SV Hundsangen e.V. 1926

22.06.2017, 16:47, Alter: 363 Tage
Kategorie: Allgemein

Leserbrief von Winfried Gerz

                 Leserbrief  zum Schiri-Zoff: "Nicht der Geldeintreiber des FVR"

 

                                                         

 

Die Vereine im Kreis Trier-Saarburg und ihr Kreisvorsitzender Hans-Peter Dellwing sehen sich benachteiligt. Ihr Vorwurf: Sie würden bestraft, wenn ihre Schiedsrichter keine Spiele leiten, während dies im Kreis Westerwald/Sieg keine Sanktionen nach sich ziehen würde.

 

Hierzu bezieht Winfried Gerz aus Welschneudorf in einem Leserbrief Stellung:

„Es muss klargestellt werden, dass ein guter Schiedsrichter-Obmann zu allererst – im Rahmen der geltenden Satzungen und Ordnungen – für die Schiedsrichter und Vereine seines Kreises zu sorgen hat. Er sollte nicht als Geldeintreiber für den Fußballverband Rheinland (FVR) da sein. Deshalb ist Detlef Schütz ein sehr guter Obmann.

Zu loben ist aber auch Präsident Walter Desch, der klipp und klar festgestellt hat, dass es in den oben angeführten Bestimmungen keinerlei Hinweise gibt, wie viele Spiele ein Schiedsrichter pro Saison zu leiten hat. Deshalb ist meines Erachtens nach eine jedwede Bestrafung von Detlef Schütz ausgeschlossen.

In dem Urteil des Verbandsgerichtes des Fußballverbandes Rheinland vom 10. August 2010 (Aktenzeichen: VG 01 - 10/11 S) hat nämlich der Vorsitzende Achim Kroth festgestellt, dass es keine Möglichkeit einer Bestrafung gibt, wenn in den Bestimmungen dazu nichts verankert ist. Nach dem Motto: Keine Bestrafung ohne Rechtsgrundlage.

Da kann der von mir ansonsten sehr geschätzte Sportkamerad Hans-Peter Dellwing soviel wettern wie er will. Der FVR hat keine andere rechtliche Chance. Wenn es Herrn Dellwing ernst sein sollte, dann bliebe ihm nur der Weg vor das Schiedsgericht. Dort wird er sich aber mit Sicherheit eine blutige Nase holen.“

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[ Letzte Änderung: 20. Juni 2018 ]