SV Hundsangen e.V. 1926

20.08.2016, 09:03, Alter: 1 Jahre
Kategorie: Fussball

Hundsangen nur 0:0 gegen die SG Elbert

 

 

0:0 trotz bester Chancen:

Hundsangen lässt gegen Elbert zwei Punkte liegen

 

Trotz einer Vielzahl an Torchancen kam die SG Hundsangen im Heimspiel gegen die SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen am Freitagabend nicht über ein 0:0 hinaus. Zum Auftakt des zweiten Spieltags in der Fußball-Bezirksliga Ost verpassten die Gastgeber damit vor 210 Zuschauern den perfekten Start mit sechs Punkten aus zwei Spielen. Derweil durften sich die Gäste über ihren ersten Zähler in der neuen Spielzeit freuen.

 

 

Beide Mannschaften legten von Beginn an ein ordentliches Tempo an den Tag, allerdings ohne zwingend gefährlich zu werden. Zumindest bis zur 21. Minute, als Hundsangens Marcel Hürter aus dem Strafraumgewühl heraus einfach mal abzog, mit seinem Drehschuss jedoch am Innenpfosten scheiterte. Von dieser Aktion beflügelt bekamen die Gastgeber nun Oberwasser und hatten fortan die größeren Spielanteile. Immer wieder initiierten sie ihre Angriffe mit langen Bällen aus der Tiefe heraus, doch gegen den gut gestaffelten Elberter Abwehrverbund gab es nur selten ein Durchkommen. Wenn doch, dann wurde es allerdings sofort gefährlich.

So war es Julian Jung, der nach Hürters Pfostentreffer eine weitere dicke Chance zur Führung für die Hausherren vergab. Seinen Kopfball kratzte die vielbeinige Gästeabwehr noch gerade so von der Linie (32.). Zwar war auch die Mannschaft von Daniel Billaudelle, der den im Urlaub weilenden Michael Diel auf dem Trainerstuhl vertrat, durchaus um eigene Offensivaktionen bemüht. Doch über die gesamte Spielzeit hinweg blieb Lukas Litzinger im Hundsangener Kasten nahezu beschäftigungslos - im Gegensatz zu Kevin Jung im Gästetor.


Vor allem in den ersten Minuten nach der Pause bekam der allerhand zu tun und hielt seine Mannschaft mit Glanztaten gegen Hürter (48.) und den Ex-Elberter Sebastian Schneider (52.) im Spiel. Und wenn der Schlussmann dann mal geschlagen war, rettete einer seiner Vorderleute auf der Linie - so wie Marcel Müller bei einer Direktabnahme des starken Kelvin Rodrigues Lima (78.). Spätestens zu diesem Zeitpunkt hätten die Hundsangener längst führen müssen. Doch als dann auch noch der eingewechselte Chihiro Nogi nur den Außenpfosten traf (83.), schien klar: hier fällt heute kein Tor mehr.

Entsprechend bedient war hinterher Spielertrainer Martin Schlimm: "Es gibt halt so Tage, da will der Ball einfach nicht rein. Von den Chancen her haben wir hier klar zwei Punkte verschenkt." Umso erfreuter war Daniel Billaudelle aufseiten der Gäste: "Wenn man bedenkt, dass uns einige Stammspieler fehlen, haben wir uns hier teuer verkauft. Klar hatten wir auch Glück, aber auch das muss man sich erst mal erarbeiten."


Hundsangen: Litzinger – Brühl, Leonardi, Schlimm, Jung (65. Nogi) – D. Hannappel, Hürter (90. Ishiyama), F. Steinebach, Faulhaber – Schneider, Rodrigues Lima.

 

Elbert: Jung – Kexel, A. Stera, Brand, M. Müller – Gombert, Simon, Ferdinand, Schaaf (76. R. Müller) – C. Stera, Klotz.

 

Schiedsrichter: Jan Lehmann (Hahnstätten).

 

Zuschauer: 210.

 

 

 


VfL Linz zeigt dem Aufsteiger die Grenzen auf


So attraktiv kann Bezirksligafußball sein: Beim ersten Spitzenspiel der noch jungen Saison sahen die Zuschauer beim 4:2 (1:2) des VfB Linz gegen den ambitionierten Aufsteiger SG Emmerichenhain/Niederroßbach neben einem halben Dutzend Tore bei abwechslungsreichem Spielverlauf attraktiven Kombinationsfußball auf (relativ) hohem Niveau und einen abwechslungsreichen wechsel. Die Linzer verdiente sich die drei Punkte aufgrund einer deutlichen Steigerung in der zweiten Hälfte.

 

 

Die erste Führung der Gastgeber kam etwas überraschend, denn zuvor hatten die Gäste mehr Zug zum Tor entwickelt und durch einen Heber von Keigo Matsuda (4., übers Tor) und einen Schuss von David Quandel (19.), den VfB-Torwart Sebastian Sitz hielt, auch die besseren Chancen. Doch dann bereitete Neuzugang Michael Fiebiger mit einem schönen Alleingang das 1:0 vor, seinen Querpass schob Mario Seitz über die Torlinie (26.). Der Torjubel verleitete die Linzer indes zur Nachlässigkeit, die Gäste nutzten die Unordnung, und im Strafraumgetümmel kam Matsuda zu Fall. Beim VfB protestierte niemand gegen den Elfmeterpfiff, Quandel verwandelte sicher zum Ausgleich (27.).

Und die Gäste aus dem hohen Westerwald blieben am Drücker. Wieder war es Torjäger Quandel, der die VfB-Abwehrspieler stehen ließ und mit seinem bereits vierten Saisontreffer die SG-Halbzeitführung herstellte (35.).

"Wahrscheinlich habe ich meine Mannschaft zu defensiv eingestellt", übte VfB-Trainer Paul Becker hinterher Selbstkritik, was den ersten Durchgang anging. Er korrigierte seine Taktik in der Pause, verordnete seinem Team mehr Angriffslust - und das mit Erfolg.

Aus der Kabine kamen die Linzer aggressiver und spielfreudiger, gewannen nun mehr Zweikämpfe und setzten auch spielerisch die Akzente. Eray Kizilkan machte wes auf eigene Faust, marschierte aus der eigenen Hälfte bis zum gegnerischen Strafraum durch und traf mit platziertem Flachschuss ins Eck zum Ausgleich (54.). Und dann schnürte auch Michael Fiebiger seinen Doppelpack. Erst nahm er einen langen Pass aus der Luft, legte sich den Ball auf den anderen Fuß und traf volley oben rechts ins Dreieck (60.), dann verwertete er eine präzise Linksflanke von Dustin Friese zum 4:2 (68.). Davon erholten sich die Gäste nicht mehr, ihre Schlussoffensive war zwar bemüht, aber nicht mehr von Erfolg gekrönt.

"Schade, dass wir in der ersten Halbzeit unsere Chancen zum 3:1 nicht genutzt haben, dann wäre das Spiel anders gelaufen", trauerte Gästetrainer Nihad Mujakic den verpassten Gelegenheiten nach. "Nach der zweiten Halbzeit geht der Linzer Sieg aber in Ordnung." Becker stimmte zu: "Unsere Umstellungen in der Halbzeit haben sich bezahlt gemacht."

 

Vereinsportal ]  [ Impressum ]  [ Kontakt ]   © 2018 SV Hundsangen
[ Letzte Änderung: 19. Januar 2018 ]