SV Hundsangen e.V. 1926

16.01.2012, 08:28, Alter: 7 Jahre
Kategorie: Fussball

Rheinland Pokalauslosung und Hallenturnier

Von: rhein zeitung

Im Rahmen des Hallenfußball-Turniers Sesterhenn-Cup in Mülheim-Kärlich wurde auch das Pokal-Achtelfinale des Fußball-Verbandes Rheinland ausgelost. Es kommt zu folgenden Paarungen:

 

SG Weitefeld - SV Roßbach/Verscheid, SG Neitersen - Spvgg EGC Wirges, TuS Gückingen - SG Betzdorf, FC Metternich - Sieger SG Mülheim-Kärlich/TuS Koblenz, SG Stadtkyll - Eintracht Trier, FSV Trier-Tarforst - FC Karbach, SG Mendig/Bell - TuS Mayen, SV Dörbach - SV Morbach. Bis auf Metternich - Mülheim-Kärlich/TuS Koblenz sind die Partien auf den 22. Februar angesetzt.

 

 

Fußball-Oberligist Spvgg Wirges hat sich gestern Abend mit dem Titel beim Hallenfußballturnier um den Sesterhenn-Cup selbst beschenkt und durch einen 3:1-Finalsieg gegen den Rheinlandligisten Sportfreunde Eisbachtal die Siegprämie in Höhe von 500 Euro eingestrichen.

 

„Dabei haben wir nicht einmal ein gutes Turnier gespielt“, sagte der Wirgeser Trainer Stefan Ruthenbeck, dessen Team in der Vorrunde zwei Niederlagen kassiert hatte. „Letztendlich haben meine Spieler aber bewiesen, dass sie eine gewisse Qualität haben. Dieses Turnier ist für mich ein Indiz, dass wir uns weiterentwickelt haben.“

 

Die Eisbachtaler, deren Oldie Christian Kaes zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde, brachten sich im Endspiel selbst um den Lohn. „Wir waren nicht clever. Und wenn du in der Halle Fehler machst, dann verlierst du“, sagte Kaes.

 

Den dritten Platz sicherte sich der Hessenligist Spvgg Hadamar vor dem Ausrichter und Rheinlandligisten SG Mülheim-Kärlich. Der blieb in der regulären Spielzeit im gesamten Turnierverlauf unbesiegt, unterlag im Halbfinale aber gegen Wirges mit 5:6 im Neunmeterschießen. Dabei hatte Ismajil den Finaleinzug im Neunmeterschießen auf dem Fuß, scheiterte aber kläglich. „Das hat mich geärgert, ansonsten war ich zufrieden“, sagte Mülheims Sportlicher Leiter Wilfried Zils. Neuzugang Daniel Kossmann machte mit vier Treffern mit Nachdruck auf sich aufmerksam. Mülheims Coach Marco Wagner sagte: „Wir waren mal wieder gute Gastgeber, hätten das aber nicht sein müssen. Jetzt hängen eben die Köpfe.“

 

Nach Abschluss der Vorrunde hatte sich auch Rheinlandligist TuS Mayen einiges ausgerechnet. Ohne Niederlage spazierte das Team des TuS-Managers Andy Kohlhaas durch die Gruppenphase. Im Viertelfinale kam beim 2:3 gegen Hadamar aber überraschend das Aus. „Weil wir vorn die einfachsten Dinger nicht gemacht haben und hinten in drei Situationen gepennt haben“, ärgerte sich Kohlhaas, „Bis dahin war alles hervorragend, so haben wir aber im Nachhinein einen enttäuschenden Tag erlebt.“

 

Das galt auch für die TuS Koblenz II. TuS-Trainer Markus Breitbach und sein Team schieden gegen die Eisbären im Neunmeterschießen aus – ausgerechnet Regionalliga-Leihgabe David Sasse scheiterte aus neun Metern. Für den VfB Linz war in der Runde der letzten Acht gegen Wirges Schicht-ende. Klaus Adams, der Trainer der SpVgg Burgbrohl, sah seine Mannschaft gegen den Ausrichter Mülheim-Kärlich mit 0:1 aus dem Turnier fliegen.

 

Bereits nach der Vorrunde war für den Spitzenreiter der Rheinlandliga, TuS Rot-Weiß Koblenz, das Turnier beendet. Im letzten Gruppenspiel unterlag Rot-Weiß der SpVgg Burgbrohl und wurde von den Brohltalern noch überflügelt. Nicht besser erging es dem Seriensieger und Oberligisten SV Roßbach/Verscheid. Ein mageres 2:2 gegen Hadamar, dazu vier Niederlagen: Der Vierfachsieger packte als erstes Team die Koffer.

Zum besten Schlussmann wurde Mülheims Keeper Michael Wall gewählt, der auch zwei Treffer erzielte – unter anderem den 1:0-Siegtreffer gegen Burgbrohl. „Ich wollte eigentlich Torschützenkönig werden“, schmunzelte Wall. Einen Titel gab es dann auch noch für den TuS Mayen: Zaubermaus Kevin Lahn gewann mit fünf Treffern die Torschützenkanone.

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