SV Hundsangen e.V. 1926

11.10.2017, 07:17, Alter: 13 Tage
Kategorie: Fussball

Pokalniederlage für Hadamar

Von: NNP Limburg

                                      

                              SV Rot-Weiß Hadamar –    FSV Frankfurt 1:2 (1:2)

 

Beide Trainer hatten ihr Team nur auf jeweils einer einzigen Position im Vergleich zum letzten Punktspiel verändert. Bei den Hadamarern stand Leon Hasselbach für Christopher Strauch im Tor, beim FSV gab Trainer Alexander Conrad Manasse Eshele den Vorzug vor Leon Bell.


Vor rund 700 Zuschauern spielte der Favorit auch gleich richtig gut auf, und der SVH musste sich zunächst einmal sortieren. Plötzlich aber waren die Rot-Weißen da. Jonas Herdering hatte die Riesenchance zur Führung, als er – von Jann Bangert angespielt – den zu weit vor seinem Kasten stehenden Aulbach überwinden wollte (18.), aber nicht konnte. Doch dann konfrontierte Nico Seegert das Team von Florian Dempewolf nach 20 Minuten erstmals mit der knallharten Realität, als er den Ball zum 0:1 aus 23 Metern im Hadamarer Kasten versenkte. Endgültig auf dem Boden der Tatsachen gelandet waren die Jungs von Florian Dempewolf spätestens beim 0:2 durch Robert Schick eine gute Viertelstunde später (36.); der direkte Freistoß war noch abgefälscht worden, Leon Hasselbach zeigte keinerlei Reaktion. Der SV geschockt. Mund abwischen, weitermachen. Während bei den Spielern aus der Fürstenstadt die Köpfe leicht gesenkt waren, wirkten die Frankfurter vom Zwei-Tore-Vorsprung beflügelt. Mitten in ihren Endspurt der ersten Halbzeit aber, bekamen die Bornheimer im Luftkampf den Ball nicht richtig abgewehrt, dieser landete bei Jann Bangert, der nicht lange fackelte und volley zum 1:2 einhämmerte. Genau zum richtigen Zeitpunkt. Alles wieder offen.


Der Kampf begann aufs Neue. Und jetzt sahen die Fans einen ganz anderen SV RW Hadamar, der mit unbändigem Willen im Rennen bleiben und das zweite Tor nachlegen wollte. Damit hatten die Frankfurter allem Anschein nicht gerechnet, standen jetzt sehr tief und schlugen fortan nur noch die Bälle aus der Gefahrenzone. Wie ein Regionalligist trat die Elf von Alexander Conrad jedenfalls nicht mehr auf.
Die Rot-Weißen gingen früh auf den Ball, und die Chancen ergaben sich nun scheinbar wie von alleine für Jann Bangert (50.) und Marius Löbig, der FSV-Keeper Marco Aulbach zu einer Parade zwang; nur die Fingerspitzen waren dazwischen. Einzige brenzlige Situation bis dahin für die Gastgeber: Leon Hasselbach hatte unglücklich am Ball vorbeigetreten, die Frankfurter schalteten blitzschnell um, machten aber zu wenig aus dieser Situation (62.).


Die Uhr tickte gegen den SVH. Robert Schick hätte fast sein zweites Tor gemacht, doch die Oberkante der Torlatte bewahrte die Hadamarer vor dem Unheil. Leon Hasselbach musste kurz darauf noch einmal mit dem Fuß vor dem heranstürmenden Markovic klären.
Hadamar war haushoch überlegen und Alexander Schraut dem 2:2 ganz nah – er kam den berühmten Schritt zu spät (90.). Als der Schiedsrichter abpfiff, konnte der FSV tief durchatmen, während die tapfer kämpfenden Hadamarer für ihre starke Leistung im zweiten Durchgang wieder einmal nicht belohnt worden waren.



Tore:

0:1 Nico Seegert (20.), 0:2 Robert Schick (36.), 1:2 Jann Bangert (43.)

 

Zuschauer: 700.

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[ Letzte Änderung: 24. Oktober 2017 ]