SV Hundsangen e.V. 1926

03.09.2011, 08:45, Alter: 7 Jahre
Kategorie: Fussball

Stahlhofen spielt 4 : 4

Von: rhein zeitung

Weitefelds Müller gleicht für Stahlhofen aus


Remis mit acht Toren

 

Acht Tore in 90 Minuten – Fußballerherz, was willst du mehr? Was die Zuschauer beim 4:4 (2:2) in der Bezirksliga Ost am Freitagabend gut unterhalten hat, ließ die Trainer nach dem Abpfiff in Langenbach rätseln. „Ich weiß nicht, ob ich mich über den Punkt freuen soll“, sagte Timo Kelterbach von der FSG Stahlhofen/Holler. Kollege Volker Heun von der SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald fand: „Es war von Beginn an einfach zu viel Unruhe drin.“

Die Gäste aus dem südlichen Westerwald legten gleich munter los und waren insgesamt die spielerisch gefälligere Mannschaft. Den Anfang in Sachen Torjubel machten allerdings die Weitefelder. Beim Pass von Michael Kleinhenz wähnten Stahlhofens Abwehrspieler Kevin Lopata im Abseits, der entsprechende Pfiff blieb aber aus. Der SG-Stürmer sagte Danke und ließ sich die Chance nicht nehmen (12.). In der Folge verließ sich das Team von Trainer Volker Heun jedoch zu sehr auf seine defensive Taktik – und war gleich mehrfach verlassen. Immer wieder im Mittelpunkt: Tim Müller, der wahrlich nicht seinen besten Tag in der Innenverteidigung erlebte. In der 28. Minute hielt er nach Recep Baruts Fernschuss, der vorbei gegangen wäre, unnötigerweise den Fuß dazwischen und beförderte den Ball zurück zu Barut, der sich die zweite Chance nicht nehmen ließ.

Auch am 1:2 war Weitefelds Abwehrmann beteiligt: Er verlor ein Kopfballduell, wodurch Mentor Krasniqi in Position kam. SG-Keeper Sören Trippler klärte, doch der Nachschuss von Ismayil Barut saß (38.). Viel Glück hatten die Gastgeber, dass sie Sekunden vor dem Pausenpfiff ausgleichen konnten. Nach Jens Reifenraths langem Einwurf bis an den Fünfer köpfte Serdal Can aus dem Gewühl heraus zum 2:2 ins Stahlhofener Tor.

Wer dachte, nach dem Wechsel könne es so nicht weitergehen, sah sich getäuscht. Alexander Gombert leistete Weitefeld Hilfe: Er foulte Joshua Weller, Julian Aguilar verwandelte den Elfmeter (49.) zum 3:2. Gerade einmal fünf Minuten ließ der Ausgleich auf sich warten, Ismayil Barut versenkte aus kurzer Distanz. Zwar war es Kevin Lopata vergönnt, Weitefeld abermals in Führung zu bringen (67.), doch der Traum vom Dreier platzte noch. Pechvogel Müller wollte in der 78. Minute per Kopf klären – und traf bei seinem Rettungsversuch ins eigene Tor. „Er hatte wirklich nicht seinen besten Tag“, stellte SG-Coach Volker Heun fest

 

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