SV Hundsangen e.V. 1926

15.08.2017, 06:17, Alter: 337 Tage
Kategorie: Allgemein

Leserbrief Stammspieler

Von: Winfried Gerz

                                        

„Empfängerhorizont ansprechen“

Da versucht der Verbandsrechtswart (VRW) des FV Rheinland e.V., Herr Norbert Weise, mittels übelster Rabulistik dem Unterzeichner die Schuld dafür in die Schuhe zu schieben, dass es wegen der angeblichen Änderung und neuen Satzungsbestimmung zu Irritationen gekommen wäre. Ich zitiere diese: „Ein ohne Mitwirkung des Spielers ausgetragenes oder begonnenes Pflichtspiel der oberen Mannschaft wird unabhängig vom Grund seiner Nichtteilnahme (Verletzung, Sperre o.a.) als möglicher Einsatz gewertet.“ Dies ist der billige Versuch, meiner Person die Schuld fürs eigene Versagen anlasten zu wollen.

Dieser Satz wird im offiziellen Verbandsorgan „Fußball im Rheinland“ eindeutig als Änderung ab der Saison 2017/2018 dargestellt. Und auf einmal sind es keine Änderungen mehr, sondern nur noch „Hinweise für die Funktionäre des FV Rheinland“, die im übrigen lange vor meinem Leserbrief irritiert waren. Warum wohl musste sogar Herr Gronau von der Geschäftsstelle des FVR diesen Personenkreis separat per E-Mail darüber informieren, dass es sich um keine Änderung handeln würde, sondern lediglich ein Hinweis für die Berechnung der Stammspieler sei? Wie soll ein Vereinsvertreter so etwas erkennen können? Das ist ausgeschlossen. Da wird groß und breit durch die Überschrift suggeriert, dass es sich um eine Änderung handelt – was vor allen Dingen zuerst immer die Vereine betrifft – und dann ist es überhaupt keine Änderung.

Alle Beteiligten sollten in der Zukunft daran denken, dass es wichtig ist, dass der Empfängerhorizont angesprochen wird.

Wer einen solchen Sachverhalt in der Überschrift groß als Änderung ankündigt, die – wie sich jetzt herausgestellt hat – gar keine Änderung ist, versucht doch alle Beteiligten „hinter die Fichte zu führen“, indem er einen Lebenssachverhalt in sein Gegenteil verkehrt.

Im Übrigen war das der ganzen Angelegenheit vorgeschaltete Verfahren vor dem Neutralen Schiedsgericht nur deswegen zustande gekommen, weil Funktionäre des FV Rheinland dem Verein FSV Salmrohr eindeutig – nach altem und neuen Recht – eine falsche Auskunft erteilt hatten. Der FSV Salmrohr setzte dann einen Spieler ein, den er nicht hätte einsetzen dürfen. Der SV Monzelfeld legte gegen die Spielwertung Protest ein, bekam aber von den Gremien des FV Rheinland kein Recht. Dagegen klagte der Verein vor dem Neutralen Schiedsgericht und obsiegte klar gegen den durch VRW Weise vertretenen FVR.

Dies sind die klaren und jederzeit nachprüfbaren Fakten – und alles andere ist der untaugliche Versuch, mittels „Nebelkerzen“ von der Wirklichkeit abzulenken.

Winfried Gerz, Welschneudorf

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