehr gut spielten und zweimal mit Schüssen an den Innenpfosten Pech hatten. In der 112. Minute war es wieder einmal Torjäger David Quandel, der die Gastgeber auf die Siegerstraße brachte. Michael Sehner legte drei Minuten später das 2:0 nach.

 

SG Westerburg/Gemünden - VfB Linz 1:0 (1:0).

Die Gastgeber begannen in einem Spiel mit nur wenigen klaren Torchancen mutig und setzten gleich erste Akzente durch zwei Freistöße von Jannik Schmidt. Nach zehn Minuten übernahm der Rheinlandligist aus Linz vorübergehend die Initiative. Die Westerburger setzten aber immer wieder Nadelstiche und bekamen in der 33. Minute von Schiedsrichter Sören Müller nach einem Foul an David Gläser einen Strafstoß zugesprochen, den Matthias Wengenroth zum 1:0 verwandelte. Auch nach der Pause begann der Bezirksligist forsch, Marvin Binge hatte die Chance zum 2:0. Nach einer Stunde wechselte VfB-Trainer Paul Becker die Offensivkräfte Michael Fiebiger und Andreas Schuht ein. Linz machte in der Endphase Druck, biss sich aber an der gut stehenden Westerburger Abwehr die Zähne aus, die Gastgeber brachten den Sieg letztlich recht sicher über die Runden.

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[ Letzte Änderung: 22. April 2018 ]