SV Hundsangen e.V. 1926

18.04.2017, 06:07, Alter: 1 Jahre
Kategorie: Fussball

Nachholspiele Bezirksliga

Von: rhein zeitung

 

 

 

 

Hundsangen patzt gegen den VfL Hamm

Philipp Höhner kommt und trifft zum 2:1

 

 

Der VfL Hamm befindet sich in der Bezirksliga Ost weiter im Aufwind. Mit dem 2:1 (1:0)-Auswärtssieg bei der SG Hundsangen/Obererbach am Ostermontag blieb die Mannschaft von Trainer Philipp Höhner zum siebten Mal in Folge ungeschlagen.

 

Die heimische SG musste über gut zwei Drittel der Begegnung mit einem Mann weniger auskommen, da Niklas Noll wegen einer Notbremse (23.) vorzeitig duschen durfte. Bis dahin war durch die Möglichkeiten von Chihiro Nogi (3.) und Kelvin Rodrigues (17.) für die Hausherren sowie Pascal Binneweiß (11.) und Tim Deipenbrock (18.) keine Langeweile aufgekommen. Die SG-Abwehr hinterließ dabei nicht den sichersten Eindruck, die Gäste stifteten durch schnelles Umschalten doch einige Unruhe. So kam es nicht von ungefähr, dass VfL-Kapitän Michael Trautmann einen Steilpass seines Bruders Sebastian (35.) aus der Tiefe erfolgreich abschloss.

Auch in Unterzahl kurbelte die Spielgemeinschaft weiter das Spiel an. Die gut organisierte Hammer Defensive bot aber kaum Lücken.

Nach der Pause verpasste Tommy Brühl den Ausgleich (47), als er einen Gegner im Strafraum anschoss. Die Bemühungen der Hausherren schlugen zu Buche, als Daniel Hannappel den Gästeschlussmann nach 53 Minuten zum 1:1 überraschte. Man gewann in der Folge nicht den Eindruck, dass die Platzherren personell geschwächt waren. Die Mannschaft Martin Schlimms drängte auf die Führung. Dann hatte Gästecoach Philipp Höhner „das richtige Näschen“. Mit seinem ersten Ballkontakt nach seiner Einwechslung holte er die Führung zurück.

 

Trotz weiterer Offensive mangelte es bei den Platzherren an der Passgenauigkeit. „Bei uns ziehen alle voll mit“, war Hamms Trainer Höhner vom Aufschwung seiner Schützlinge nach vier Punkten aus den beiden Osterspielen angetan.

 

„Wir sind dabei, uns die ganze Saison kaputt zu machen“, klang Martin Schlimm auf Hundsangener Seite deutlich verärgert.

 

 

 

Weitefeld macht's unnötig spannend

SG lässt bei 3:2 gegen SG Elbert etliche Chancen liegen

 

 

Die SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen musste im Bezirksliga-Heimspiel gegen die SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen trotz zahlreicher Chancen lange zittern. Doch am Ende behielt der Favorit verdientermaßen mit 3:2 (2:0) die Oberhand.

Für die Gäste aus Elbert begann die Partie mit einem Déjà-vu: Wie zwei Tage zuvor in Wissen musste Torwart Kevin Jung auch diesmal nur fünf Minuten nach dem Anpfiff bereits den Ball aus dem Netz holen. Fabian Lohmar hatte das Spielgerät in den Strafraum zu Dominik Neitzert gelupft, der schneller als sein Gegenspieler war und den Ball ins rechte Eck spitzelte. Mit der Führung im Rücken bestimmten die Hausherren fortan das Spiel, erarbeiteten sich gute Chancen und hätten die Führung in der 21. Minute beinahe ausgebaut. Doch Dominik Neitzerts Freistoß aus 18 Metern klatschte an den Pfosten. Das überfällige zweite Tor fiel dann nach einer halben Stunde. Jan-Niklas Mockenhaupt legte den Ball nach einem Einwurf von Lohmar zurück auf Mario Weisang, der aus kurzer Distanz traf.

 

Kurz nach der Pause hätte Maik Oliver Seibel das dritte Tor nachlegen müssen, scheiterte aber frei an Jung (49.). Praktisch aus dem Nichts fiel dann der Anschlusstreffer für die Gäste. Besonders bitter für Weitefeld: Der Treffer hätte nicht zählen dürfen. Denn nachdem Lars Bode einen Freistoß nahe der Mittellinie vors Tor gebracht hatte, wurde Trippler von einem Gästespieler behindert. Doch Schiedsrichter Vincent Hardt gab den Treffer (53.).

 

Im Gegenzug hätte Neitzert den alten Abstand wieder herstellen können, doch auch er scheiterte frei an Jung (54.). So blieb Elbert im Spiel und hätte in der 64. Minute beinahe den Ausgleich erzielt, als Trippler jedoch erst gegen Jonas Klotz und dann gegen Lukas Perne zweimal zur Stelle war. Drei Minuten später stellte Mario Weisang mit einem abgefälschten Schuss auf 3:1, weitere Chancen danach ließ die Mockenhaupt-Elf aber liegen. Nach dem erneuten Anschlusstreffer von Alexander Gombert (87.) wurde es also noch mal spannend, doch die Punkte blieben schließlich bei den Einheimischen.

 

„Wir sind heute fahrlässig mit unseren Chancen umgegangen und mussten daher bis zum Schluss zittern. Das ist das, was uns noch zu einem echten Spitzenteam fehlt“, meinte Weitefelds Trainer Jörg Mockenhaupt hinterher. Michael Diel aufseiten der Elberter war trotz der Niederlage mit der Leistung seines Teams zufrieden: „ In der ersten Halbzeit haben wir zwei blöde Tore kassiert, da müssen wir noch ein bisschen lernen. Weitefeld war uns heute einen Tick voraus.“

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