SV Hundsangen e.V. 1926

18.09.2011, 20:39, Alter: 7 Jahre
Kategorie: Fussball

klarer Sieg in Nievern

Von: rhein zeitung

Die SG Nievern/Fachbach erlebt einen schwarzen September in der Bezirksliga Ost. Aktueller Tiefpunkt war am Sonntagnachmittag das 1:6 (0:2) gegen die SG Hundsangen/Obererbach auf eigenem Platz.


Trainer Björn Wickert stellte sogar seine Zukunft bei den Grün-Weißen zur Disposition: "Ich werde die Jungs in der Kabine fragen, ob sie mit mir nicht mehr weiterarbeiten wollen."

 

Die Mannschaft setze Vorgaben nicht um, und jeder müsse sich Gedanken machen, mit welcher Einstellung er in Training und Spiel gehe, monierte der Nieverner Coach weiterhin. "Wir müssen zusammenrücken", forderte er wegen der jüngsten Negativserie, und dann "entweder bis zum letzten Spieltag gegen den Abstieg kämpfen oder wieder Fußball spielen". "Zurzeit ist der Wurm drin", bedauerte Wickert.

 

So kam auch die Niederlage gegen Hundsangen völlig verdient zustande. Bereits nach zehn Minuten hieß es 0:2. Die Gäste kombinierten munter, und Simon Fein profilierte sich als Vollstrecker. Erst traf der 23-Jährige mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze, dann nutzte er ein Zuspiel Fabian Steinebachs. "Es ist immer gut, wenn ein Spiel so anfängt. Wir haben uns zahlreiche Chancen klasse herausgespielt", lobte Hundsangens Trainer Ralf Hannappel sein Team.

Die Westerwälder bewiesen nicht nur spielerische Qualität. Sie wirkten in allen Szenen flinker und eroberten sich enorm viele Bälle: "Dadurch können wir besser die Räume nutzen, das ist einfacher, als gegen zehn Mann in der Abwehr anzurennen", erklärte Hannappel. Eine Weile ließ seine Elf ihre Chancen ungenutzt. Schließlich endeten die Flachpass-Stafetten in der Mitte der zweiten Halbzeit aber wieder mit Torjubel - und zwar von Fabian Steinebach und Leutrimm Husaj.

 

"Die Mannschaft hat die richtige Reaktion auf die vergangenen beiden Spiele gezeigt", sagte Hannappel, und erläuterte zum Hintergrund, dass es in den Begegnungen in Liga und Pokal zu Respektlosigkeiten von gegnerischer Seite gekommen sei.

 

Die Nieverner machten die Bewältigung schlechter Erfahrungen allerdings sehr leicht. Bis zur Pause durften sie fünf Ecken treten, eine Torchance hatten sie jedoch nicht.

Klar zum Abschluss gelangte erst Timo Hoffmeyer mit einem Freistoß - da waren schon stolze 78 Minuten vorüber. Der eingewechselte René Lehmler war immerhin im Anschluss an einen Freistoß Stefan Drieschs zur Stelle und verkürzte ein wenig (81.). In keiner Phase gab es aber Anzeichen, dass die Einheimischen die Partie wenden oder Hundsangen auch nur unter Druck setzen könnten.

So stockte der Tabellenzweite in der Schlussphase das Ergebnis auf. Kapitän Daniel Hannappel ermöglichte mit einer Flanke vom rechten Flügel das einzige Kopfballtor des Tages, das der eingewechselte David Leonardi erzielte. Der Schütze machte sich in der Schlussminute wiederum als Vorlagengeber zu Fabian Steinebachs zweitem Treffer verdient. "Hundsangen war in jeder Situation stärker", erkannte Wickert an, ehe er das klärende Gespräch in der Kabine suchte.

 

Nievern/F.: Lindner - Hoffmeyer - Hoffmann, Baulig, Walldorf (74. Lehmler) - M. Schupp - F. Schupp, B. Schupp, Driesch, Kraus (63. Panny) - Waldorf (46. C. Schupp).

 

Hundsangen/Obererbach: Kraft - Sprenger, Reiner, Loch, Pineker (64. Krämer) - Husaj, D. Hannappel - T. Steinebach (73. Leonardi), Lüpke, F. Steinebach - Fein (75. Werner).

Schiedsrichter: Richard Kochanetzki (Koblenz) -

 

Zuschauer: 150.

 

Tore: 0:1, 0:2 beide Simon Fein (2., 10.), 0:3 Fabian Steinebach (62.), 0:4 Leutrimm Husaj (69.), 1:4 René Lehmler (81.), 1:5 David Leonardi (89.), 1:6 Fabian Steinebach (90.).

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